Großklein
Hallstattzeitliches Museum Großklein feierte 35-Jahr-Jubiläum
- Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Vergangenheit und Zukunft des Hallstattzeitlichen Museums Großklein und der archäologischen Region Großklein“ (v.l.): Altbürgermeister Georg Zöhrer, Nina Riess, Friederike Riegelnegg, Erika Hütter, Karl Peitler, Johann Hammer und Bgm. Christoph Zirngast
- Foto: Gemeinde Großklein/Universalmuseum Joanneum
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Tief eingetaucht in die Geschichte der Region wurde dieser Tage in und rund um Großklein. Die Marktgemeinde Großklein und das Universalmuseum Joanneum nahmen die Gründung des Hallstattzeitlichen Museums in Großklein vor 35 Jahren zum Anlass, um dieses Jubiläum mit einer Jubiläumswoche zu feiern.
GROSSKLEIN. Wo immer man in Großklein den Boden betritt, ist es eine historische Erde mit ganz viel interessanter Geschichte. Das konnten die interessierten Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer Jubiläumswoche erfahren, zu der die Marktgemeinde Großklein und das Universalmuseum Joanneum anlässlich des 35-Jahr-Jubiläums einluden.
- Das Hallstattzeitliche Museum Großklein (hamuG) bildet in der Region einen wertvollen Schauplatz.
- Foto: Patricia Reiterer
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Buntes Programm
Den Auftakt machte die Eröffnung der Fotoausstellung „35 Jahre Hallstattzeitliches Museum Großklein“ im Gemeindezentrum von Großklein. Die von Daniel Modl kuratierte Schau gibt einen Überblick über die Entwicklung des Museums, das seit seiner Gründung im Jahr 1990 zwei Mal umgestaltet und erweitert wurde, wartet aber auch mit Bildmaterial auf, das die Errichtung des hallstattzeitlichen Gehöfts auf dem Burgstallkogel in den Jahren 2003 und 2004 auf Grundlage der experimentellen Archäologie zeigt.
Tags darauf fand am Dienstag, dem 6. Mai, fand eine Podiumsdiskussion statt, die sich dem Thema „Vergangenheit und Zukunft des Hallstattzeitlichen Museums Großklein und der archäologischen Region Großklein“ widmete. Moderiert von Bürgermeister Christoph Zirngast diskutierten die beiden Altbürgermeister Georg Zöhrer und Johann Hammer mit Friederike Riegelnegg, Erika Hütter, Nina Riess und Karl Peitler und ließen dabei auch das interessierte Publikum zu Wort kommen.
- Podiumsdiskussion „Vergangenheit und Zukunft des Hallstattzeitlichen Museums Großklein und der archäologischen Region Großklein“ mit Moderator Bgm. Christoph Zirngast
- Foto: Gemeinde Großklein/Universalmuseum Joanneum
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Internationale Tagung
Am Donnerstag, dem 8. Mai, wurde die internationale Tagung „Die Iron Age Danube Route stellt sich vor – Großklein als Teil einer europäischen Kulturroute“ abgehalten. Im wunderschönen Ambiente von Schloss Ottersbach trafen sich erstmals die Vertreter aller österreichischen Mitglieder der Iron Age Danube Route zum Erfahrungsaustausch und präsentierten ihre Einrichtungen.
Darüber hinaus stellten Vereinspräsidentin Szilvia Fábián vom Ungarischen Nationalmuseum in Budapest und Marta Rakvin vom Archäologischen Museum Zagreb die Ziele und Aufgaben des Vereins „Iron Age Danube Route Association“ vor.
- Beim Pub Quiz unter der Kuppel zeigten die Teams ihr Wissen in sieben Runden – mit viel Humor, spannenden Fragen und einem Finale voller Applaus
- Foto: Patricia Reiterer
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Mitspielen, mitfeiern, mitgestalten
Am Freitagabend lud das Team des Museums schließlich zum Pub Quiz unter der Kuppel – ein voller Erfolg. Das Siegerpodest erklomm das Team „Bronze“, während sich „Weiberhof“ und „Evangelista“ punktgleich den zweiten Platz teilten. Die Marktgemeinde Großklein stockte das Preisgeld großzügig mit Regionalgutscheinen auf – eine schöne Geste an die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Den stimmungsvollen Abschluss der Festwoche bildete das Museumsfest am Samstag. Ab 10 Uhr wurde auf dem Museumsgelände gefeiert – mit Hüpfburg, Grillstand, Livemusik, Führungen, Kaffee, Kuchen und einem bunten Kinderprogramm. Besonders beliebt: das Bronze-Anhänger-Basteln mit dem Team des Joanneums.
- In der neuen Erlebniswelt im Obergeschoss wird hallstattzeitliches Leben durch interaktive Stationen und Originalfunde lebendig und greifbar gemacht.
- Foto: Patricia Reiterer
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Hallstattzeit zum Angreifen
Seit 2025 bietet das Obergeschoss des Museums eine neue Attraktion: Die „Erlebniswelt Eisenzeit“ macht das Leben in der Hallstattzeit interaktiv erlebbar. Mit Filmmaterial, Originalfunden und Objekten zum Anfassen wird Geschichte hier greifbar. Große und kleine Besucherinnen und Besucher können Alltagsleben, Handwerk und Kultur dieser Epoche „hautnah“ nachvollziehen – ein innovativer Schritt in Richtung lebendiger Museumsvermittlung.
- Das Siegerteam "Bronze" mit Romie, Birgit und Martin vom hamuG.
- Foto: Patricia Reiterer
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