Pandemiebekämpfung
Rotes Kreuz begrüßt und unterstützt die Maßnahmen

Der Präsident des ÖRK Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
  • Der Präsident des ÖRK Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
  • Foto: ÖRK/Nadja Meister
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Die Präsidentenkonferenz des österreichischen Roten Kreuzes hat beschlossen, die von der Bundesregierung bekanntgegeben Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mit zu tragen und zu unterstützen.

ÖSTERREICH. Als Organisation setzt sich das Rote Kreuz für eine lebenswerte Gesellschaft für alle ein. Das Rote Kreuz unterstützt seit Pandemie-Beginn mit Infektionstransporten, beim Testen, in Impfstraßen, mit Personal bei der Gesundheitshotline 1450 und in vielen anderen Bereichen, weil so weiteres Leid zu verhindern ist.

„Die wichtigsten Ziele sind jetzt Leben retten, das Gesundheitssystem mittelfristig für alle funktional halten, das gesellschaftliche Miteinander nicht gefährden und einer weiteren Polarisierung entgegenwirken. Die Wirtschaft als Grundlage unseres Wohlstandes nicht weiter schädigen und genügend Beiträge zur internationalen, solidarischen Bekämpfung der Pandemie leisten“, sagt Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer.

Corona-Bonus gefordert

Leider erleben die freiwilligen Mitarbeiter vermehrt Übergriffe in Test- oder Impfstraßen. Da braucht es dringend Schutz und Unterstützung. "Als Rotkreuz-Mitarbeiter haben wir insbesondere in schwierigen Zeiten eine besondere Verantwortung, der wir auch gerne nachkommen. Aber Freiwilligkeit bedeutet nicht Selbstverständlichkeit. Daher auch noch einmal meine Forderung und Bitte nach einem Corona – Bonus von 500 Euro inkl. Steuerfreiheit für unsere hauptberuflichen Sanitäter und Mitarbeiter in den Blutspendediensten“, fordert der Präsident.

Derzeit sind 86.000 Menschen in Österreich für das Rote Kreuz im Einsatz, "bei denen ich mich heute einmal mehr persönlich bedanken möchte. Danke für die Unterstützung, für die unzähligen Stunden der Hilfe, des für-andere-daseins." so der Präsident der Organisation abschließend.

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