Übergewinne

Beiträge zum Thema Übergewinne

Besonders drei Unternehmen sollen für den Großteil der sogenannten Übergewinne verantwortlich sein. | Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
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Trotz Rückgangs
Energieversorger machten 2025 fast eine Milliarde Übergewinn

Die Gewinne der Landesenergieversorger sind 2025 zwar zurückgegangen, liegen laut einer aktuellen Analyse des Momentum Instituts aber weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Energiekrise. Besonders drei Unternehmen sollen für den Großteil der sogenannten Übergewinne verantwortlich sein. ÖSTERREICH. Die neun Landesenergieversorger haben im Jahr 2025 zusammen rund zwei Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet. Das geht aus dem aktuellen Landesenergieversorger-Report des Momentum Instituts hervor....

  • Kevin Chi
Michael Kraxner, TIWAG-Vorstandsdirektor, präsentiert die TIWAG Jahresbilanz 2025. | Foto: MeinBezirk
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TIWAG Bilanz
Opposition mit kritischen Worten zur Bilanz und Dividende

Kritik an der TIWAG und an der Dividende in Höhe von 150 Millionen Euro an das Land kommt von der FPÖ-Tirol und LA Dornauer. Das TIWAG-Konzernergebnis liegt mit 4,884 Milliarden Euro um 7,7 Prozent unter dem Vorjahr, der Umsatz bleibt mit 1,818 Mrd. Euro (2024: 1,978 Mrd. Euro) auf konstantem Niveau.  INNSBRUCK. Überheblichkeit attestiert der FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger in einer Aussendung der aktuellen Führung der Tiroler Wasserkraft AG (Tiwag) hinsichtlich der 150 Millionen Euro...

Georg Dornauer: "In ihrer derzeitigen Ausrichtung und in ihrer zunehmend linken personellen Besetzung ist sie auf einem konsequenten Weg in die politische Bedeutungslosigkeit." | Foto: MeinBezirk
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SPÖ "auf dem Weg zur linken Kleinpartei"
Georg Dornauer kehrt der SPÖ den Rücken

Das Parteischiedsgericht der Tiroler SPÖ hat den Ausschluss von Georg Dornauer bestätigt. Die Berufung des ehemaligen Landesparteichefs wurde abgewiesen. Jetzt kehrt der freie Abgeordnete im Tiroler Landtag der SPÖ den Rücken und tritt aus der Partei aus. INNSBRUCK. Rund 24 Stunden nach der Entscheidung des Parteischiedsgerichts der SPÖ-Landespartei erklärt Georg Dornauer im Rahmen eines Pressegesprächs den Austritt aus der SPÖ. Dornauer, der als freier Abgeordneter dank eines starken...

Die Grünen stimmten der Spritpreisbremse der Regierung trotz großer Zweifel zu. Im Bild: Grünen-Chefin Leonore Gewessler. (Archiv) | Foto: Roland Ferrigato
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"Nicht aus Überzeugung"
Grüne stimmen Spritpreisbremse auf den letzten Drücker zu

Im Tauziehen um Stimmen im Parlament für die geplante Spritpreisbremse der Dreierkoalition haben die Grünen zu Mittag ihre Zustimmung angekündigt, obwohl sie nicht zufrieden sind. Das Gesetzespaket ist noch am Nachmittag im Nationalrat beschlossen worden. Aktualisiert am 25. März, 18.10 Uhr ÖSTERREICH. Der Iran-Krieg und die Sperre der Straße von Hormuz treiben seit Wochen die Treibstoffpreise in die Höhe. Um der Preis-Rallye Einhalt zu gebieten, hat die Regierung ein Gesetzespaket geschnürt....

  • Christiane Appel
Die Spritpreisbremse stößt auf geteilte Meinungen. | Foto: minervastock/Smarterpix
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Regierung greift ein
An der Spritpreisbremse scheiden sich die Geister

Die Regierung zieht die Spritpreisbremse. Ab dem 1. April soll der Liter Treibstoff um 10 Cent günstiger sein. Die Reaktionen sind gemischt, die unterschiedlichen Lager haben eben eine  unterschiedliche Klientel.  ÖSTERREICH. Die Dreierkoalition reagiert auf die explodierenden Treibstoffpreise infolge des Iran-Kriegs. Die Mineralölsteuer soll leicht gesenkt werden, das wollte die ÖVP. Zusätzlich sollen Margen entlang der Wertschöpfungskette eingefroren werden können, ein Wunsch der SPÖ. Unterm...

  • MeinBezirk nationale Redaktion
Nach Ansicht der Oppositionspartei sollte die Regelung länger gelten und zudem inhaltlich angepasst werden. (Symbolbild) | Foto: moerschy/pixabay
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Übergewinne stärker besteuern
Grüne wollen Bankenabgabe bis 2029 verlängern

Die Grünen sprechen sich für eine Fortführung der erhöhten Bankenabgabe über die derzeitige Befristung hinaus aus. Banken sollen aus Sicht der Partei angesichts hoher Gewinne stärker zur Budgetkonsolidierung beitragen. Ein entsprechender Antrag im Nationalrat wurde angekündigt. ÖSTERREICH. Die Grünen sprechen sich für eine Verlängerung der erhöhten Bankenabgabe bis 2029 aus. Die Anhebung war im vergangenen Jahr von der damaligen Dreierkoalition beschlossen worden, allerdings nur befristet für...

  • MeinBezirk nationale Redaktion
Oswald Hicker, Chefredakteur MeinBezirk NÖ | Foto: MeinBezirk
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Kommentar
Stinkefinger und NEWAG-Nostalgie

Kommentar von MeinBezirk NÖ-Chefredakteur Oswald Hicker zur hitzigen Debatte im Landtag über Strompreise und Mythos Übergewinne: Es war ein glasklarer Stinkefinger, den die EVN ihren Besitzern gezeigt hat. Das mehrheitlich in Landeseigentum stehende Unternehmen richtete VP-Landesvize Pernkopf und SPÖ-Chef Hergovich öffentlich aus, dass die beiden Herren ja den Stromanbieter wechseln könnten, wenn ihnen der EVN-Tarif zu hoch sei. Mut kann man nicht kaufen. Danach ging alles leise aber...

Hergovich/Weninger: „Unser Druck hat zu EVN-Senkung geführt – Entlastung muss SOFORT bei den Menschen ankommen!“ | Foto: SPÖ NÖ
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Niederösterreich
Start des Energieschwerpunktes im NÖ-Plan

Mit einem klaren Fokus auf leistbare Energiepreise und einer stärkeren Verantwortung des Landesenergieversorgers EVN hat die SPÖ Niederösterreich den Energieschwerpunkt ihres NÖ-Plans eröffnet. NÖ. Kontroll-Landesrat und SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Sven Hergovich sowie Klubobmann Hannes Weninger machten dabei deutlich, dass Übergewinne, die zulasten der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher entstanden sind, wieder an die Menschen zurückfließen müssen. Energiepreise als zentraler...

LH Anton Mattle im großen MeinBezirk-Tirol Interview. | Foto: Fitsch
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So wird Tirol 2026
LH Anton Mattle mit dem Blick auf das Jahr 2026

In der großen MeinBezirk-Interviewreihe zum Jahr 2026 wirft Landeshauptmann Anton Mattle einen Blick auf die großen Herausforderungen für Tirol und auf Übergewinne und TIWAG-Politik. MEINBEZIRK TIROL: Herr Landeshauptmann, was erwartet Tirol 2026? ANTON MATTLE: Ich wünsche allen Tirolerinnen und Tirolern einen guten Start in das neue Jahr, viel Gesundheit und Erfolg. Im ersten Halbjahr bin ich Vorsitzender in der Landeshauptleute-Konferenz und damit das Sprachrohr aller Bundesländer. In den...

Am 28. Mai 2025 hat der TIWAG-Aufsichtsrat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 genehmigt: Das Konzern-Ergebnis vor Steuern (EBIT) beträgt demnach 346,8 Mio. Euro bei einem Umsatz von 1,978 Mrd. Euro. | Foto: TIWAG
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Dornauer Interview
"Bei der TIWAG werde ich nicht lockerlassen."

Die Übergewinne der Tiroler Wasserkraft. Ein Thema, das das ganze Land Tirol bewegt. Was steckt dahinter, welche Alternativen gibt es, wie will die Politik handeln. Die MeinBezirk-Redaktion wird in seiner Serie das Thema ausführlich aufarbeiten. Zu Beginn, das Interview mit LA Georg Dornauer, der mit seinem Vorstoß Auslöser der Diskussion war. Herr Landtagsabgeordneter Dornauer, Sie haben die Übergewinne der TIWAG thematisiert. Worum geht es Ihnen dabei? Es geht um Fairness und Verantwortung....

Georg Dornauer wurde aus dem SPÖ-Landtagsklub und der SPÖ Tirol ausgeschlossen. | Foto: MeinBezirk/Manfred Hassl
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Freier Abgeordneter
Georg Dornauer aus der SPÖ Tirol augeschlossen

Der Ausschluss von Georg Dornauer aus dem SPÖ-Landtagsklub und der SPÖ Tirol sorgt für Wirbel. Georg Dornauers Vorstoß in Sachen TIWAG-Übergewinn, eigentlich eine sozialdemokratische Forderung, die auch Philip Wohlgemuth schon gestellt hat, widerspreche dem Koalitionsabkommen. INNSBRUCK. Ausschlaggebend ist der bestehende Koalitionsvertrag der Regierungsparteien ÖVP und SPÖ. Anträge der Regierungsparteien im Landtag können nur gemeinsam eingebracht werden. „Wir haben mit der ÖVP in unserem...

Das Momentum Institut ortet einen Übergewinn bei der TIWAG. | Foto: TIWAG
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TIWAG
346,8 Mio. Euro bei einem Umsatz von 1,978 Mrd. Euro im Jahr 2024

Ein vom Momentum Institut definierter Übergewinn der TIWAG sorgt für politische Diskussionen in Tirol. LA Georg Dornauer will mit einem Antrag die Rückführung der Übergewinne an die Bevölkerung. Unterstützung erhält Dornauer von der FPÖ und den Grünen, die sich auch eine Zweckbindung der Gelder für die Kinderbetreuung vorstellen können. Am 28. Mai 2025 hat der TIWAG-Aufsichtsrat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 genehmigt: Das Konzern-Ergebnis vor Steuern (EBIT) beträgt demnach...

Angesichts der jüngsten Spannungen im Nahen Osten will die Regierung im Fall eines neuerlichen Energiepreisschocks eingreifen | Foto: pixabay
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Krisenmechanismus
Regierung soll Gesetz gegen hohe Energiepreise planen

Die angespannte Lage im Nahen Osten schürt erneut Befürchtungen vor steigenden Energiepreisen in Österreich. Die Regierungskoalition bereitet deshalb ein Gesetz vor, um gegen überhöhte Energiekosten vorzugehen. Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler kündigte am Dienstag entsprechende Maßnahmen an. ÖSTERREICH. „Wir brauchen einen Krisenmechanismus, der Österreich vor den hohen Energiepreisen schützt", erklärte Babler. Die konkreten Details des geplanten Gesetzes werden derzeit zwischen den...

  • MeinBezirk nationale Redaktion
Nach dem Beginn des Kriegs in der Ukraine schnellten die Kosten für Strom, Gas und Fernwärme in Österreich in die Höhe. Während die Teuerungen Kundinnen und Kunden belasteten, fuhren die Energiekonzerne im vergangenen Jahr Rekordgewinne ein: Neben den zwei großen Konzernen OMV und Verbund erzielten auch die neun Landes-Energieunternehmen Übergewinne in Höhe einer halben Milliarde Euro. | Foto: panthermedia/Teamarbeit
Aktion 4

Strom und Gas
Landesversorger erzielten eine halbe Milliarde Übergewinn

Nach dem Beginn des Kriegs in der Ukraine schnellten die Kosten für Strom, Gas und Fernwärme in Österreich in die Höhe. Während die Teuerungen Kundinnen und Kunden belasteten, fuhren die Energiekonzerne im vergangenen Jahr Rekordgewinne ein: Neben den zwei großen Konzernen OMV und Verbund erzielten auch die neun Landes-Energieunternehmen (Burgenland Energie AG, Energie AG Oberösterreich, Energie Steiermark, EVN, Illwerke AG, Kelag Kärnten, Salzburg AG, TIWAG AG, Wien Energie) Übergewinne in...

  • Maximilian Karner
Peter Stummer, Obmann SPÖ Stadtpartei und Vizebürgermeister.
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SPÖ Ried fordert:
"Auch Energie Ried-Kunden stehen Zahlungen zu"

Die SPÖ Stadtorganisation fordert -  aufgrund der Einmalzahlungen der Energie AG an ihre Kunden  – Zahlungen auch für Energie Ried-Kunden.  RIED. "Die SPÖ Ried fordert eine transparente Aufarbeitung möglicher Übergewinne, welche die Energie AG OÖ durch günstige Wasserkraftproduktion erhalten hat", informiert die Stadtparteiorganisation zur Vereinbarung der Arbeiterkammer Oberösterreich mit der Energie AG. "Gemeinsam mit der Energie Ried, die ebenfalls von den Auswirkungen der Preisdifferenzen...

  • Ried
  • Silvia Wagnermaier
Privathaushalte und Unternehmen sind derzeit mit explodierdenden Energiepreisen konfrontiert.  | Foto: Pixabay
Aktion 6

Hohe Energiepreise
Falsche Zahlen, Übergewinne und fehlende Preisbremsen

Die hohen Energiepreise – insbesondere bei Gas – sorgen weiterhin für große Aufregung. Die Parteien übertrumpfen sich mit Schuldzuweisungen. Die Burgenland Energie versucht, mit neuen Info-Schreiben ihre Kundinnen und Kunden zu beruhigen. BURGENLAND. Im vergangenen Jahr konnte die Burgenland Energie die Preise noch stabil halten. „2023 ist die Situation anders“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Burgenland Energie, Stephan Sharma, im ORF Burgenland-Studiogespräch. Europäische Notverordnung„Es...

Die Regierung bleibe bei der Übergewinnsteuer unter ihren Möglichkeiten, kritisieren AK und ÖGB. | Foto: JFK / EXPA / picturedesk.com
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"Übergewinngeschenk"
Kritik an geplanter Gewinnabschöpfung

Am Freitag präsentierte die österreichische Bundesregierung ihr Modell zur Abschöpfung von Krisengewinnen in der Energiebranche. Die Reaktionen fallen gemischt aus. Die Regierung bleibe unter ihren Möglichkeiten, kritisieren etwa AK und ÖGB. Die WIFO-Expertin sieht hingegen die "Spielräume der EU gut ausgenutzt".   ÖSTERREICH. Eine 40-prozentige Abschöpfung der Zufalls- bzw. Krisengewinne von Öl- und Gas-Unternehmen sowie eine Preisobergrenze für Strom von 140 Euro pro Megawattstunde – das sind...

  • MeinBezirk Nationale Redaktion
Das vorgestellte Modell zur Gewinnabschöpfung in der Energiebranche sieht eine Erlösobergrenze für Stromkonzerne sowie eine Übergewinnsteuer für fossile Unternehmen vor.  | Foto:  TOBIAS STEINMAURER / APA / picturedesk.com
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Energie-Krisengewinne
Regierung präsentiert Paket zur Gewinnabschöpfung

Am Freitag in der Früh präsentierte die Bundesregierung ihr Modell zur Gewinnabschöpfung in der Energiebranche. Für Stromerzeuger gibt es künftig eine Erlösobergrenze zwischen 140 und 180 Euro je Megawattstunde (MWh). Die kriegsbedingten Übergewinne fossiler Unternehmen werden bis zu 40 Prozent abgeschöpft.    ÖSTERREICH. Die Regierung möchte ihren "Auftrag für mehr Gerechtigkeit" erfüllen, erklärte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Freitag im Zuge einer Pressekonferenz. Gemeinsam mit...

  • MeinBezirk Nationale Redaktion
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sprach sich bereits in der Vergangenheit für eine Besteuerung von Krisengewinnen aus – am Freitag stellt er gemeinsam mit Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) ein österreichisches Modell vor. | Foto: Christopher Dunker/BKA
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Über EU-Vorgaben hinaus
Österreich plant Steuer auf Krisengewinne

Am Freitag wird die österreichische Bundesregierung verkünden, wie sie mit den vielfach kritisierten Krisengewinnen von Energiekonzernen verfahren will. Dem Vernehmen nach dürften nicht nur die EU-Vorgaben, sondern eine darüber hinausreichende schärfere Regelung umgesetzt werden.  ÖSTERREICH. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) werden am Freitag um 08.30 Uhr in einer Pressekonferenz erklären, auf welche Art und Weise Krisengewinne von Energieunternehmen...

  • MeinBezirk Nationale Redaktion
Während die hohen Energiepreise bei vielen Menschen in Österreich für Ratlosigkeit sorgen, fahren Energiekonzerne Milliarden an Übergewinnen ein.  | Foto: OMV Aktiengesellschaft
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Debatte um Übergewinnsteuer
So funktioniert die Steuer auf Krisengewinne

Viele Menschen wissen gerade nicht, wie sie die nächste Strom- oder Gasrechnung bezahlen sollen. Unterdessen verbuchen Energiekonzerne Milliarden an Übergewinnen. Im EU-Ministerrat einigte man sich daher kürzlich auf eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne sowie einen Preisdeckel für Strom. Nicht weitreichend genug, nicht zielführend, zu wenig ambitioniert lautet die breite Kritik auf die vorgeschlagenen Regelungen. Arbeiterkammer und ÖGB legten angesichts dessen nun ein Gutachten vor und...

  • MeinBezirk Nationale Redaktion
Die EU einigt sich beim Sondertreffen der Energieministerinnen und -minister auf eine Gewinnabschöpfung sowie einen Strompreisdeckel. Im Bild (von links): Teresa Ribera, Leonore Gewessler, Anna Moskwa, Jozef Sikela | Foto: JOHN THYS / AFP / picturedesk.com
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Notmaßnahmen
EU einigt sich auf Gewinnabschöpfung und Strompreisdeckel

Die zuständigen Energie-Ministerinnen und Minister haben sich angesichts der hohen Energiepreise auf einen Preisdeckel für Strom geeinigt. Stromproduzenten dürfen künftig nicht mehr als 180 Euro pro Megawattstunde (18 Cent/kWh) einnehmen. Zudem sollen Übergewinne von Energieunternehmen abgeschöpft und in Entlastungsmaßnahmen investiert werden. ÖSTERREICH/BRÜSSEL. Wie mehrere Nachrichtenagenturen (dpa/apa)am Freitagvormittag übereinstimmend berichteten, haben sich die EU-Staaten auf europäische...

  • MeinBezirk Nationale Redaktion
Das Verbundkraftwerk Mellach könnte im Falle eines russischen Gasstopps 260.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgen – vorerst scheint eine Reaktivierung aber vom Tisch. | Foto: Verbund
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Warten auf neuen Vorschlag
Opposition gegen geförderten Gasumstieg

Am Dienstag stimmte die Opposition geschlossen gegen die von der Regierung vorgelegte Gaslenkungsverordnung. Die Zustimmung von SPÖ, FPÖ und NEOS scheiterte an den angedachten Förderungen für Unternehmen, die von Gas auf Kohle oder Erdöl umrüsten. Damit ist vorerst auch die Reaktivierung des Verbund- Kohlekraftwerks Mellach vom Tisch. ÖSTERREICH. Die vorgelegte Energielenkungsverordnung sollte die heimische Versorgungssicherheit im Falle eines Lieferstopps aus Russland garantieren. Zu diesem...

  • MeinBezirk Nationale Redaktion
Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler spricht sich dafür aus, die "Übergewinne" von Konzernen am Energiemarkt zu besteuern.

 | Foto: Christopher Dunker/BKA
Aktion 3

Versteht Wut
Kogler für Steuer auf "Übergewinne" von Energiekonzernen

Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler spricht sich dafür aus, die "Übergewinne" von Konzernen am Energiemarkt zu besteuern. Ein entsprechendes Modell soll nun ausgearbeitet werden. An der Koalition mit der ÖVP hält Kogler fest, "altem Denken" erteilte er aber eine Absage. ÖSTERREICH. Für Kogler wäre eine nicht rückwirkende Besteuerung der "Übergewinne" das tauglichste Instrument, und zwar unter Abzug der Investitionen in erneuerbare Energien von der Gewinngröße, erklärte er im...

  • Adrian Langer

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