Regionalentwicklung
Neue Chefin ist mit Leib und Seele Oststeirerin
- Naturverbunden und mit viel Leidenschaft für die Regionalentwicklung ausgestattet: Gabriele Jahn freut sich auf die kommenden Aufgaben.
- Foto: MeinBezirk/Markus Kopcsandi
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Der offene Umgang mit Menschen und die Nähe zur Region prägen ihr berufliches Selbstverständnis. Die Fürstenfelderin Gabriele Jahn steht seit Kurzem an der Spitze der Regionalentwicklung Oststeiermark. Weder das Aufgabengebiet noch die Position sind für sie Neuland.
OSTSTEIERMARK. Gabriele Jahn entwickelt seit einem Jahrzehnt die Oststeiermark mit – nach zwei Einsätzen als interimistische Geschäftsführerin steht die Fürstenfelderin seit wenigen Wochen hochoffiziell an der Spitze der Regionalentwicklung Oststeiermark. Mit MeinBezirk sprach die dreifache Mutter und langjährige Sängerin der Kultband Skylight über ihren Werdegang und ihr Tun.
- MeinBezirk: Neu in der Geschäftsführung als Nachfolgerin von Martin Buchsbaum, aber schon lange im Geschäft...
GABRIELE JAHN: Mein Weg führte vor zehn Jahren in diesen Bereich. Damals in Reihen der Leader-Region Thermenland-Wechselland im Büro in Fürstenfeld. Ich durfte während meiner sechsjährigen Tätigkeit Projekte wie Vital digital oder den Baukultur-Leitfaden mitgestalten und die Leader-Strategie für den Zeitraum 2023 bis 2028 erarbeiten.
- Die Offenheit für Land und Leute in der Oststeiermark zeichnen die neue Chefin der Regionalentwicklung aus.
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- Also ein vielfältiges Aufgabengebiet?
Genau, und schon damals war es mir wichtig, mit den Menschen und den Gemeindeverantwortlichen direkt ins Gespräch zu kommen. Ein Herzensprojekt war etwa ein Adventkalender. Bei der Recherche dazu lernte ich alle Gemeinden der Leader-Region, ihre schönsten Seiten und auch viele lokale Gestalter kennen.
- Wann folgte der Schritt nach Weiz ins Büro der Regionalentwicklung?
Vor vier Jahren startete ich in der Assistenz der Geschäftsführung.
- Das Einsatzspektrum?
Von unserem jährlichen Arbeitsprogramm über die Finanzplanung und Abstimmung mit den Landesabteilungen bis zu einem Organisationsentwicklungskonzept für das Personal. Und ich habe die Leitung für die Schwerpunkte Wirtschaft und Gleichstellung übernommen.
- Auch der Job in erster Reihe ist nicht völlig neu...
Richtig, nach dem Wechsel von Daniela Adler hatte ich schon von August 2025 bis Feber 2026 die interimistische Leitung inne – und kürzlich wieder. Das Gestalten hat mir sofort enormen Spaß gemacht und ich kam zur Überzeugung, dass ich das gut kann – wobei ich meinem Team ein großes Kompliment aussprechen muss. Alle sind in ihrem Bereich Experten und möchten mit vollem Engagement die Region voranbringen.
- Ausblicke auf viele Projekte zum Wohle der Region
- Foto: MeinBezirk/Markus Kopcsandi
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- Ihre Tätigkeit im Detail?
Wir unterstützen die 66 oststeirischen Gemeinden dabei, Ideen und Projekte umzusetzen, vernetzen Institutionen und Entscheidungsträger und machen Abläufe effizienter. So haben wir etwa mit den fünf Berufs- und Bildungsmessen einen einheitlichen Außenauftritt kreiert.
- Wo ist das Team noch aktiv?
Mit dem Jugendreport machen wir die Bedürfnisse junger Menschen sichtbar. Weitere Beispiele sind der Metall & Technik Cluster Oststeiermark im Bereich der Wirtschaft, im Bildungssektor die MINT-Pilotregion und der Biotopverbund in Sachen Natur.
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