Berg und Naturwacht
Vielfältige Aufgaben im gesamten Bezirk Weiz
- Auch Igel brauchen oft die Unterstützung von den Menschen.
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Mit einer fiktiven Frage luden die sechs Einsatzstellen des Bezirkes zum diesjährigen "Tag der Berg- und Naturwacht Bezirk Weiz". Ziel war, anhand von praktischen Tipps und anschaulichen Beispielen den Besucherinnen und Besuchern zu zeigen, wie rund ums Haus, Balkon und Garten die Artenvielfalt an heimischen Pflanzen und Tieren gefördert werden kann.
MARKT HARTMANNSDORF: Bei der Eröffnung dieses Aktionstages begrüßte Bezirksleiter Fritz Stockreiter den Bürgermeister Markt Hartmannsdorfs Roman Thomaser und bedankte sich für die zur Verfügungsstellung des Dorfhofes mit einem Gelände, das ideal für eine solche Veranstaltung war und die gute Zusammenarbeit mit der ansässigen Einsatzstelle der Berg- und Naturwacht, die mit ihrem neuen Einsatzleiter Klaus Nestler für die lokale Organisation verantwortlich war.
Neuer Bezirksleiter
Klaus Nestler übernahm die Funktion von Rupert Lorenzer, der vor 49 Jahren die Einsatzstelle gegründet hatte und seit 50 Jahren ein äußerst verdienstvoller Mitarbeiter der Berg- und Naturwacht des Landes ist. Dafür wurde er auch vom Landesleiter, der Geschäftsführerin Mag. Helga Rachl und dem Bezirksleiter mit den höchsten Auszeichnungen der Berg- und Naturwacht geehrt.
Außerdem wurden Mitgliedern für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft gedankt: Das Ehrenzeichen in Silber für 20-jährige Tätigkeit in der Körperschaft erhielten Gertrude Riegelbauer (Weiz) und Hannes Schlegl (Passail). Das goldene Ehrenzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft bekam Alfred Jaklin (St. Kathrein a. O,) überreicht, für 60-jährige Mitgliedschaft Franz Funk aus Rettenegg.
- Auch Ehrungen standen am Tagesprogramm des reffens.
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Hohes Interesse
Hoch erfreut zeigte sich der Bezirksleiter über die steigende Anzahl von Anwärterinnen und Anwärtern im Bezirk, derzeit bereiten sich sieben Damen und sechs Herren auf ihre Angelobung als ehrenamtliche Organe vor. Anja und Nadine Ziegerhofer aus Rettenegg und Andreas Heinrichsberger aus Markt Hartmannsdorf leisteten den feierlichen Angelobungseid.
Dann jedoch war für die zahlreichen Besucherinnen und Besuchern Zeit, sich die Darbietungen der Einsatzstellen anzuschauen:
Barbara und Erich Kochauf zeigten die unbezahlbaren Leistungen des Bibers, der auch im Bezirk Einzug gehalten hat, und erklärten ihre Arbeit als Biberberater.
Die Einsatzstelle Markt Hartmannsdorf widmete sich den heimischen Heckenpflanzen: Welche sind besonders dekorativ und bieten Lebensraum für Tiere.
- Rupert Lorenzer wurde für sein 50jähriges Engagement als Leitfigur der Berg- und Naturwacht besonders geehrt.
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Von Ameisen und Bienen
Warum Totholz so wichtig ist und welche wertvollen Dienste Ameisen leisten, zeigte die Einsatzstelle Passail.
Die verschiedenste Nistmöglichkeiten für Tiere mit dem Schwerpunkt der Wildbienen stellte die Einsatzstelle Weiz dar. Ein „Igelrestaurant“ und ein "Sandarium" erweckten für viele besonderes Interesse.
Das Problem der Neophyten im Garten behandelte ie Einsatzstelle St. Kathrein.
Den langen Weg, wie man zu einer artenreichen Blumenwiese kommt und Möglichkeiten, auch auf kleinsten Raum wie Balkon und Terrasse sogenannt „Trittsteinbiotope“ zu gestalten, präsentierte die Einsatzstelle Gleisdorf
Heimisches Saatgut und Pflanzen konnte man bei der Naturgärtnerin Irmgard Scheidl beziehen.
- Informationen für die Bevölkerung stehen bei der Berg und Naturwacht an der Tagesordnung.
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Auch Volksschulkinder sind dabei
Auch die Kinder der Volksschule beteiligten sich mit einer Darstellung zum Thema Biodiversität. Sie machten sich Gedanken, wie ihre Zukunft ausschauen würde, indem sie die Vor- und Nachteile einer artenreichen und einer artenarmen Welz gegenüberstellten.
Eine besondere Attraktion war wiederum die Kinderstation der Einsatzstelle Rettenegg mit unterhaltsamen Spielen. Zum Thema Natur.
Die Reaktion der zahlreichen Besucherinnen und Besucher, darunter auch viele Kinder, war durchgehend äußerst positiv: "Sehr gut gestaltet und bestens organisiert, sehr interessant und viele Anregungen bekommen".
Das Resümee der Geschäftsführerin der Berg- und Naurwacht, Mag. Helga Rachl: "Ein Tag der Berg- und Naturwacht, wie er dem neuen Berg- und Naturwachtgesetz genau entspricht!"
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