Home-Office
Beliebt, aber auch Gefahren

Laut Umfrage ist Home-Office beliebt, der Gesundheits- und Vorsorgebereicht sollen aber berücksichtigt werden.
  • Laut Umfrage ist Home-Office beliebt, der Gesundheits- und Vorsorgebereicht sollen aber berücksichtigt werden.
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  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Coronabedingt hat sich die Arbeitswelt verändert. Vor allem das Home-Office ist zu einem großen Thema geworden. Laut Umfrage zeigen sich sieben von zehn Arbeitnehmern zufrieden. Gefahrenquellen gibt es vor allem im Gesundheits- und Vorsorgebereich.

Zufriedenheit

Laut Umfrage des ÖGB zeigen sich sieben von zehn Arbeitnehmern mit ihrer Home-Office-Regelung zufrieden. Home-Office war laut dieser Studie bei rund 40 Prozent aller Arbeitnehmern möglich. Genutzt wurde diese Möglichkeit von 84 Prozent. 4 von 10 Betroffenen sagen in der ÖGB-Umfrage, dass Home-Office zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf führt. Frauen sehen die Vereinbarkeit etwas mehr gegeben. Experten sehen aber im Gesundheits- und Vorsorgebereich Handlungsbedarf. Das Thema "gesunder Arbeitsplatz" darf auch in den eigenen vier Wänden nicht zu kurz kommen.

Ergonomie

Der Schwerpunkt "Arbeitsplatz und Ergonomie" hat in den letzten Jahren zu einer starken Sensibilität der Arbeitgeber und Arbeitnehmer geführt. Von optimalem Bildschirm über Tastatur und Maus bis zur Schreibtischhöhe und dem richtigen Arbeitsstuhl spannt sich ein weiter Bogen. Christian Huber, Innsbrucker Unternehmer und auch auf den Bereich Ergonomie spezialisiert: "Das Home-Office darf die vielen Fortschritte, die wir bei diesem Thema erreicht haben, jetzt nicht aushebeln. Auch in den eigenen vier Wänden spielt der "gesunde Arbeitsplatz" eine große Rolle. Während im Büro ausreichend Fläche für die Arbeit zur Verfügung steht, ist beim Home-Office der Platz meistens beschränkt. "Das kann auf Kosten der Gesundheit gehen, wenn die Arbeitsablage nicht gegeben ist, Bildschirm und Tastatur in einem schlechten Winkel stehen oder Arbeitstisch und Stuhl nicht den Bedürfnissen entsprechen", fasst Huber die Problemfelder zusammen.

Förderungen

Das Land Tirol hat auch eine Home-Office-Förderung ins Leben gerufen. Dabei werden kleine und mittlere Tiroler Unternehmen (KMU) bei der Errichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen unterstützt.  Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt max. 50 % der förderbaren Kosten für die Beratungsleistungen zur Konzeption sowie zur hard- und softwaremäßigen Ausstattung des Homeoffice-Arbeitsplatzes, die Anschaffung von Software zur IT-technischen Einrichtung des Homeoffice-Arbeitsplatzes und max. 30 % der förderbaren Kosten für die Anschaffung von damit in Verbindung stehender zu installierender IT-Hardware, wobei der nicht rückzahlbare Einmalzuschuss pro Laptop, Desktop oder Tablet max. € 300,-- beträgt. Christian Huber begrüsst die Initiative, fordert aber auch eine Berücksichtigung des Themas "gesunder Arbeitsplatz" bei der Förderung. "Ergonomische Büroeinrichtung und Bürostühle sollten ebenfalls als förderungswürdiges Kriterium aufgenommen werden." Auch bei der Investitionsprämie des Bundes kann sich Huber eine entsprechende Berücksichtigung vorstellen. "Sollte der Arbeitgeber derartiges Büromöbel oder Bürosessel anschaffen, könnte er sie dem Arbeitnehmer für das Home-Office zur Verfügung stellen." Der Unternehmer sieht die Dringlichkeit des Gesundheitsthemas auch unter der Berücksichtigung der künftigen Bedeutung des Home-Offices.

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