Was sind Assistenzhunde?

Was sind Assistenzhunde?

Die Bezeichnung Assistenzhund ist ein internationaler Überbegriff und untergliedert sich in Blindenführhunde, Service - (medizinische) Signalhunde und Therapiehunde

Ein Assistenzhund ist ein Hund, der ganz bestimmte Aufgaben für Menschen mit besonderen Bedürfnissen ( Handicaps ) Behinderung übernimmt und ihnen somit hilft, ihren Alltag zu bewältigen.
Durch eine entsprechende Ausbildung unterstützen diese Hunde Menschen mit physischen, psychischen und beeinträchtigte Sinneswahrnehmungen und helfen diese weitestgehend auszugleichen. So kann den Betroffenen eine selbstständige und menschenwürdige Bewältigung des Alltags erreicht werden.

Auch sind Assistenzhunde ständige Begleiter- Freunde – Partner und helfende Engel mit Pfoten für alle Menschen mit Handicaps.

Zu den Assistenzhunden gehören: Blindenführhunde, Servicehunde für Rollstuhlfahrer/innen , Signalhunde für gehörlose Menschen und so genannte Diabetiker - Warnhunde und Epilepsie - Hunde.

Ein Service oder auch Behinderten-Begleithund wird für körperbehinderte Menschen ausgebildet. Er hilft dem Menschen in seinem Alltag durch spezielle Aufgaben, die er (Mensch) nicht alleine bewältigen kann. Zum Beispiel:
das Aufheben und Holen von Gegenständen,
Türe – Schubladen - Schränke öffnen und schließen,
beim Ausziehen helfen.

Assistenzhunde können auch für die von ihnen begleitende Person vielfältige Tätigkeiten übernehmen. Hierzu zählt beispielsweise das optische und akustische Erkennen von Gefahren mit einem an die Fähigkeiten ihres Besitzers angepasstem Warnverhalten, das Bedienen von einfachen technischen Einrichtungen wie z.B. die Waschmaschine ein und ausräumen, betätigen von Aufzügen oder Lichtschaltern, das Tragen von Taschen sowie die Alarmierung von Hilfe in Notfällen durch das Auslösen eines Hausnotrufs oder durch Bellen in der Öffentlichkeit. Ein Assistenzhund bedeutet für seinen Besitzer eine Steigerung seiner Unabhängigkeit und Sicherheit, und trägt damit erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität dieser Menschen bei.

Der Assistenzhund ist aber weit mehr als nur ein Helfer für praktische Aufgaben. Als sozialer Mittler fördert er die Integration von Menschen mit körperlicher Behinderung in die Gesellschaft. Über den Hund fällt es viel leichter, Kontakt aufzunehmen. Rollstuhlfahrern gibt er Sicherheit, während er „Fußgängern“ hilft, ihre Hemmschwelle Menschen mit körperlicher Behinderung gegenüber zu überwinden und auf sie zuzugehen. Darüber hinaus trägt er zur Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins bei. Er vermittelt das Gefühl, gebraucht zu werden. So wie der Mensch sich auf die Hilfe des Hundes stützt, benötigt auch der Hund Zuwendung und Versorgung durch seinen Menschen.

Durch seine praktischen Funktionen und sozial-emotionalen Komponenten verhilft der Assistenzhund benachteiligten Menschen zu mehr Unabhängigkeit von Dritten. Damit trägt er bei gleichzeitiger Verringerung der Pflege-, Heil- und Therapiekosten zur Steigerung der Lebensqualität eines Menschen mit körperlicher Behinderung bei.

Diese Hunde dürfen weder andere noch seinen Menschen gefährden. Auch Tieren oder Menschen gegenüber dürfen sie kein aggressives Verhalten zeigen.

Für Assistenzhunde gelten in bestimmten Bereichen besondere rechtliche Bestimmungen. In vielen Gemeinden sind Besitzer von Assistenzhunden nach einem entsprechenden Nachweis von der Zahlung der Hundesteuer freigestellt.

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