Murau
Mit Verspätung im Nationalrat

Karl Schmidhofer zieht doch noch in den Nationalrat ein.
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Der Seilbahner und Netzwerker Karl Schmidhofer rückt für die verstorbene Barbara Krenn in den Nationalrat nach.

MURAU. Der Einsatz hat sich letztlich doch ausgezahlt: Im Nationalratswahlkampf 2017 war Karl Schmidhofer unermüdlich auf Tour - und das mit Erfolg. Fast 4.500 Vorzugsstimmen konnte er sich dadurch in der Region sichern. Für den Einzug ins Parlament hat es aber knapp nicht gereicht. Das wird jetzt nach einem traurigen Anlass nachgeholt. Der Murauer wird für die plötzlich verstorbene Barbara Krenn das ÖVP-Ticket übernehmen.

Stationen

"Unter diesen Umständen ist das sehr traurig", sagt Schmidhofer. Der Murauer ist im gesamten Land ein angesehener Seilbahner. Nach Stationen am Kreischberg und am Lachtal hat er die Grebenzen Seilbahnen in St. Lambrecht übernommen. Derzeit ist er auch interimistischer Geschäftsführer am Hauser Kaibling.

Netzwerk

Aber auch anderweitig hat sich der 56-Jährige ein starkes Netzwerk aufgebaut. Er ist amtierender Präsident des steirischen Schiverbandes, Obmann der Urlaubsregion Murtal und Regionalstellenobmann-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Murtal. Die Region hat damit wieder zwei Abgeordnete im Nationalrat sitzen: Wolfgang Zanger (FPÖ) und eben Karl Schmidhofer (ÖVP).

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