Teuerung&Lebensmittelversorgung
Freiheitliche Partei verteilt Gemüse am St. Pöltner Bahnhof
- Die FPÖ St. Pölten verteilte wieder saisonales Gemüse am Bahnhofsplatz.
- Foto: FPÖ St. Pölten
- hochgeladen von Markus Kahrer
Teuerung, regionale Lebensmittel und klare politische Ansagen: Der FPÖ-Gemüsetraktor machte am St. Pöltner Bahnhofsplatz Halt und lockte zahlreiche Besucher an.
SANKT PÖLTEN. Der Andrang war groß, die Botschaft politisch deutlich. Die FPÖ St. Pölten verteilte rund um Gemeinderat und Landesrat Martin Antauer sowie FPÖ-Agrarsprecher Nationalratsabgeordneten Peter Schmiedlechner wieder saisonales Gemüse am Bahnhofsplatz. Mit der Aktion will die Partei regionale Lebensmittel stärker ins Bewusstsein rücken und angesichts steigender Lebenshaltungskosten die Bevölkerung entlasten. „Mit dem Gemüsetraktor bekennen wir uns glasklar zu regionalen Lebensmitteln und helfen den Landsleuten, die massive Teuerung ein bisschen abzufedern. Wir sind für unsere Landsleute immer da, auch wenn nicht gerade Wahlkampf herrscht“, erklärte Martin Antauer nach der Verteilaktion in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Doch angesichts hoher Lebensmittelpreise stellt sich weiterhin die Frage, wie regionale Produkte für möglichst viele Menschen leistbar bleiben.
- Die FPÖ St. Pölten verteilte wieder saisonales Gemüse am Bahnhofsplatz.
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Peter Schmiedlechner, der seit Jahren mit dem Gemüsetraktor durch Österreich tourt, nutzte den Termin in St. Pölten auch für eine agrarpolitische Forderung. Er verlangt eine umfassende Strategie zur Sicherung der heimischen Lebensmittelversorgung. „Wir brauchen eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten Lebensmitteln und einen konkreten Plan zur Sicherung unserer Eigenversorgung“, betonte der FPÖ-Agrarsprecher. Seine Kritik richtet sich auch gegen die ÖVP. „Denn Versorgungssicherheit beginnt beim Bauern und bei der heimischen Verarbeitung – und nicht bei ÖVP-Sonntagsreden wie nach dem aktuellen Ardo-Debakel“, so Schmiedlechner.
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