Nach Suchaktion am Hochschwab
Junger Bergsteiger konnte nur noch tot aufgefunden werden
- Die Einsatzkräfte suchten ein riesiges Gebiet nach dem jungen Mann ab.
- Foto: Filmteam-Austria/Theny
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Seit Samstag suchten die Einsatzkräfte im Hochschwabgebiet nach einem jungen Wanderer – der junge Mann wurde mittlerweile gefunden, er kann nur noch tot geborgen werden.
TURNAU/SEEWIESEN. Die Suche nach einem vermissten 20-Jährigen, erfahrenen Bergsteiger aus dem Burgenland lief im Hochschwabgebiet am Wochenende auf Hochtouren. Der junge Mann aus dem Bezirk Mattersburg war am Samstag gut ausgerüstet um etwa vier Uhr morgens allein von Seewiesen aus auf eine Wanderung auf den Hochschwab aufgebrochen.
Weil der Kontakt zur Familie abgebrochen ist und er nicht wie vereinbart zurückgekehrt ist, schlugen die Angehörigen Alarm. Die Mutter erstattete Sonntagfrüh eine Anzeige bei der Polizei. Etwa zwei Stunden später konnte eine Polizeistreife das Fahrzeug des 20-Jährigen auf einem Parkplatz in Seewiesen sichten.
- Rund 140 Einsatzkräfte von Bergrettung, Alpinpolizei, Rettung, Feuerwehr, Suchhunde, KIT-Team, zwei Hubschrauber der Polizei und auch Drohnen der Feuerwehr suchten nach dem 20-jährigen Bergsteiger aus dem Burgenland.
- Foto: Filmteam-Austria/Theny
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Das Einsatzgebiet, das mühevoll abgesucht werden musste, ist ca. 900 Hektar groß. Am Sonntag standen 142 Einsatzkräfte von Bergrettung, Alpinpolizei, Rettung, Feuerwehr, Suchhunde, KIT-Team, zwei Hubschrauber der Polizei und auch Drohnen der Feuerwehr im Einsatz.
Auffindung mittels Drohne
Wie von der Polizei bekannt gegeben wurde, kam für den jungen Mann jede Hilfe zu spät. Er wurde noch am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr mithilfe einer Drohne des Roten Kreuz aufgefunden. Der Mann dürfte im Gebiet "Gschirrmauer" auf 1.575 Meter Seehöhe in steilem, schwer zugänglichen und felsdurchsetzten Gelände abgestürzt sein.
Die Bergung ist derzeit im Gange. Die Angehörigen waren in den gesamten Suchverlauf eingebunden und sind informiert.
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