03.07.2017, 16:48 Uhr

Auf jeden Fall bleibt sie Südoststeirerin

Die 37-jährige Cornelia Schweiner hat gute Laune.

Ob Landtag oder Nationalrat – Cornelia Schweiner leistet einen Eid auf ihre Region.

Wie berichtet zieht Landtagsabgeordnete Cornelia Schweiner als SPÖ-Spitzenkandidatin unseres Bezirkes für Bundeskanzler Christian Kern in den Wahlkampf – wie sie ihre Rolle selbst interpretiert. Die Fehringerin wurde im Regionalvorstand hinter Klaus Feichtinger aus Weiz auf den zweiten Listenplatz im Wahlkreis Oststeiermark – Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark, Weiz – gewählt. Ganz egal, was die Nationalratswahl am 15. Oktober bringe, der Region bleibe sie in jedem Fall erhalten, so Schweiner.

Den Sprung in den Nationalrat könnte Schweiner über den Vorzugsstimmenwahlkampf schaffen. Den wolle sie aber nicht intensiv führen, zu hoch sei die parteiinterne Prozenthürde, um auf der Liste vorzurücken. "Ich will mit Klaus Feichtinger in den Wahlkampf ziehen und mit "Plan A"-Argumenten und guter Laune das bestmögliche Ergebnis für Kern erzielen." Ein zweites Mandat gehe sich nur schwer aus – auf ca. 35 Prozent der Stimmen müsste die SPÖ kommen.

Eines wolle sie den Menschen in der Region unbedingt ausrichten. Sie würde da wie dort – also im Landtag oder Nationalrat – für die Region und den Bezirk lobbyieren. "Es irritiert mich, wenn Menschen irrtümlicherweise denken, dass ich dann nicht mehr für sie da wäre."

Die zweite Chance

Vorzugsstimmen: In der SPÖ sind 14 % aller im Wahlkreis Oststeiermark für die SPÖ abgegebenen Stimmen notwendig, um auf der Liste nach vor zu rücken. Im konkreten Beispiel: Cornelia Schweiner braucht ca. 5.000 Vorzugsstimmen, um auf der SPÖ-Liste auf Platz 1 vorzurücken und ein Mandat sicher zu haben.
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