Corona in Oberösterreich
4.245 Neuinfektionen, 24.656 aktuell Infizierte, 17 Intensivpatienten

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März des vergangenen Jahres.
  • Foto: ktsdesign/panthermedia
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Die Corona-Zahlen heute: Mit Stand Montag, 24. Jänner 2022, 8.30 Uhr, gibt es in Oberösterreich 24.656 aktive Fälle mit bestätigter Corona-Infektion. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 4.245 neue Infektion gemeldet worden. Bisher sind 2.375 Menschen in unserem Bundesland mit einer Corona-Erkrankung verstorben. 147 (+14/24h) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 17 (+-0) davon befinden sich auf einer Intensivstation, davon sind rund 90 Prozent nicht vollständig geimpft.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten zu Lage in OÖ werden täglich– immer morgens – aktualisiert. Quelle ist unter anderem das neue Covid19-Dashboard des Landes OÖ.

Impfnachweise ändern Gültigkeit

Mit 1. Februar 2022 ändert sich die Gültigkeitsdauer der Impfnachweise: Die erste Impfserie (zwei Impfungen oder Genesung + eine Impfung) ist künftig nur noch 180 Tage, das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) weiterhin 270 Tage gültig. Mehr dazu im Artikel hier.

Jetzt für Novavax-Impfung vormerken lassen

Laut Land Oberösterreich wird der Impfstoff von Novavax namens „Nuvaxoid“ bald in Österreich verfügbar sein. Vormerkungen sind ab sofort möglich – Mehr Infos im Beitrag

Impfpflicht ab Februar ab 18 Jahren

Wer von der Impfpflicht ausgenommen ist, wie kontrolliert und gestraft wird finden Sie in diesem Beitrag.

Höhepunkt der Infektionen noch im Jänner

Corona-Experte Bernd Lamprecht geht im BezirksRundSchau-Gespräch davon aus, dass bis Ende Jänner die Infektionszahlen durch die Variante Omikron ihren Höhepunkt erreichen und die Krankenhauszahlen in Oberösterreich in der Folge in den Februar hinein deutlich ansteigen.
Seine Tipps zum Verhalten in der Öffentlichkeit, um sich optimal zu schützen, finden Sie in diesem Beitrag

Wohnzimmer-Test werden wieder zugelassen

Um den starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen korrekt abzubilden und der Überlastung der PCR-Testinfrastruktur entgegenzuwirken, werden Antigen-Tests, die Zuhause gemacht werden können (sogenannte Wohnzimmertests) wieder zugelassen. Damit gelten selbstgemachte Tests wieder für den Zutritt in 3G-Bereiche, beispielsweise am Arbeitsplatz. Die Test müssen allerdings von einem behördlichen Datenerfassungssystem erfasst sein. Mehr Infos dazu hier.

Gesundheitseinrichtungen werden zu Schutzzonen

Die Bundesregierung erweitert die Schutzzonen-Regelung um Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser, Spitäler sowie Impf- und Teststraßen. Damit können diese Einrichtungen zu Schutzzonen erklärt und Personen leichter weggewiesen werden. Alle Infos dazu hier.

Neue Corona-Regeln gegen Omikron

Die Bundesregierung hat neue Maßnahmen festgelegt, um der fünften Corona-Welle durch die viel ansteckendere Omikron-Variante entgegenzuwirken:

  • Die 2G-Kontrollen werden verschärft, der Handel ist künftig verpflichtet, 2G zu kontrollieren.
  • Die Quarantäneregelungen werden gelockert, künftig gibt es kein K1 oder K2 mehr, sondern nur noch Kontaktpersonen. Dreifach Immunisierte sind keine Kontaktpersonen, positiv Getestete und Kontaktpersonen können sich bereits am fünften Tag freitesten.
  • FFP2-Maskenpflicht auch im Freien, wenn bei Personenansammlungen kein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann.

Alle Infos zu den neuen Regeln

Mehr Angebote zur Kinder-Schutzimpfung

Ein OÖ-Impfbus wird in den nächsten Wochen 15 Schulzentren anfahren und dort Beratungen und Impfungen anbieten – mehr dazu im Beitrag

Video: Krankheit – Impfung – Nebenwirkungen

Im Video informiert Corona-Experte Primar Bernd Lamprecht in einem Vortrag und im Gespräch mit BezirksRundSchau-Chefredakteur Thomas Winkler zum aktuellen Stand der Medizin zu Corona, den möglichen Folgen der Krankheit, den zur Verfügung stehenden Medikamenten und Impfstoffen sowie zu deren möglichen Nebenwirkungen. Im Beitrag Was ist bei Covid-19 gefährlicher? Krankheit oder Impfung finden Sie zusätzlich zum Video auch eine Vielzahl an Leserfragen, die durch Primar Lamprecht beantwortet werden.

Besuch in Spitälern & Pflegeheimen

Ein Spitalspatient darf von einem Besucher einmal pro Tag (sofern der Patient länger als eine Woche aufgenommen ist), im Rahmen der Besuchszeiten, nach Voranmeldung für eine Stunde besucht werden. Für den Spitalszutritt gilt die 2Gplus-Regel, heißt: Besucher müssen geimpft oder genesen sein und benötigen einen Nachweis über ein negatives PCR-Ergbenis.
Besuch von Kindern: Höchstens zwei Personen (2Gplus-Regel) zur Begleitung oder zum Besuch minderjähirger Patienten pro Tag.

Für Pflegeheim-Besucher gilt:

  • Reguläre Besuche sind unter Einhaltung der 2Gplus-Regel, also mit zusätzlichem negativem PCR-Testergebnis (max. 72h ab Probenentnahme) für jeweils höchstens zwei Personen pro Bewohner/in pro Tag erlaubt (= 2G+). Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr sind davon ausgenommen.
  • Zwei Besucher/innen, die regelmäßige Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben leisten, können zusätzlich auch unter Einhaltung der 2,5G-Regel das Heim betreten. Damit ist sichergestellt, dass beispielsweise auch tägliche Besuche von Ehepartnern bzw. Kindern, die zur Unterstützung und Betreuung (z. B. Essen, Spazieren) zu Besuch kommen, möglich sind.
  • Erlaubt unter Einhaltung der 2,5G-Regel (genesen, geimpft oder – wenn kein 2G-Nachweis erbracht werden kann – negativer PCR-Nachweis) sind Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen.

Dienstfreistellung für Risikogruppen

Nach Ankündigung der Bundesminister Martin Kocher und Wolfgang Mückstein besteht seit heute Montag wieder die Möglichkeit der Dienstfreistellung für Angehörige von Risikogruppen mittels ärztlichem Risiko-Attest – Details im Beitrag.

Telefonische Krankmeldung verlängert

Um das Ansteckungsrisiko für alle möglichst gering zu halten, verlängert die ÖGK die telefonische Krankmeldung vorläufig bis Ende Februar. Ursprünglich war diese Maßnahme mit Ende des Jahres befristet.

Aktuelle Fälle und 7-Tage Inzidenzen

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Summe der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

Achtung, wir aktualisieren auch die Bezirkswerte ab sofort nur mehr von Montag bis Freitag. Sämtliche Zahlen finden Sie im Dashboard des Landes OÖ

  • 7-Tage-Inzidenz Österreich: 1.867,1
  • 7-Tage-Inzidenz Oberösterreich: 1.713,8

  • Linz: 3.795
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.723,2
  • Steyr: 473
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.330,6
  • Wels: 611
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 2.247,3
  • Braunau: 1.882
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.864,0
  • Eferding: 442
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.423,5
  • Freistadt: 1.259
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.908,2
  • Gmunden: 1.717
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.815,8
  • Grieskirchen: 1.048
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.596,6
  • Kirchdorf: 673
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.357,5
  • Linz-Land: 3.286
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 2.032,3
  • Perg: 1.064
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.510,7
  • Ried: 860
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.363,0
  • Rohrbach: 1.011
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.983,3
  • Schärding: 556
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 947,1
  • Steyr-Land: 782
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.291,5
  • Urfahr-Umgebung: 1.335
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.662,9
  • Vöcklabruck: 2.248
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 1.639,9
  • Wels-Land: 1.614
  • Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 2.167,0

Impfstatus in Oberösterreich

Unter ooe-impft.at sind für alle, die einen Termin buchen möchten, die freien Impftermine an den Impfstraßen des Landes Oberösterreich ersichtlich und direkt buchbar.

Vollimmunisiert (Stand 22.01.2022.):

  • 67,7 % der Gesamtbevölkerung

Grippeimpfung auch an Corona-Impfstraßen möglich

30.000 Influenza-Impfdosen stehen in Oberösterreich zur Verfügung. Verabreicht wird die Impfung auch an den Impfstraßen des Landes OÖ – Mehr dazu im Beitrag

Anmeldefrei impfen in Spitälern und bei Ärzten

  • Alle oberösterreichischen Spitäler bieten ab Mittwoch, 10. November, Impfungen ohne vorherige Anmeldung an – alle Infos dazu hier
  • Spätestens sechs Monate nach dem zweiten Stich soll jeder seine Impfung auffrischen – speziell aber gefährdete Personen. Mehr Infos und wo geimpft wird, finden Sie hier.
  • Ein Interview mit Corona-Experte Bernd Lamprecht, warum sich zuletzt vermehrt Geimpfte infizieren und auch erkranken, finden Sie hier
  • Das Angebot an Pop-Up-Impfstellen in Oberösterreich wird laufend erweitert. Rund 38.000 Menschen haben bisher schon eines dieser anmeldefreien Angebote zur Impfung genützt – Mehr dazu im Beitrag

Die kostenlosen Test-Angebote

Die Anmeldung zu PCR- und Antigentests an den öffentlichen Standorten des Landes OÖ und in den Apotheken erfolgt über ooe.oesterreich-testet.at.

Alle Informationen zu den Testangeboten in Oberösterreich finden Sie hier

Schritt für Schritt zum Gurgeltest

In allen Bezirken gibt es in ausgewählten Spar-Filialen PCR-Test-Sets für zuhause. Die BezirksRundSchau gibt hier eine kurze Anleitung.

1450-Website für Verdachtsfälle

Wer den Verdacht hatte, sich mit Corona infiziert zu haben, konnte sich bisher bei der Gesundheitshotline 1450 des Roten Kreuzes melden, um eine behördliche Testung zu erhalten. Um diesen Weg noch weiter zu vereinfachen, hat das Land Oberösterreich gemeinsam mit dem Roten Kreuz eine Online-Alternative erstellt. Unter der Website 1450.ooe.gv.at können Verdachtsfälle ihre Daten unmittelbar bei der nach dem Aufenthalt zuständigen Behörde erfassen.
Fühlt sich jemand krank und hat die typischen Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Infos unter anderem auf www.ages.at an. Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Kampagne gegen Fake-News

Das Land OÖ hat eine Aufklärungskampagne gegen „Corona-Fake-News“ gestartet. Dabei werden Gerüchte und Falschmeldungen zur Corona-Impfung unter die Lupe genommen, von erfahrenen Medizinern einem Faktencheck unterzogen und richtiggestellt.

Impfnachweis in der Apotheke holen

Alle Versicherten, die Anspruch auf Gratis-Tests in den Apotheken haben, können sich auch einen Impfnachweis ausstellen lassen. Geimpfte erhalten ganz einfach einen Ausdruck aus dem Elektronischen Impfpass. 

Elektronischen Impfpass herunterladen

Wer den Impfnachweis etwa für Besuche im Gasthaus nicht mit sich herumtragen sondern am Handy gespeichert haben will, braucht eine Handysignatur und kann sich den E-Impfpass dann herunterladen – Video mit Anleitung

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