Bei chronischen Lungenerkrankungen kann spezielle Physiotherapie das Durchatmen fördern.

Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen können bei der Linderung von Beschwerden selbst aktiv werden.
  • Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen können bei der Linderung von Beschwerden selbst aktiv werden.
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Über die Atmung macht sich wohl kaum ein gesunder Mensch viele Gedanken. Anders ist das bei jenen Menschen, die von einer chronischen Lungenerkrankung betroffen sind. Atemnot, große Anstrengungen beim Luftholen, ein Druckgefühl in der Brust: Betroffene und deren Angehörige wissen, welche Torturen Erkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis oder COPD mit sich bringen. Spezielle Hustentechniken und die korrekte Körperhaltung erleichtern Patienten ihr tägliches Leben. Doch wie können sie lernen, ihre Atemtechnik zu optimieren oder ihre Lunge von Sekret zu befreien? Den Schlüssel zu mehr Lebensqualität stellt die Atemphysiotherapie dar.

Hilfe von Experten

Richtiges Husten, Atmen und Sitzen helfen dabei, bestehende Störungen zu verringern oder gar zu beseitigen. Physiotherapeuten bringen Patienten unter anderem das korrekte Abhusten von Schleim, die Handhabung von Inhalationsgeräten und die Maßnahmen für den akuten Atemnotfall bei. Ziel der Atemphysiotherapie ist es, die Selbstständigkeit von Patienten im Alltag zu erhalten. Zentral für die Behandlung sind nichtmedikamentöse Maßnahmen wie gezieltes körperliches Training. Das hat einen guten Grund: An COPD Erkrankte können Übungen zur Verbesserung der Atmung häufig nur dann durchführen, wenn sie ihre Atemhilfsmuskulatur einsetzen können. Zu dieser zählen die Hals- und Bauchmuskeln oder die Brustmuskulatur. Daher stellen Ausdauer- und Krafttraining ebenso wie die Inhalationstherapie und Sekretförderung seit Jahrzehnten einen Eckpfeiler in der Behandlung der COPD dar.

Der Weg zur Physiotherapie

Um sich in physiotherapeutische Behandlung begeben zu können, benötigen Personen mit Beschwerden eine ärztliche Verordnung. Diese Verordnung können Patienten von allen Ärzten, zum Beispiel vom eigenen Hausarzt, erhalten. Weitere Informationen finden Sie auf www.physioaustria.at.

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