13.05.2016, 11:06 Uhr

Haarausfall: Meist ist Nährstoffmangel schuld

Wenn offensichtlich zu viele Haare ausgehen, dann kann ein Blutbild helfen, die Ursachen dafür zu finden. (Foto: photographee/Fotolia.com)

Aber auch ein Hormonungleichgewicht kann zu schütterem Haar führen.

Ein Blick auf die Bürste kann schon manchmal Panik auslösen. Besonders wenn sich dort oder nach dem Haare waschen im Waschbecken unnatürlich viele Haare sammeln. Der Verlust von 100 Haaren täglich ist normal, bei einer Haarwäsche dürfen es auch bis zu 300 sein. Im Schnitt hat jeder bis zu 150.000 Haare auf dem Kopf. Doch wenn ungewöhnlich viele Haare ausfallen, sollte man aktiv werden. Schuld daran sind meist die Hormone, etwa jeder zweite Mann ist von Haarausfall betroffen (bei den unter 30 Jährigen ist es jeder dritte), bei den Frauen lässt nahezu jede Fünfte unfreiwillig zu viele Haare.

Diffuser Haarausfall

Oft fallen aber auch zu viele Haare aus, weil ein Zink-, Biotin- oder Eisenmangel vorliegt. Auch die Schilddrüse beeinflusst den Haarwuchs. Hungerkuren, Diabetes, aber auch bestimmte Medikamente können die Haarerneuerung hemmen.

Haarstruktur verbessern

Zink, Selen oder Kieselerde können das Haarwachstum positiv beeinflussen, die Vitamine B, C und H sind ebenfalls unentbehrlich für die Haarstruktur. Regelmäßiges Bürsten fördert die Durchblutung der Kopfhaut, Bei hormonell bedingtem Haarausfall ist eine - oft teure - Eigenhaarverpflanzung die erfolgversprechendste Methode. Oft hilft auch eine medikamentöse Hormonbehandlung.

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