Bergrallye-Cup 2026
Die Jagd auf die Titelverteidiger beginnt in Lödersdorf
- Saisonstart in Lödersdorf: Der Gejagte in der Topklasse ist auch 2026 Reini Taus im Subaru P4 Turbo.
- Foto: Franz Schuster/HillClimbFans
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Am Sonntag, 22. März startet der Herzog Motorsport Bergrallye-Cup in die neue Saison – traditionell mit dem Klassiker in Lödersdorf.
LÖDERSDORF. Der Saisonstart in Lödersdorf markiert zugleich den Auftakt zur österreichischen Bergrennsaison und bietet für viele Piloten die erste Gelegenheit, ihre Rennfahrzeuge aus der Garage zu holen. In 16 Klassen sowie zwei Gleichmäßigkeitswertungen werden rund 90 Starter erwartet – viele davon mit neuen oder über den Winter verbesserten Boliden.
Die 1.150 Meter kurze Strecke am Köberlberg wird seit 2008 befahren. Für die Organisation ist der MSC Gossendorf unter der Leitung von Markus Binder verantwortlich: „Rund 100 Helfer stehen erneut im Einsatz. Der Rückhalt im Bezirk Feldbach ist enorm“, freut sich Binder.
- Fahrer und Veranstalter in Personalunion: Markus Binder im Ford Escort Cosworth vom MSC Gossendorf
- Foto: Wolfgang Maringer/HillClimbFans
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Trainingsläufe ab 9 Uhr
Lödersdorf gilt als Panoramastrecke – vom Zielbereich aus ist fast die gesamte Strecke einsehbar. Ab 9 Uhr beginnen die Trainingsläufe, die Zeitläufe folgen ab 13 Uhr. Direkt neben dem Fahrerlager befindet sich ein großer Besucherparkplatz. Von dort aus verkehren den ganzen Tag zwei Shuttlebusse zur Rennstrecke. Der Eintritt beträgt 18 Euro.
- Felix Pailer im knallorangen Lancia Delta Integrale darf in Lödersdorf natürlich nicht fehlen.
- Foto: Wolfgang Maringer/HillClimbFans
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In der Topklasse „Performance-Faktor 1“ heißt das Motto erneut: Alle jagen Taus! Reinhold Taus aus Piregg bei Birkfeld sicherte sich im Vorjahr den Titel-Hattrick, doch seine Rivalen sind heiß auf Revanche. Zu den stärksten Konkurrenten zählen der Salzburger Stefan Promok im Mitsubishi Lancer Evo VIII und der Koglhofer Routinier Rupert Schwaiger im Porsche 911 Bi-Turbo, der mit 77 Jahren weiterhin Vollgas gibt. Zu den Publikumslieblingen zählt auch Franz Kogler mit seinem Ford Escort Cosworth RS. Er möchte ebenso ein Wörtchen um die vorderen Ränge mitreden. Als Favorit auf den Super-Cup-Gesamtsieg gilt erneut Titelverteidiger Herbert Perwein aus Salzburg, der seinen VW Golf I in Eigenregie weiter optimiert hat.
- Karl Heinz Binder: Lokalmatador Karl Heinz Binder im Ford Sierra RS500
- Foto: Wolfgang Maringer/HillClimbFans
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In den hart umkämpften 4er-Klassen gilt es, das entstandene Machtvakuum zu füllen, da Georg Stix, Matthias Brandl und Michael Emsenhuber heuer wohl fehlen werden. Auch sonst kommt es zu einigen Veränderungen in den Klassen. Möglich macht das der Performance-Faktor, womit man im Unterschied zum ehemals nach Hubraum eingeteilten Klassement nun auch mit anderen Fahrzeuganpassungen wie bei Karosserie, Getriebe, Gewicht etc. die Klasse wechseln kann.
- Einer der Favoriten auf den Tagessieg: Super-Cup-Titelverteidiger Herbert Perwein im VW Golf
- Foto: Wolfgang Maringer/HillClimbFans
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Spannung versprechen auch die historischen Klassen, die 2026 ebenso Zuwachs erhalten. Denn ab sofort gelten Fahrzeuge bis Baujahr 2000 als historisch – darunter beliebte Modelle wie der Mitsubishi Evo VI. Auch junge Fahrer sind den Historic-Klassen nicht abgeneigt, wie Teenager Sebastian Holzer beweist: Der Sohn des bekannten Berg-Piloten Dieter Holzer startet heuer erstmals in dieser Kategorie. Einem aufregenden Saisonauftakt steht somit nichts im Wege.
Die Nennliste finde sich auf www.pailix.at
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