Wiederansiedlung

Beiträge zum Thema Wiederansiedlung

Naturschutz
Rigoroser Schutz gefährdeter Wildarten ist notwendig

Der Naturschutzbund Oberösterreich warnt anlässlich des Tages der Katzen vor dem Aussterben des Luchses. Die Gefahr geht von den Menschen aus. Illegale Verfolgung und Tötung müssen bekämpft werden, fordert der Naturschutzbund. Es ist Zeit, darüber nachzudenken, wie wir das Überleben der Geschöpfe der Natur sichern können. Waren es früher wirtschaftliche Interessen, welche eine legal verordnete Ausrottung bestimmter Wildtiere forderten, sind es heute die nutzlosen Sonntagsjägerinnen und...

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  • Leibnitz
  • Friedrich Klementschitz
Allein aus dem Tiergarten Schönbrunn waren es 41 Habichtskäuze, die im Rahmen des Projektes wiederangesiedelt wurden.
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Aus dem Tiergarten in den Wienerwald
Herzige Käuze erwartet das Abenteuer „Wildnis“ (mit Video)

Für drei Habichtskäuze, die Anfang März im Tiergarten Schönbrunn geschlüpft sind, beginnt ein spannendes Abenteuer. HIETZING. Nach einem kurzen Gesundheitscheck geht’s für die drei entzückenden Vögel ab in die Transportbox. Sie werden abgeholt, um im Wienerwald ausgewildert zu werden. In einer großen Voliere mitten im Wald werden die jungen Vögel erst einmal auf ihr Leben in der Wildbahn vorbereitet. „Die Habichtskäuze können sich ganz in Ruhe an die Geräusche im Wald gewöhnen. Auch...

  • Wien
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  • Ernst Georg Berger
Landwirtschaftskammer Präsident Johann Mößler kann sich kein friedliches Zusammenleben mit dem Wolf vorstellen
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Landwirtschaftskammer für wolfsfreies Kärnten

Für den Präsident der LK Kärnten kann der Wolf nicht mit der Almwirtschaft vereinbart werden. KÄRNTEN. Die Wiener Umweltorganisation "Kuratorium Wald" schlägt die Ausweisung des Bezirks Spittal als Wolfszone vor. Diesem Vorschalg erteilt der Präsident der Kärntner Landwirtschaftskammer Johann Mößler jedoch eine klare Absage. Almbauern als Leidtragende Für die Umweltschützer ist der Bezirk Spittal an der Drau vor allem deshalb gut geeignet, weil er viel unbebaute Fläche bietet. Mößler hält...

  • Kärnten
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  • Kathrin Hehn
Artenschutz bei Schneefall: Gerhard Dreiszker mit Erich Bezlanovits, Mario Weiss, Gerhard Weil und Verena Dunst (vlnr).

Leitha ist wieder Hort der Artenvielfalt

Die seltene Fischart Nase soll in der Leitha wieder heimisch werden, Bruck und Bruckneudorf helfen dabei. BRUCK/BRUCKNEUDORF. Die Fischart Nase war einst in der Leitha massenhaft vertreten, sie galt als Leitart im burgenländisch-niederösterreichischen Grenzfluss. In den letzten Jahren haben die Bestände durch Flussverbauungen aber stark abgenommen. Zum Schutz der Artenvielfalt setzte der Sportfischereiverein nun 5.000 junge Nasen in der Leitha aus, Burgenlands Agrarlandesrätin Verena Dunst...

  • Bruck an der Leitha
  • Bianca Mrak
Der Flug aus Italien bis ins Brutgebiet dauert zwischen vier Tagen und mehreren Wochen.
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Waldrapp kehrt in den Tennengau zurück

Seit 400 Jahren gibt es in Salzburg erstmals wieder zwei wild aufgezogene Waldrapp-Jungvögel. „Für heuer rechnen wir in Kuchl mit der Rückkehr von sechs bis zehn Waldrappen aus der Toskana, die dann hier brüten werden“, sagt Waldrapp-Projektleiter Johannes Fritz. Der Flug aus Italien bis ins Brutgebiet dauert zwischen vier Tagen und mehreren Wochen. Die größte Barriere am Weg sind die Alpen, die nur bei günstigen Bedingungen überquert werden können. Seit 400 Jahren ist der Waldrapp in...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Stefanie Schenker
Der König der Alpen fühlt sich wieder heimisch in den Tiroler Bergen.
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Tirolweite Steinwildzählung – Wiederansiedelung des Königs der Alpen längst gelungen

Rund 400 Jägerinnen und Jäger schwärmten in die Tiroler Berge, um den Bestand der heimischen Steinwildpopulationen seit deren Wiederansiedlung 1953 zu erheben. Eine organisatorische Meisterleistung mit erfreulichem Ergebnis. Der Wettergott meinte es gut mit den rund 400 Tiroler Weidmännern und -frauen, die Anfang Juli, bei wolkenlosem Himmel und beinahe tropischen Temperaturen, bereits im Morgengrauen in den Tiroler Bergkämmen unterwegs waren. Ausgerüstet mit Optik und Zähllisten wurde zum 2....

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  • Bezirksblätter Tirol
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Wer fürchtet sich vorm schwarzen Waldrapp?

"Meinung" von Redakteurin Christa Nothdurfter Wer fürchtet sich vorm schwarzen Waldrapp? Niemand! Und wenn er aber kommt? Dann laufen wir davon! Oder wir zünden ein paar Schweizerkracher, um ihn zu verjagen. - Na, für Verwirrung gesorgt? Natürlich heißt es beim Kinderlaufspiel nicht Waldrapp, sondern Mann und natürlich kommen dort auch keine Schweizerkracher vor. Sehr wohl wurden ein paar solcher Krachmacher aber im Oberpinzgau verwendet, und das bloß wegen ein paar schwarzer Vögel, die auf...

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  • Pinzgau
  • Christa Nothdurfter

Rückkehr eines Waldbewohners

Das Brucker Naturschutzzentrum unterstützt die Wiederansiedelung des Habichtskauzes. Siegfried Prinz, der Leiter des Naturschutzzentrums Bruck im Weitental steht vor dem geräumigen Gehege der Aufzuchts- und Wiederansiedelungsstation. "Die Jungkäuze sollen ein natürliches Verhaltensrepertoir entwickeln, aus diesem Grund werden die Jungvögel von den Elterntieren erbrütet und großgezogen; eine Handaufzucht wird vermieden", erklärt Siegfried Prinz die Vorgehensweise. Die Standortbindung der...

  • Stmk
  • Bruck an der Mur
  • Redaktion WOCHE Bruck an der Mur
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