Ski-Weltcup
Schrecksekunde um Michaela Heider

Michaela Heider konnte noch selbst ins Tal fahren. | Foto: GEPA
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Freude und Leid auf der Weltcup-Piste: Michaela Heider und Nici Schmidhofer müssen auf Olympia verzichten, Ramona Siebenhofer ist dagegen gut in Form.

MURAU/MURTAL. Für eine Schrecksekunde hat am Samstag in der Abfahrt von Zauchensee Michaela Heider gesorgt. Die Knittelfelderin krachte mit dem Rücken voraus ins Fangnetz und wurde zurück auf die Piste geschleudert. Der Rettungshubschrauber war bereits angefordert, aber die 26-Jährige konnte dann doch selbst ins Tal fahren. Mit der Diagnose Seitenbandriss und Knochenprellungen im Knie sind jetzt alle Olympia-Hoffnungen der Murtalerin beendet. 

Olympia-Verzicht

Freiwillig auf Olympia verzichtet dagegen Nici Schmidhofer, die in Zauchensee erst gar nicht gestartet ist. Die Lachtalerin wollte sich lediglich als Vorläuferin im Super-G am Sonntag Sicherheit für die kommenden Rennen holen. In Cortina will Schmidhofer wieder am Renngeschehen teilnehmen.

Am Stockerl

Mit einer starken Leistung wartete unterdessen Ramona Siebenhofer beim Heim-Weltcup-Abfahrtslauf in Zauchensee auf. Die Krakauerin hat mit Startnummer 1 eröffnet und ihre Zeit war am Ende knapp hinter der Schweizer-Siegerin Lara Gut-Behrami und der Deutschen Kira Weidle Platz 3 wert. Für Siebenhofer war es ihr insgesamt sechster Weltcup-Podestplatz und das erste Podium im Olympiawinter: "Ich habe gemerkt, dass es eine gute Fahrt war." Im Super-G hat die 30-Jährige mit Platz 11 einen weiteren Top 10-Rang knapp verfehlt. In der Weltcup-Gesamtwertung ist Siebenhofer als beste ÖSV-Läuferin mit 437 Punkten auf Rang 7 eingereiht.

Nici Schmidhofer "will niemandem einen Platz wegnehmen"
Michaela Heider konnte noch selbst ins Tal fahren. | Foto: GEPA
Ramona Siebenhofer landete am Stockerl. | Foto: GEPA
Nici Schmidhofer war als Vorläuferin unterwegs. | Foto: GEPA
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