Mitmachräume kommen
Zwischen Zuhause und Arbeit entsteht ein dritter Ort zur Begegnung

In vier Arbeitsgruppen wurde konkret diskutiert. | Foto: Markovic
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In der Mittelschule Straden trafen sich rund 35 engagierte Menschen aus der Region, um gemeinsam an einer neuen Facette der Zukunft des steirischen Vulkanlands zu arbeiten. Der Anlass: der zweite Workshop der Initiative DorfUni zum Thema „Mitmachräume".

STRADEN. Hinter dem Begriff steckt eine konkrete Vision: In den nächsten fünf Jahren sollen in der Region, also zwischen Kapfenstein, BadGleichenberg und Bad Radkersburg, Mureck, fünf sogenannte „dritte Orte" entstehen — Begegnungsräume jenseits von Zuhause und Arbeitsplatz, an denen Menschen gemeinsam lernen, arbeiten und experimentieren können.

Dutzende Projektideen entstanden in Straden. | Foto: Dominik Pelc
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Der Stradner Bürgermeister Anton Edler zeigte sich begeistert: „Wir wissen, was wir haben. Wir wollen unseren Selbstwert stärken und Räume schaffen, in denen etwas entsteht." Wesentlich ist: Wenn Orte sich Themen zuwenden, einander ergänzen, entstehe ganz allmählich ein Ganzes, das mehr sei als die Summe seiner Teile. 

Regional denken, lokal handeln.

In vier Arbeitsgruppen wurde konkret diskutiert: Wie kann die Region für Rückkehrer und Neuzuzügler attraktiver werden? Wie gelingt ein echter Dialog zwischen den Generationen? Welches Wissen braucht die Region vor Ort? Und wie wird Bildung lokal verankert? Wie resilient ist die Gemeinschaft, wenn gewohnte Versorgung von außen durch mannigfache Krisen wegbricht?

Die Ergebnisse waren bemerkenswert vielfältig: von Kreativwerkstätten in leer stehenden Gebäuden über Citizen-Science-Projekte mit lokalen Schulen bis hin zu Waldgärten als Gemeinschaftsprojekte und einem dezentralen Kommunikationsnetzwerk für den Krisenfall. | Foto: Markovic
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Die Ergebnisse waren bemerkenswert vielfältig: Von Kreativwerkstätten in leer stehenden Gebäuden über Citizen-Science-Projekte mit lokalen Schulen bis hin zu Waldgärten als Gemeinschaftsprojekte und einem dezentralen Kommunikationsnetzwerk für den Krisenfall entstanden Dutzende Projektideen. Immer wieder fiel auch der Blick über die Grenze: Die Nachbarschaft zu Slowenien, mit ähnlicher Kultur, aber anderer Sprache, wurde als einzigartiges Potenzial für eine grenzüberschreitende Bioregion gesehen.

In den nächsten fünf Jahren sollen in der Region, also zwischen Kapfenstein, BadGleichenberg und Bad Radkersburg, Mureck, fünf sogenannte „dritte Orte" entstehen. | Foto: Markovic
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Landkarte möglicher Partner

Projektkoordinatorin Silvia Brandi vom Farmlab in Kapfenstein gab am Ende den Fahrplan bekannt: Aus den vielen Ideen müssen die besten Projekte ausgewählt werden. Bis Juli muss der Projektantrag für Phase 2 eingereicht sein. Bei Genehmigung könnte die Umsetzung noch heuer im Herbst starten. Und Umsetzung bedeute im ersten Jahr, eine Landkarte der möglichen Partner und Kooperationsmöglichkeiten zu erstellen, wie Brandi konkretisiert.

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In den nächsten fünf Jahren sollen in der Region, also zwischen Kapfenstein, BadGleichenberg und Bad Radkersburg, Mureck, fünf sogenannte „dritte Orte" entstehen. | Foto: Markovic
Die Ergebnisse waren bemerkenswert vielfältig: von Kreativwerkstätten in leer stehenden Gebäuden über Citizen-Science-Projekte mit lokalen Schulen bis hin zu Waldgärten als Gemeinschaftsprojekte und einem dezentralen Kommunikationsnetzwerk für den Krisenfall. | Foto: Markovic
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