Greith Haus Kunst
Gerald Brettschuh – die tiefe Verbindung von Leben und Werk
Gerald Brettschuh aus Arnfels feierte in diesem Jahr seinen Geburtstag mit einer besonderen Sommerausstellung im Greith Haus. Die Sonderschau erwies sich als besonderes Publikumsmagnet und zeigte auch eine ganz neue Seite des anerkannten Künstlers, die selbst große Brettschuh-Fans überraschte.
ST. ULRICH/GREITH. Die Sommerausstellung „Pastoralen“ mit Werken des steirischen Künstlers Gerald Brettschuh im Greith Haus stößt auf überaus großes Interesse und geht demnächst ins Finale.
Anlässlich seines 85. Geburtstags widmet das Greith Haus dem Arnfelser Maler eine Ausstellung, die einen vielseitigen Einblick in mehrere Jahrzehnte seines künstlerischen Schaffens gibt. Noch bis 25. August besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.
- Unverkennbar im Strich: Die Sonderausstellung im Greith Haus gibt einen umfassenden Einblick in das künstlerische Schaffen von Gerald Brettschuh.
- Foto: MeinBezirk/W. Fischer
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Ein echter Brettschuh
Gezeigt werden unter anderem Landschaften der Südweststeiermark, Aktdarstellungen, Stillleben und ausgewählte Skulpturen. Brettschuh verbindet in seinen Arbeiten reale Orte und persönliche Erinnerungen mit Fantasie und einer ganz eigenen Bildsprache. Gerade diese Vielfalt macht den Rundgang für das Publikum zu einer besonderen Begegnung mit dem Künstler.
- Eine Abordung aus Arnfels mit Arnfels-Vizebürgermeister Robert Hirsch (r,) bei einer Führung mit Gerald Brettschuh
- Foto: MeinBezirk/W. Fischer
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Besonders gut angenommen wurden die persönlichen Führungen mit Gerald Brettschuh im Rahmen der Sommerausstellung. Der Künstler ging in dieser Rolle sichtlich auf und nahm die Besucherinnen und Besucher unmittelbar mit in seine Gedankenwelt. Der anerkannte Künstler erzählte in den gut besuchten Führungen bisher von der Entstehung einzelner Arbeiten, von persönlichen Erlebnissen und von den Geschichten, die hinter seinen Bildern stehen.
- Mehr als eine klassische Betrachtung eines Brettschuh-Werks. Bei den Führungen mit dem Künstler erhielt das Publikum einen direkten und persönlichen Zugang zu seiner Kunst.
- Foto: MeinBezirk/W. Fischer
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Bei den bisherigen Veranstaltungen zeigte sich ein interessiertes und aufmerksames Publikum. Die Möglichkeit, dem Künstler selbst Fragen zu stellen und seine Sicht auf die eigenen Arbeiten kennenzulernen, verleiht der Ausstellung eine besondere Atmosphäre. Das Greith Haus setzt damit bewusst auf die persönliche Begegnung zwischen Künstler und Publikum. Führungen und Künstlergespräche sind ein wichtiger Bestandteil des Begleitprogramms.
Dabei kommt auch eine Seite Gerald Brettschuhs zum Vorschein, die vielen Besucherinnen und Besuchern bislang weniger bekannt war. In seinen persönlichen Ausführungen wird deutlich, wie eng seine Arbeiten mit seinem Leben, seinen Beobachtungen und seinen Erinnerungen verbunden sind. So eröffnen die Gespräche mit dem Künstler zusätzliche Perspektiven auf Werke, die auf den ersten Blick vielleicht eine ganz andere Geschichte erzählen.
- Greith Haus-Leiterin Isabella Holzmann im Gespräch mit Gerald Brettschuh
- Foto: MeinBezirk/W. Fischer
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Führungen der besonderen Art
Die Ausstellung „Pastoralen“ ist damit weit mehr als eine klassische Werkschau. Sie bietet einen umfassenden Einblick in das Schaffen eines bedeutenden steirischen Künstlers und zugleich die seltene Gelegenheit, Gerald Brettschuh persönlich über seine Kunst sprechen zu hören.
"Noch bis 23. August ist sie jeweils Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr im Greith Haus zu sehen", lädt Leiterin Isabella Holzmann ein. Zum Abschluss führt Kurator Günther Holler-Schuster gemeinsam mit Künstler Gerald Brettschuh durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Telefon: 03465/20200
Mobil: 0664/1586084
E-Mail: kultur@greith-haus.at
www.greith-haus.at
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