06.07.2017, 15:23 Uhr

Portugiesischer Jakobsweg

Nun war es wieder mal soweit. Bereits zum vierten mal wanderte ich den Jakobsweg nach Santiago. Diesmal startete ich in Coimbra, eine wunderschöne Stadt in Portugal etwa 120 km südlich von Porto. Anfangs ging ich fast immer ganz alleine und ich begegnete nur vereinzelt ein paar Pilger. Ab Porto war die Einsamkeit vorbei. Von nun an gab es mehr Herbergen und ich traf auf viele Mitwanderer aus vielen verschiedenen Nationen. Das Schönste am Pilgern ist natürlich das Gehen selber und die tollen Gespräche mit den anderen Pilgern. Der Weg war nicht ganz so beeindruckend wie bei den anderen Jakobswegen, da ich hauptsächlich auf asphaltierten Straßen unterwegs war. Aber ich machte das Beste daraus und freute mich auf die Abschnitte durch den Wald und auf den kleinen Feldwegen. Immer wieder gab es auch Wege mit Kopfsteinpflaster, wirklich schön anzusehen, aber darauf zu gehen, das war eine andere Geschichte. Zu den schönsten Städten die ich durchwanderte, zählten Porto (Altstadt), Ponte de Lima, Valenca und natürlich Santiago. Dort angekommen genoss ich wieder diesen ganz besonderen Flair dieser Stadt. Zum Abschluss wanderte ich weiter bis nach Finesterre. Dieser Weg war sicher der schönste und ruhigste Abschnitt meiner heurigen Pilgerwanderung.
10 Jahre ist es nun her, dass ich zum ersten mal einen Jakobsweg gegangen bin. Seitdem hat sich viel verändert. Die Anzahl der Pilger hat sich verdoppelt auch gibt es nun wesentlich mehr Herbergen. Besonders auf dem Camino Frances sind am meisten Leute unterwegs. Leider ist gerade dieser Hauptweg sehr touristisch geworden. Trotzdem ist der Jakobsweg etwas ganz besonderes. Wie man es richtig macht, muss jeder für sich selber entscheiden, aber wenn man einige Grundregeln einhält wird der Weg unvergesslich bleiben.
Mehr Infos zu meinen Reisen kannst du auf meiner Homepage thomaszierler.jimdo.com nachlesen. Wünsch euch noch einen "Buen Camino"
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