Region Gleisdorf setzt auf den Alltagsradverkehr

Gemeinsam für das Radkonzept: Die Bürgermeister von Albersdorf-Prebuch, Ludersdorf-Wilfersdorf, Gleisdorf und Hofstätten.
  • Gemeinsam für das Radkonzept: Die Bürgermeister von Albersdorf-Prebuch, Ludersdorf-Wilfersdorf, Gleisdorf und Hofstätten.
  • Foto: TIP Gleisdorf
  • hochgeladen von Ulrich Gutmann

Umweltbewusst auf das Fahrrad setzt in Zukunft auch die Kleinregion Gleisdorf.

Die vier Bürgermeister sowie interessierte Gemeinderäte trafen sich kürzlich zur Präsentation des Radverkehrskonzeptes des Landes Steiermark, womit der Alltagsradverkehr in der Region gestärkt werden soll. Gleich in der nachfolgenden Vorstandssitzung der Kleinregion wurde eine gemeinsame Radinitiative einstimmig beschlossen.

Konzept wird erstellt

Gemeinsam mit dem Land, den Gemeinden und einem zu beauftragenden Verkehrsplaner wird ein Radverkehrskonzept erstellt. Dieser findet heraus, welche Maßnahmen gesetzt werden müssen, um das "Alltagsradeln" attraktiver zu machen.
In zirka sechs Monaten soll dieses Konzept stehen und in einen Vertrag mit dem Land Steiermark münden, in dem man verbindlich vereinbart, in welcher Zeit man welche Projekte umsetzt.
Auch die Kostenverteilung wird dabei geregelt. "Ich freue mich, dass wir das auf Schiene oder besser aufs Radl gebracht haben", sagt Christoph Stark.

Vorarbeit wird geleistet

Schon bevor das Konzept steht, wird in der Kleinregion Vorarbeit geleistet. In Albersdorf-Prebuch wurde schon 2017 im Zuge der Erneuerung des Busbahnhofs die Verbindung zwischen Albersdorf und Gleisdorf erschlossen. Die Verbindung zur Solarstadt wird vorab schon von der Gemeinde Hofstätten errichtet. "Es ist ein Wunsch der Bevölkerung gewesen und dafür investieren wir als Gemeinde schon ab Herbst in die Radwege", sagt Hofstättens Bürgermeister Werner Höfler. Dort wird die Steinglauberbrücke generalsaniert. Diese Baustelle wird genutzt, um auch gleich die Radfahrer "auf Spur" zu bringen.

Alle Gemeinden "auf Spur"

Auch in Ludersdorf-Wilfersdorf wird bereits fleißig für das umweltbewusste Fortbewegungsmittel gearbeitet. So wurden die Katastralgemeinden mit Geh- und Radwegen verbunden.
Ebenso soll entlang der B 65 ein Radweg entstehen.
In Gleisdorf soll im kommenden Jahr die Raabbrücke in der Grazer Straße neu gebaut werden. Dabei ist die derzeitig parallel verlaufende Fußgängerbrücke schlichtweg im Weg. "Der Ausschuss hat sich heute dafür ausgesprochen, dass wir uns am Landesprojekt insofern aktiv beteiligen, aus dieser derzeit sehr schmalen Fußgängerbrücke eine Fuß- und Radwegbrücke zu machen, um den kleinregionalen Radverkehr zu fördern" sagt Christoph Stark.

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