Wenn die Galle übergeht

Wenn die Galle Probleme macht, empfiehlt sich eine "Teepause" mit besonders leicht verdaulicher Kost.
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Gallensteine sind eine regelrechte Volkskrankheit: Jeder 5. bis 10. Österreicher hat mit den damit einhergehenden Problemen zu kämpfen.

Vor allem ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit der Erkrankung zu, Frauen sind öfter betroffen als Männer. Die Gallenflüssigkeit, die von der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert wird, hilft bei der Verdauung von fettigen Speisen. Für Menschen mit Gallenproblemen kann das leckere Schnitzel mit Pommes durch die mangelnde Abgabe von Gallenflüssigkeit rasch zum Alptraum werden.

Es geht auch ohne Gallenblase

Wenn die Galle übervoll mit Steinen ist oder sich der Gallengang durch einen der Übeltäter verstopft, kommt es zu einer Gallenkolik mit krampfartigen Schmerzen im Oberbauch. Weitere mögliche Symptome sind Übelkeit und Erbrechen nach fettreichen Mahlzeiten sowie Appetitlosigkeit. Wenn sich zusätzlich die Gallenblase entzündet, kommt auch Fieber hinzu. Die häufigste Behandlung von Gallensteinen ist die operative Entfernung der Gallenblase. Ein kleiner Schnitt in die Bauchdecke reicht aus, um den Eingriff vorzunehmen.

Schonende Ernährung

Wenn die Galle beleidigt ist oder die Gallenblase entfernt werden musste, ist auch eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten nötig. Fett- und cholesterinarm zu essen schont Magen und Darm: Pflanzliche Fette und fettarme Milchprodukte sind zu bevorzugen. Statt Speisen stark anzubraten, sollten sie in Wasser gekocht oder gedünstet werden, Fisch und Fleisch kann auch im Backrohr in der Alufolie gegart werden. Sind die Probleme ganz akut, empfiehlt sich eine "Teepause" für ein bis drei Tage, in der lediglich Tee, Zwieback, Schleimsuppen, Reiswaffeln und Apfelmus erlaubt sind. Danach wird der Körper noch für einige Tage mit leicht verdaulicher Kost verwöhnt.

Mehr über Ernährung bei Gallenerkrankungen erfahren Sie hier...


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Autor:

Marie-Thérèse Fleischer aus Innere Stadt

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