Ältestes Haus in Retznei erhält die Auszeichnung „Steirisches Wahrzeichen“

Die Verleihung des „Steirischen Wahrzeichen“ durch den Revitalisierungsfond des Landes Steiermark für denkmalgerechte Sanierung u. Revitalisierung wird von Herrn Landesrat Johann Seitinger am 21.Mai 2015 stattfinden.
Das ehemalige Rauchstubenhaus wurde im mittleren 18. Jahrhundert errichtet und war ursprünglich mit einem Strohdach versehen.
Zu beginn des 20. Jahrhundert kauft es die Fa. Perlmooser (Zementwerke) und stellte das Haus als Fabrikswohnung für seine Mitarbeiter zur Verfügung, es war bis 1979 noch bewohnt.
1988 kaufte die Gemeinde Retznei das Gebäude noch im selben Jahr wurde es vom damaligen Landeskonservator Hrn. Kodolitsch unter Denkmalschutz gestellt.

Heute ist das „Museum Villa Retznei“ in diesem Gebäude untergebracht.

Bei archäologischen Ausgrabungen unter der Leitung von Herrn Dr. Bernhard Schrettle wurde in Retznei (südlich von Leibnitz) eine Siedlung entdeckt, die von der Bronzezeit bis in die Römerzeit reicht. Eine keltische Gehöftgruppe unter der römischen Villa, zu der zwei Badeanlagen gehörten, bezeugt die Bedeutung der Fundstelle.
In dem Museum im "Rauchstubenhaus" Retznei 26 werden unter anderem Elemente der luxuriösen Ausstattung der römischen Villa, aber auch keltischer Bronzeschmuck und ein Altar der Göttin Fortuna gezeigt.

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