225.000 Euro für MINT-Projekte
Neue Schecks für Tirols Bildungseinrichtungen

Die MINT-Schecks ermöglichen Tiroler Pädagoginnen und Pädagogen, kreative Projekte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik abseits des regulären Unterrichts umzusetzen und Kindern sowie Jugendlichen einen praxisnahen Zugang zu Forschung, Experimenten und Innovation zu eröffnen. | Foto: Land Tirol/Neuner
3Bilder
  • Die MINT-Schecks ermöglichen Tiroler Pädagoginnen und Pädagogen, kreative Projekte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik abseits des regulären Unterrichts umzusetzen und Kindern sowie Jugendlichen einen praxisnahen Zugang zu Forschung, Experimenten und Innovation zu eröffnen.
  • Foto: Land Tirol/Neuner
  • hochgeladen von Thomas Geineder

Mit den MINT-Schecks fördert Tirol auch 2026/27 wieder Projekte in Technik, Naturwissenschaft und Informatik. Start ist am 12. Oktober.

TIROL. Experimentieren, forschen und technische Lösungen entwickeln: Mit den MINT-Schecks unterstützt das Land Tirol auch im Schuljahr 2026/27 wieder Kindergärten, Schulen und Horte bei innovativen Bildungsprojekten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die vierte Ausschreibungsrunde startet am 12. Oktober und umfasst ein Gesamtfördervolumen von 225.000 Euro. Die Nachfrage ist seit Jahren groß. In den vergangenen Ausschreibungen waren die verfügbaren Schecks oftmals bereits kurz nach dem Start vergeben. Seit Einführung der Förderung wurden bereits 550 MINT-Schecks an Tiroler Bildungseinrichtungen vergeben.

Mehr als 22.000 Kinder und Jugendliche erreicht

Bildungslandesrätin Cornelia Hagele sieht in den MINT-Schecks einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Neugier und Forschergeist.

„Kinder und Jugendliche sind neugierig und wollen verstehen, wie die Welt um sie herum funktioniert. Die MINT-Schecks sind ein einfaches Mittel, um Raum für Experimente und eigene Ideen zu schaffen. Wir wollen damit das Interesse an Naturwissenschaft und Forschung möglichst früh wecken und langfristig für Begeisterung an unseren Schulen, Kindergärten und Horten sorgen.“

Insgesamt konnten laut Land Tirol bereits 22.111 Kinder und Jugendliche mit Projekten aus den bisherigen Ausschreibungen erreicht werden.

Bildungslandesrätin Cornelia Hagele und Wirtschaftslandesrat Mario Gerber rufen Tirols Kindergärten, Schulen und Horte dazu auf, die neuen MINT-Schecks zu nutzen und mit kreativen Projekten die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern. | Foto: Land Tirol/Fitsch
  • Bildungslandesrätin Cornelia Hagele und Wirtschaftslandesrat Mario Gerber rufen Tirols Kindergärten, Schulen und Horte dazu auf, die neuen MINT-Schecks zu nutzen und mit kreativen Projekten die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern.
  • Foto: Land Tirol/Fitsch
  • hochgeladen von Thomas Geineder

Investition in die Fachkräfte von morgen

Für Wirtschaftslandesrat Mario Gerber geht die Bedeutung der Initiative weit über den Bildungsbereich hinaus.

„MINT-Kompetenzen sind eine wichtige Grundlage für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung. Die Rechnung ist eine ganz einfache: Wir begeistern Kinder schon heute für Technik und Forschung – und schaffen dadurch Perspektiven für die Fachkräfte von morgen.“

Die MINT-Schecks seien daher gleichzeitig eine Investition in die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Tirol.

Von Solarmodulen bis zu Drohnenprojekten

Die geförderten Projekte zeigen, wie vielfältig MINT-Bildung sein kann. So bauten Schülerinnen und Schüler der Volksschule Tobadill eigene Solarmodule, Jugendliche der Mittelschule Zams-Schönwies programmierten Drohnen für Aufforstungsprojekte und Kinder der Volksschule Nußdorf-Debant entwickelten Lego-Roboter. Gefördert werden unter anderem:

  • Materialien und Geräte für Experimente
  • Workshops mit Fachleuten
  • Exkursionen in Forschungseinrichtungen
  • Reisekosten für Projekttage
  • außerschulische MINT-Angebote

Bis zu 1.000 Euro pro Einrichtung

Kindergärten erhalten pro MINT-Scheck 500 Euro, Schulen und Horte bis zu 1.000 Euro. Grundsätzlich kann jede Tiroler Bildungseinrichtung einen Scheck beantragen. Neu ist, dass Einrichtungen mit MINT-Gütesiegel künftig einen zweiten Scheck erhalten können. Die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip „first come, first served“.

Tirol bleibt Vorreiter bei MINT-Bildung

Die MINT-Schecks werden von der ARGE „MINT-Bildung Tirol“ getragen. Partner sind das Land Tirol, die Industriellenvereinigung Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol, die Arbeiterkammer Tirol und der Österreichische Gewerkschaftsbund. Mit der Umsetzung der MINT-Bildungsregion Außerfern wurde Tirol im Jahr 2025 zudem zum ersten flächendeckenden MINT-Bundesland Österreichs.

Breite Unterstützung

Für die Partnerorganisationen ist die frühe Förderung von technischem und naturwissenschaftlichem Interesse entscheidend.

„Dass die MINT-Förderschecks bereits in die vierte Runde gehen, zeigt, wie stark das Thema in Tirol verankert ist“, betont WK-Tirol-Präsidentin Barbara Thaler.

Auch AK-Präsident Erwin Zangerl verweist auf den steigenden Bedarf an Fachkräften:

„Der Fachkräftemangel zeigt uns, dass wir gerade in den MINT-Fächern enormen Aufholungsbedarf haben.“

Besonders wichtig sei dabei, auch Mädchen und junge Frauen verstärkt für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Mit den neuen MINT-Schecks soll dieser Weg nun auch im Schuljahr 2026/27 konsequent fortgesetzt werden.

Das könnte dich auch interessieren:

Bodencubus macht die verborgene Welt unter unseren Füßen sichtbar
LR René Zumtobel wirbt in München für Tirols Anliegen im Transitverkehr
Wie ein neuer Plan Tirols Büchereien fit für die Zukunft macht

Weitere Nachrichten aus Tirol findest du hier.

Die MINT-Schecks ermöglichen Tiroler Pädagoginnen und Pädagogen, kreative Projekte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik abseits des regulären Unterrichts umzusetzen und Kindern sowie Jugendlichen einen praxisnahen Zugang zu Forschung, Experimenten und Innovation zu eröffnen. | Foto: Land Tirol/Neuner
Bildungslandesrätin Cornelia Hagele und Wirtschaftslandesrat Mario Gerber rufen Tirols Kindergärten, Schulen und Horte dazu auf, die neuen MINT-Schecks zu nutzen und mit kreativen Projekten die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern. | Foto: Land Tirol/Fitsch
"Die MINT-Schecks sind ein einfaches Mittel, um Raum für Experimente und eigene Ideen zu schaffen", betont LR Cornelia Hagele. | Foto: Land Tirol/DieFotografen
Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den MeinBezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Anzeige
Foto: Karo Pernegger
1 2

Alternativen zum Rechtsruck
Grüne einzige Alternative für ein gerechtes Österreich

Immer mehr Menschen macht der Rechtsruck Sorgen. Sie suchen nach Alternativen und werden von den Regierungsparteien enttäuscht. Einzig die Grünen kämpfen für ein gerechteres Österreich. Mit dieser Botschaft wollen sie das weltoffene Lager anführen. Regierung verwaltet den StillstandWie kann ich verhindern, dass Österreich immer weiter nach rechts rückt und Herbert Kickl Kanzler wird? Diese Frage stellen sich derzeit viele Österreicherinnen und Österreicher. Sie merken: Weder ÖVP noch SPÖ sind...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Anzeige
Von der fachärztlichen Untersuchung über Diagnostik und Therapie bis zur Rehabilitation: Die MEDALP begleitet Patientinnen und Patienten entlang des gesamten Behandlungsweges. | Foto: Medalp
3

MEDALP bewegt
Wenn Bewegung wieder selbstverständlich werden soll

Beschwerden am Bewegungsapparat haben viele Ursachen. Akute Verletzungen, Überlastungen, Sehnenreizungen oder degenerative Veränderungen können gleichermaßen dazu führen, dass Beweglichkeit und Belastbarkeit abnehmen. Entscheidend ist eine fachärztliche Abklärung: Woher kommen die Beschwerden – und welche Behandlung ist im individuellen Fall sinnvoll? In der MEDALP Sportclinic Imst liegt seit vielen Jahren ein besonderer Schwerpunkt auf der Unfallchirurgie sowie der Behandlung von Verletzungen...

  • Tirol
  • Werbung MeinBezirk Tirol
Die wichtigsten News direkt auf dein Handy.  | Foto: MeinBezirk Tirol
1 4

Service
Die Nachrichten des Tages im WhatsApp Kanal "MeinBezirk Tirol"

MeinBezirk Tirol ist auf WhatsApp! Abonniere unseren Kanal MeinBezirk Tirol und erhalte die News aus deiner Region direkt aufs Handy. TIROL. Ab sofort kannst du dich direkt über WhatsApp mit uns verbinden, um die neuesten Nachrichten, Geschichten und Updates aus Tirol zu erhalten. Egal, ob es um lokale Ereignisse, wichtige Ankündigungen oder inspirierende Geschichten geht - wir bringen sie direkt auf dein Handy! Um unserem WhatsApp-Kanal beizutreten, musst du nur folgende Schritte ausführen: ...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.