Auf Steirisch

Beiträge zum Thema Auf Steirisch

Lokales
Halloween,
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Halloween auf auf STEIRISCH!

Zu Halloween muass a schiache Loavn her  und mit an zafledadn Kostüm, gehns daun von Haus zu Haus. Do wird gebettlt, mit an Korb: ,,Siaßes oda Saures" fia uns her. Oft hom die Leit`, goa nix Guats fia de klonan Geister im Haus.  Und maunchmol homs a Glück, do follt de Beute reichlich aus. Fia die Kinda is des a Spaß und olle wissn, wo zu Halloween vorm Haus a hölls Lichtl brennt gibts a für die kluanan Kinda, vulle Süssigkeitn, bis da Bauch fa lauta essn, weit dauni...

  • 11.10.19
  •  7
  •  6
Leute
Elisabeth Matzhold hält die Blumen in Schuss.

Auf Steirisch
Elisabeth lässt ihre "Bisch‘n" nun ruhen

Der Herbst hält Einzug ins Land, erster Morgenfrost gestaltet den Tagesbeginn kühl. Über Monate hindurch hat Elisabeth Matzhold wieder die Blumen bei der Bushaltestelle in Dirnbach gepflegt. „Jetzt ist es mit dem 'Bisch‘n giaßn' vorbei. Ich mache mir schon Gedanken, was ich im kommenden Frühjahr pflanzen werde", erzählt die Hobbygärtnerin. Sie meint, dass sie ihre Blumen jetzt nicht mehr gießen muss. Das Mundartwort „Bisch’n“ leitet sich von "Busch" bzw. "Büsche" ab. Noch mehr "Auf...

  • 11.10.19
Leute
Marianne Müller-Triebl erinnert sich gerne zurück.

Auf Steirisch
Aus dem "Koschpl" wurde Futtermittel

„In meiner Jugendzeit kamen die Küchenabfälle noch nicht in die Biotonne, sondern wurden am eigenen Hof verwertet", erinnert sich Marianne Müller-Triebl aus Bad Gleichenberg zurück. Die Küchenabfälle wurden – vermischt mit dem Abwaschwasser – am Hof an die Schweine verfüttert. Bezeichnet wurde dieses Schweinefutter im Dialekt als „Koschpl". Abgewaschen wurde damals übrigens nur mit heißem Wasser – bestenfalls wurde Soda beigemengt. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge...

  • 23.09.19
Leute
Malermeister Roland Rauch weiß, was zu tun ist.

Auf Steirisch
"Auskolchan" steht auf der Auftragsliste

REGION. „Mei Stoll war zan auskolchan", hört Malermeister Roland Rauch aus Radochen noch heutzutage so manchen Auftraggeber bzw. Landwirt sagen. Gemeint ist damit, dass der Stall auszumalen wäre. Früher verwendeten die Stallbesitzer dafür einfach den Kalk aus der Kalkgrube. In dieser wurde der Branntkalk eingebracht, der sich unter der Wasseroberfläche in Löschkalk verwandelt hat. Das Vorhaben war aufgrund der Verätzungsgefahr allerdings nicht ganz ungefährlich. Noch mehr "Auf...

  • 23.09.19
Leute
Hat das Schneiderhandwerk erlernt: Maria Haas.

Auf Steirisch
"Olängan" stand in der Lehre am Plan

Maria Haas aus Stainz ist gelernte Schneiderin und unterrichtet an der Modeschule am Grazer Ortweinplatz. Oft gilt es, ein Kleidungsstück zu kürzen oder zu verlängern. Maria Haas denkt bei solchen Tätigkeiten regelmäßig an ihre Lehrzeit zurück. „Des G’waund is zan olängan", hat die Meisterin oft gesagt. Sie hat damit gemeint, dass beispielsweise der Rock an die jeweilig gewünschte Länge anzupassen ist. Heutzutage würden diese Anweisung wohl nur wenige verstehen. Mehr "Auf Steirisch"-Beiträge...

  • 20.09.19
Leute
Rupert Seidl wusste sich als Kind zu helfen.

Auf Steirisch
Rupert nahm auf der "Laungwied'n" Platz

„Als Kinder sind wir regelmäßig auf der 'Laungwied'n' gesessen, weil auf dem oft noch von Kühen gezogenen Anhänger kein Platz mehr war", erzählt Rupert Seidl aus Dirnbach. Einen Anhänger konnte man mit einem Eisenrohr in der Länge verstellen. Jenes Teilstück, das hinten aus dem Eisenrohr bzw. dem Anhänger herausgeschaut hat, bezeichnete man eben als „Laungwied'n". Diese Sitzgelegenheit ist bei modernen Anhängern und Kippern nicht mehr gegeben. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge finden Sie...

  • 12.09.19
  •  1
Leute
Hat das Wetter immer im Blick: Adele Pirc.

Auf Steirisch
Das "Huachkülwa" verspricht gutes Wetter

Wenn Adele Pirc aus Muggendorf mit ihrem Mann Helmut eine längere Wanderung in ein Naturschutzgebiet oder einen wunderschönen Garten plant, schaut sie zuerst auf das Wetter. Auch wenn sie in ihrem Garten arbeiten will, richtet sich der Blick zunächst nach oben. Stehen die Wolken sehr hoch, dann spricht Adele Pirc vom „Huachkülwa". Gemeint ist der hohe Stand der Wolken. Dieser "Himmelszustand" lässt erahnen, dass sich kein Schlechtwetter anbahnt. Mehr "Auf Steirisch"-Beiträge finden...

  • 06.09.19
  •  1
Leute
Monika Heck mag nicht nur die Weintrauben.

Auf Steirisch
"Woldweipal" essen Hecks liebend gern

Monika Heck beschäftigt sich in ihrem Obstbetrieb in der Marktgemeinde Tieschen tagtäglich mit Weintrauben bzw. mit blauen Tafeltrauben. Natürlich ist auch anderes Obst gerne im Hause Heck willkommen. So freuten sich Monikas Kinder Gloria, Emilia, Antonia und Maximilian erst kürzlich sehr, als jemand bei einem Besuch "Woldweipal" mit im Gepäck gehabt hat. Mit dem Mundartbegriff ist schlicht und einfach die Heidelbeere gemeint. Weitere "Auf-Steirisch"-Beiträge gibt es hier.

  • 30.08.19
  •  1
Leute
Christa Winter will ihre Buben aufrecht sehen.

Auf Steirisch
Christas Söhnen ist das "Waugln" untersagt

Nach einem Sommerfest kann es schon vorkommen, dass jemand, der zu viel getrunken hat, auf allen Vieren den Festplatz verlässt. „Von meinen Zwillingssöhnen, beide sind Musikanten bei der Marktmusikkapelle Straden, möchte ich nicht erleben, dass sie 'huam waugln'", stellt Christa Winter aus Muggendorf klar. Der Mundartbegriff „waugln" beschreibt die erste Fortbewegungsart des Menschen und bedeutet so viel wie „krabbeln" oder "kriechen". Noch mehr "Auf Steirisch"- Beiträge...

  • 22.08.19
Leute
Rosina Polz  aus Karbach wirft einen Blick zurück.

Auf Steirisch
Das "Obüldl'n" war etwas Besonderes

Heutzutage wird vieles mit der Kamera festgehalten. "In meiner Jugendzeit wurde noch wenig fotografiert", erinnert sich Rosina Polz aus Karbach bei Straden zurück. Damals nutzte man den Mundartbegriff "Obüldl'n", um das Fotografieren zu beschreiben. Natürlich war die Technik damals auch noch eine andere. „Pass auf, dass nit die Plott’n springt", warnte Rosina Polz einst den Fotografen. Bei den Plattenkameras bestand nämlich die Gefahr, dass die Fotoplatten aus Glas kaputt gehen. Noch mehr...

  • 14.08.19
  •  1
Leute
Siegfried Gether vermisst die Pilze im Wald.

Auf Steirisch
Das "Kiatrawandl" braucht es feucht

„Es ist derzeit viel zu trocken im Wald", antwortet Siegfried Gether aus Dirnbach bei Straden, wenn man ihm die Frage stellt, ob denn in der Region schon Pilze wachsen. „Da findest du nicht einmal ein Kiatrawandl", lässt er außerdem wissen. Der Landwirt, der am Wochenende als Marktfahrer auf Bauernmärkten in Graz steht, meint damit dass nicht nicht mal ein Birkenröhrling – ein essbarer Speisepilz – bei der Erkundungstour durch die Natur ins Auge sticht. Hier geht's zum "Auf...

  • 08.08.19
Leute
Ein Mann vom Fach ist Ewald Hirschmann.

Aus Steirisch
Ewald kennt sich mit dem "Leitbrunn" aus

Brunnenmeister Ewald Hirschmann aus Wieden-Klausen in der Marktgemeinde Straden hört heute noch oft am Telefon: „Mei Leitbrunn ist hin". Der Anrufer meint damit, dass sein Handschwengel-Brunnen nicht mehr funktioniert. Nostalgie-Brunnen mit einem Brunnenhäuschen sind laut Ewald Hirschmann wieder sehr in Mode. Das aus mehr als 40 Metern Tiefe herausgepumpte Wasser wird zumeist gerne zum Gießen der Blumen bzw. Pflanzen verwendet. Hier geht's zum "Auf Steirisch"-Archiv

  • 02.08.19
Leute
Harald Berghold weiß, worauf es ankommt.

Auf Steirisch
Vom "Oaß" lässt Hari die Finger weg

Physiotherapeut Harald Berghold aus Straden, der in seiner beruflichen Laufbahn unter anderem schon das kanadische Abfahrtsteam betreut hat, weiß ganz genau, dass man ein "Oaß" nicht massieren sollte. Mit jenem Mundartwort beschreibt man einen Abszess, ein Furunkel oder auch ein Geschwür. „Bei uns in der Gegend sagt man zu einem arbeitsfaulen Menschen auch, dass er ein 'Oaß' unter der 'Iachsn', also der Achsel, hat", erklärt Harald Berghold weiter. Noch mehr Mundart gibt's hier

  • 26.07.19
Leute
Otto Winkler und seine Jungs waren kreativ.

Auf Steirisch
Die Jungs rauchten cool den "Woazbort"

So cool sein, wie die Erwachsenen, die Zigaretten rauchen – das war in der Kindheitszeit das Ziel von Otto Winkler und seinen Kumpels. Darum nahmen die Jungs einfach den "Woazbort" zur Hand, wickelten jenen in Zeitungspapier und rauchten ihn anschließend. Der "Woarbort" bezeichnet die "Haare" vom Maiskolben. Diese haben laut Otto Winkler beim Anzünden der improvisierten Zigarette extrem geraucht oder sind gleich in Flammen aufgegangen. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge gibt's hier

  • 18.07.19
  •  1
Leute
Theresa Mirth hat den Bund der Ehe geschlossen.

Auf Steirisch
Das "Prastern" kennt die Braut allzu gut

Theresa Mirth aus Fehring ist seit Kurzem fix unter der Haube. Bei ihrer Hochzeit musste sie höllisch darauf aufpassen, dass keine Besucher kommen, um zu "prastern". Damit sind Gäste gemeint, die einfach uneingeladen zum großen Fest erscheinen. Meist benutzen diese dann einen günstigen Augenblick, um die Braut zu entführen. Der Bräutigam oder der Beistand müssen sich dann auf die Suche machen und beim "Auslösen" der Frischvermählten einiges an Geld springen lassen. Noch mehr Mundart...

  • 12.07.19
Leute
Tanja Groß liebt es, mit ihren Hunden unterwegs zu sein.

Auf Steirisch
Nach dem Bad ist "Obeitln" angesagt

Tanja Groß aus Mühldorf genießt es, in ihrer Freizeit zu relaxen oder mit dem Rad eine ausgedehnte Runde zu drehen. Auf keinen Fall fehlen dürfen ihre beiden Lieblinge: die Hunde Mia und Emma. Im Sommer nehmen die Vierbeiner zur Abkühlung gerne ein Bad in der Raab. Davon hat auch meist die Besitzerin was. Kaum sind Mia und Emma wieder an Land, lieben sie es, sich neben Tanja "ozubeitln". Dies bedeutet, dass sie sich ordentlich schütteln, um wieder trocken zu werden. Noch mehr "Auf...

  • 21.06.19
  •  1
Leute
Hilft sehr gerne aus: Barbara Kreiner aus Straden.

Auf Steirisch
Wenn der Gatte mal so richtig "meiki" ist

Ab und zu kann es schon mal vorkommen, dass Barbara Kreiner im Betrieb ihres Gatten Peter tatkräftig aushelfen muss. Und zwar dann, wenn der Malermeister aus der Marktgemeinde Straden mal so richtig "meiki" ist. Mit dem in der Region gängigen Mundartwort ist gemeint, dass jemand zwar nicht krank ist, aber sich auch nicht wirklich fit bzw. angeschlagen fühlt. In jenem Fall lässt man sich wie im Falle von Peter Kreiner besser zur Hand gehen. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge finden...

  • 13.06.19
  •  1
Leute
Mag Grillabende und Mundart: Pamela Saringer.

Auf Steirisch
Das Bier bleibt "intascht" schön kühl

Pamela Saringer aus Unterpurkla trifft sich gerne mit Freunden. In der warmen Jahreszeit steht des Öfteren ein gemütlicher Grillabend auf dem Programm. Einmal sollte Pamela Saringer für den Gastgeber ein Bier aus dem Kühlschrank holen. Da sie die Flasche nicht auf Anhieb gefunden hat, rief ihr der Grillmeister zu, dass das Bier immer "intascht" sei. Er meinte damit, dass es ganz unten zu finden ist. Und zwar in jenem Fall aus jenem Grund, da das Bier so am besten gekühlt ist. Noch mehr "Auf...

  • 31.05.19
Leute
Herbert Holler kommt viel zu Ohren.

Auf Steirisch
Die "Trutschn" hat wieder alles gehört

Herbert Holler ist Filialleiter der Reifentechnik in Feldbach. Im Rahmen der täglichen Kundengespräche kommt dem 43-Jährigen, der in seiner Freizeit am liebsten mit dem Rad unterwegs ist, jede Menge Mundart zu Ohren. So erzählte etwa mal ein Kunde etwas erbost von einer neugierigen "Trutschn". Damit hat jener eine Dame gemeint, die gerne Neuigkeiten – ob nun wahr oder nicht – aufschnappt, und das Ganze dann in Windeseile weiterverbreitet. Noch mehr Mundart gibt's hier

  • 24.05.19
  •  2
Leute
Im Job und auf der Baustelle fleißig ist Anna Brünner.

Auf Steirisch
Als "Zuarocha" auf der Baustelle aktiv

Beruflich ist Anna Brünner an der Neuen Mittelschule in Bad Gleichenberg beschäftigt. Sie unterrichtet die Fächer Mathematik und Hauswirtschaft. In ihrer Freizeit hat die passionierte Lehrerin derzeit alle Hände voll zu tun. Sie baut nämlich gerade gemeinsam mit ihrem Ehemann ein Haus. Auf der Baustelle agiert Anna Brünner als "Zuaroacha". Mit dem Begriff beschreibt man eine Person, die den Facharbeitern das Material oder Werkzeug bringt oder eben zureicht. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge...

  • 17.05.19
Leute
Die Zeit am Bauernhof genoss Carina Dirnbauer.

Auf Steirisch
Mit dem "Putscherl" auf Wanderschaft

Carina Dirnbauer, Obfrau der Sektion Judo des TUS Feldbach, verbrachte während der Sommerferien viele Kindheitstage auf dem Bauernhof ihrer Großmutter. Dort galt es dann auch, ab und zu kräftig mitanzupacken. Nicht nur im Hühnerstall war Carina Dirnbauer beim Eiereinsammeln aktiv – sie half auch gerne dabei, die "Putscherl" in ein anderes Stallgebäude umzusiedeln. Mit dem Mundartausdruck sind schlicht und einfach die Ferkel gemeint. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge finden Sie hier

  • 15.05.19
Leute
Weiß sich zu helfen: Matthias Fasching.

Auf Steirisch
In Notfall kann man schon mal "foafln"

Matthias Fasching aus Bad Gleichenberg ist mit seinem Studium bereits auf der Zielgeraden. Noch gilt es aber, einige Prüfungen zu absolvieren. Dabei könnte es durchaus vorkommen, dass Matthias Fasching nicht zu 100 Prozent auf alle Fragen vorbereitet ist. Dann muss er bei einem Prüfungsgespräch eben auch mal "foafln" Dieser steirische Ausdruck wird in unserer Region häufig dann verwendet, wenn man einfach mal um den heißen Brei herumredet. Noch mehr Mundart gibt's hier

  • 03.05.19
Leute
Ein glücklicher Ehemann ist Thomas Rosegger-Pold.

Auf Steirisch
Wenn die Gattin mal "gschnappi" reagiert

Thomas Rosegger-Pold ist seit mittlerweile mehr als zweieinhalb Jahren glücklich in Lichendorf verheiratet. Wie aber in jeder Ehe gibt es im Alltag natürlich ab und zu auch mal die eine oder andere kleine Meinungsverschiedenheit. Dann kann es schon einmal vorkommen, dass die Gattin "gschnappi" reagiert. Mit jenem Mundartbegriff ist schlicht und einfach "schnippisch" gemeint. Das Wort leitet sich vom mittelhochdeutschen "snappen" (schnappen) ab. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge gibt...

  • 26.04.19
  •  1
Leute
Kennt Land, Leute und Sprache: Heinrich Schmidlechner.

Auf Steirisch
Der "Schiahakl" für Herd und Grill

Bad Radkersburgs Bürgermeister Heinrich Schmidlechner stößt unter anderem aufgrund der Nähe zu Slowenien immer wieder auf neue Wörter und Begrifflichkeiten. Zu seinem steirischen Mundartwortschatz zählt der Begriff "Schiahakl". Damit ist schlicht und einfach der Schürhaken gemeint, der früher beinahe in jeder Küche in der Nähe des Ofens zu finden war. Viele nutzen das "Werkzeug" auch dafür, um beim Grillen die Asche zu entfernen. Noch mehr "Auf Steirisch"-Beiträge finden Sie hier

  • 18.04.19
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