MeinMed-Webinar
Was tun bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen?

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind bislang nicht heilbar aber oft gut behandelbar.
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind bislang nicht heilbar aber oft gut behandelbar.
  • Foto: Roman Samborsky/Shutterstock.com
  • hochgeladen von Margit Koudelka

Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) waren das Thema eines Webinars, das MeinMed in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesundheitskasse organisierte.

ÖSTERREICH. Es sind Symptome wie immer wiederkehrende Durchfälle, Blähungen und Bauchschmerzen, die zumeist mit einer solchen Erkrankung einhergehen. Rund 60.000 bis 80.000 Menschen sind in Österreich davon betroffen. Der Gastroenterologe Andreas Blesl von der Medizinischen Universität Graz erläuterte in seinem MeinMed-Webinar neueste Methoden der Diagnostik und Therapie.

Eine Frage des Abschnittes

Bei CED handelt es sich um wiederkehrende oder kontinuierliche Entzündungen des Darms, die nicht infektiös oder ansteckend sind. Die beiden häufigsten Krankheitsbilder sind der Morbus Crohn und die Colitis Ulcerosa. Beide Erkrankungen beginnen schleichend, und da es sich um chronische Erkrankungen handelt, sind sie nicht heilbar. Beide Krankheitsbilder betreffen viele junge Patienten, sind aber in jedem Alter möglich. Die Diagnose erfolgt meist endoskopisch mittels Magen- und Darmspiegelung sowie einem Blutbild, ergänzenden bildgebenden Verfahren und einer ausführlichen Anamnese. In Einzelfällen kann eine Kapselendoskopie notwendig sein.
Bei einer Morbus Crohn-Erkrankung ist der gesamte Verdauungstrakt betroffen. Dabei gibt es Darmabschnitte, die entzündetes Gewebe aufweisen, aber auch gesunde Darmabschnitte. Außerdem sind alle Wandschichten befallen, was unbehandelt zu Komplikationen wie einem Darmverschluss oder -durchbruch führen kann.
Bei Colitis Ulcerosa ist nur der Dickdarm betroffen und die Entzündung betrifft, meist vom Enddarm ausgehend, den gesamten Dickdarm. Allerdings ist nur die innere Darmwand betroffen. Unbehandelt kann es zu Komplikationen wie Darmkrebs oder einer Blutvergiftung kommen.

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