20.03.2017, 11:39 Uhr

12 Stunden Stressübung für das Rote Kreuz Gleisdorf

Ortsstellenleiter Mario Keusch kümmerte sich um die verletzten Personen.
Gleisdorf: Mühlhausenstrasse |

Das Österreichische Rote Kreuz/ Ortsstelle Gleisdorf führte am 18.3.2017 eine 12 Stunden Stressübung mit vier Stationen für ihre 15 Sanitäter mit den Feuerwehren Labuch, Ludersdorf und Gleisdorf durch.

Nach dem Frühstück bei der Dienststelle in Gleisdorf ging es zur ersten Übung nach Laßnitzthal. Übungsannahme: Verkehrsunfall mit 2 Fahrzeugen im Ortsteil Laßnitzthal, wobei mehrere Personen eingeklemmt und verletzt wurden. Seitens der Feuerwehr Labuch, wie auch des Roten Kreuzes, wurden mehrere Übungsbeobachter eingeteilt, um bei der Nachbesprechung ein kurzes Feedback über den Übungsablauf zu geben und auf diverse Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen.
Weiters wurde auf der Raab mit der Zille gefahren und verschiedene Situationen geübt, welche seitens der Feuerwehr Gleisdorf unter der Leitung von Bereichswasserdienstbeauftragten BI Martin Schellnast durchgeführt wurden.
Danach wurde ein Forstunfall in einem Wald mit der FF Ludersdorf nachgestellt.
In der Mühlhausenstraße wurde der größte Teil der Übung durchgeführt.
Die Übungsannahme war das eine PKW-Lenkerin aufgrund eines medizinischen Notfalls einen Verkehrsunfall ausgelöst hat. Das Auto prallte gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug welches aufgrund der Kollision in eine Wandergruppe raste. Viele Personen wurden dabei durch die Luft geschleudert und schwer verletzt und weitere wurden in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt. Es waren insgesamt 3 Schwer-, 9 Leicht- und 7 Verletzte zu bewältigen, das Rote Kreuz war bereits vor Ort. Die FF Labuch und Gleisdorf befreiten gemeinsam die eingeklemmten Personen mittels hydraulischen Rettungsgeräten unter Einsatzleiter BM Stefan Absenger aus einem Fahrzeug. Der Einsatzleiter dieser Großschadenslage vom Roten Kreuz, Dominik Tieber, koordinierte das Patientenleitsystem. Notärztin Dr. Eva Kober versorgte währenddessen die Patienten. In dieser Situation waren 15 Sanitäter, 1 Einsatzleiter, 1 Notärztin und 8 Beobachter seitens des RK mit 5 Rettungswagen vor Ort. 20 Kameraden der FF Labuch und Gleisdorf waren mit insgesamt 4 Fahrzeugen dabei. Ortsstellenleiter Mario Keusch stellte sein Können als Gesamtleiter bestens unter Beweis. Zwischendurch wurden noch 3 sanitätstechnische Übungen durchgeführt. Nach dem Übungseinsatz wurden die Fahrzeuge in der Ortsstelle Gleisdorf gewartet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Eine Nachbesprechung der 12 Stunden-Übung mit einer übermäßigen Stresslage wurde anschließend durchgeführt. Nach diesem anstrengenden Tag gab es im Feuerwehrhaus Gleisdorf für alle Teilnehmer dieser Übung einen Imbiss.
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