Pädagogen drückten die Schulbank
Neugier wecken, Zukunft gestalten: Erfolgreiche MINT-Fortbildung in Hofstätten
- Dir. Bernhard Braunstein (MS Gleisdorf), Mag. Dr. Simone Scheiner- Posch (A6), Claudia Faustmann-Kerschbaumer (REO), Dir. Birgit Lancsak (VS Hofstätten), Bgm. Werner Höfler (GDE Hofstätten), SQM Ferdinand Reiner (BROS)
- Foto: Gerald Dreisiebner
- hochgeladen von Gerald Dreisiebner
Mit großem Interesse und reger Beteiligung fand am Dienstag, dem 26. Mai 2026, die Fortbildungsveranstaltung „MINT von Anfang an“ in der Volksschule Hofstätten an der Raab statt. Zahlreiche Pädagog:innen und Leitungskräfte aus Kindergärten, Volks- und Mittelschulen sowie höheren Schulen aus der Oststeiermark nutzten die Gelegenheit, um sich über innovative und praxisnahe Zugänge zur MINT-Bildung auszutauschen.
HOFSTÄTTEN/ R: Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen konkrete Ideen und sofort umsetzbare Methoden für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Bildungsalltag. In abwechslungsreichen Workshops erhielten die Teilnehmer:innen Einblicke in spielerische Experimente für den Elementarbereich, kreative Ansätze für den Volksschulunterricht, „Coding unplugged“ sowie praxisnahe Zugänge zu Mikrobiologie und interdisziplinären Experimenten.
Vor der Vorstellung der Präsentation und Workshopangebote spielte der Musikschüler Anton Pucher vom MusPop auf dem Keyboard, der mit GF Roland Graßmugg gekommen war. Auch Bürgermeister von Hofstätten an der Raab, Ing. Werner Höfler war unter den Ehrengästen.
Petra Pieber, Abteilungsleitung und Schulqualitätsmanagement der Bildungsdirektion Steiermark, zeigte sich erfreut über die positive Resonanz:
„Die große Beteiligung zeigt, wie wichtig Pädagoginnen und Pädagogen die frühe Förderung von Neugier, Forschergeist und technischem Verständnis ist. MINT-Bildung beginnt bereits im Kindergarten und lebt von engagierten Bildungsfachkräften, die Kinder zum Entdecken und Ausprobieren ermutigen.“
Fachliche Inputs
Neben den fachlichen Inputs stand vor allem der Austausch zwischen den Bildungseinrichtungen im Vordergrund. Die Veranstaltung bot Raum für Vernetzung, gemeinsame Ideenentwicklung und den Aufbau neuer Kooperationen innerhalb der Region.
Auch Manuel Pfeifer, Vorsitzender der Regionalentwicklung Oststeiermark, betonte die Bedeutung solcher Initiativen für die Region:
„MINT-Kompetenzen sind entscheidend für die Zukunft unserer Region. Veranstaltungen wie diese schaffen wichtige Impulse für moderne Bildung und stärken gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Gemeinden und regionalen Partnern.“
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Regionalentwicklung Oststeiermark und den Schulleitungen Birgit Lancsak und Bernhard Braunstein. Ziel war es unter anderem, Pädagog:innen bei der Vorbereitung auf die MINT-Aktionstage 2026 zu unterstützen und die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik nachhaltig zu fördern.
Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine Ausstellung regionaler Partner mit Büchern, Materialien und kreativen Angeboten rund um das Thema MINT.
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