Feldbach
Frei zugängliches kühles Nass für heiße Tage
- Einer der Brunnen steht an einer gut frequentierten Stelle am Hauptplatz. Gottfried Schanner, Josef Ober, Sonja Skalnik, Karl Puchas, Raphaela Fink und Peter Köhldorfer (v. l.) sind zufrieden.
- Foto: MeinBezirk
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Feldbach setzt im Rahmen der "klimafitten Stadt" zwölf Trinkbrunnen um.
Mit der klimafitten Stadt hat Feldbach ein eigenes Entwicklungsprogramm, um dem sich verändernden Klima im öffentlichen Raum mit Maßnahmen zu begegnen. Eine davon sind Trinkbrunnen für Feldbach. Im Rahmen der Projektlinie „KLAR! Invest für KEM Wassermanagement 2024 für Klima- und Energiemodellregionen“ wurden in der Stadt sechs Trinkbrunnen errichtet. „Wir denken allerdings in diesen Entwicklungsschritten immer auch die Ortsteile mit“, versicherte Bürgermeister Josef Ober. So sind weitere sechs in den Ortsteilen (Auersbach, Raabau, Leitersdorf, Gossendorf, Gniebing und Mühldorf) umgesetzt worden. „Immer an wesentlichen gut frequentierten Plätzen“, ergänzte Karl Puchas von der Lokalen Energieagentur (Lea). Sie ist für die Projektbetreuung zuständig.
Brunnen mit Sensor
Die Brunnen wurden von der Stadt auch baulich gut überlegt. „Sie mögen einfach ausschauen, sind aber ausgeklügelt“, weiß Ober. Der Chef des Wasserwerks, Gottfried Schanner, weiß um die Herausforderung: „Die Brunnen stehen an gut frequentierten Plätzen, die allerdings in unmittelbarer Nähe eine Wasserleitung anzapfen können.“ Und: „Alle Brunnen eignen sich für das Füllen von Behältnissen wie Trinkflaschen, verfügen über eine hygienische Armatur und eine automatische Spülung.“ Sprich: Nähert sich die Hand dem Auslauf des Wasserhahns, beginnt das kühle Nass zu rinnen. Und es rinnt nicht einfach zu Boden, sondern wird über ein Tropfblech gesammelt.
Wasser Marsch zur rechten Zeit
Die Präsentation der Investitionsmaßnahme für eine klimafitte Stadt kam zum richtigen Zeitpunkt, befindet sich die Region doch gerade in der ersten großen Hitzewelle. Übrigens: Investiert wurden 60.000 Euro, so Peter Köhldorfer, der in der Stadt für die Zahlen zum Projekt zuständig ist. Zwei Drittel der Kosten sind mit Förderungen gedeckt.
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