Wirtschaft
Solidarisch auch nach der Corona-Krise

„Später in Tirol kaufen statt jetzt von der Couch aus weltweit bestellen." So die Devise der Tiroler Wirtschaftslandesrätin.
  • „Später in Tirol kaufen statt jetzt von der Couch aus weltweit bestellen." So die Devise der Tiroler Wirtschaftslandesrätin.
  • Foto: Pixabay/mohamed_hassan (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Die aktuelle Situation der Coronakrise bringt uns alle mehr zusammen aber auch mehr Zeit auf der Couch für das Online-Shopping. So groß die Verlockung ist, Wirtschaftslandesrätin appelliert an die TirolerInnen statt jetzt weltweit zu bestellen, nach der überstandene Krise in Tirol einzukaufen und den Standort Tirol zu stärken. 

Solidarität mit in die Zeit nach der Corona-Krise nehmen

Wir verbringen aktuell sehr viel Zeit zu Hause und bei vielen ist die digitale Shoppingwelt eine willkommene Ablenkung von der Isolation. Während wir alle solidarisch in unseren vier Wänden bleiben, um die Älteren und Schwächeren unserer Gesellschaft zu schützen, bestellen wir oft Waren aus der ganzen Welt. Dabei könnten wir auch nach der Corona-Krise die Solidarität weiterhin beibehalten und zwar gegenüber dem Wirtschaftsstandort Tirol. So definiert es zumindest Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf, die an die Tiroler KonsumentInnen appelliert:

„Später in Tirol kaufen statt jetzt von der Couch aus weltweit bestellen."

Denn sobald die Krise überstanden ist, wird man in der Wirtschaft das entstandene Defizit wieder ausbügeln müssen. Dazu bedarf es der Kaufkraft der TirolerInnen. 

„Bitte nutzen Sie die Zeit zuhause jetzt nicht, um von der Couch aus Dinge online in aller Welt zu bestellen, die nicht zwingend notwendig sind, sondern unterstützen sie unsere lokalen Unternehmen und Betriebe nachdem diese wieder geöffnet haben“,

so die Wirtschaftslandesrätin eindringlich. 
Immerhin hängen an den vielen Tiroler Betrieben auch Tiroler Arbeitsplätze, die durch die fehlende Kaufkraft in Gefahr geraten. 

Möglichkeit der Corona-Kurzarbeit 

Im Moment wären aber auch die Tiroler Unternehmen gefragt. Sie sollten alles daran setzen, die Möglichkeit der Corona-Kurzarbeit einer Kündigung vorzuziehen.
Man solle bedenken, dass sich die Personalsuche nach gut ausgebildeten MitarbeiterInnen oft als schwierig, langwierig und teuer herausstelle und die Einarbeitung von neuen MitarbeiterInnen ebenfalls große Kosten verursache. 

O-Ton zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft
O-Ton zur Kurzarbeit

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