Netflix-Rivale
HBO Max startet in Österreich und mischt Streaming-Markt auf
- Netflix und Co. haben seit Dienstag mit dem Start von HBO Max eine gewichtige Konkurrenz in Österreich erhalten. Foto: Szene aus dem neuen "Game of Thrones"-Ableger "A Knight of the Seven Kingdoms".
- Foto: Steffan Hill/HBO
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Der heimische Streamingmarkt bekommt Zuwachs: Seit 13. Jänner ist HBO Max auch in Österreich verfügbar. Welche Serien- und Filmproduktionen beim US-Streamingdienst es zu sehen gibt und wie das Abo-Modell aufgebaut ist, hat MeinBezirk im Überblick.
ÖSTERREICH. Netflix und Co. haben seit Dienstag mit dem Start von HBO Max eine gewichtige Konkurrenz in Österreich erhalten. Der Video-on-Demand-Dienstleister erweitert damit das Angebot auf dem bereits stark umkämpften Streamingmarkt. Neben Österreich wird HBO Max zeitgleich auch in Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein eingeführt; Großbritannien und Irland folgen im März.
HBO Max gehört zum Medienkonzern Warner Bros. Discovery. Zum Medienkonglomerat zählen unter anderem das Filmstudio Warner Bros., der Streamingdienst Discovery+, der US-Sender HBO, Nachrichtennetzwerke wie CNN, Sportsender wie Eurosport sowie das DC-Comics-Universum. In den USA ist HBO Max seit 2020 verfügbar und kommt dort aktuell auf rund 128 Millionen Abonnements.
Viele preisgekrönte Produktionen
Der Sender HBO steht seit Jahren für international erfolgreiche und vor allem hochqualitative Serienproduktionen. Zum Start in Österreich sind unter anderem Klassiker und Publikumslieblinge wie "Die Sopranos", "Game of Thrones", "Succession", "The White Lotus", "Euphoria" und "The Last of Us" abrufbar. Ergänzt wird das Angebot durch Comedy-Hits wie "Friends" und "The Big Bang Theory" sowie durch zahlreiche Kinoproduktionen – darunter "The Batman", "Dune" und mehrere "Harry Potter-Teile".
- Auch die gefeierte und vielfach gekrönte Serie "Succession" gibt es bei HBO Max zu sehen.
- Foto: Craig Blankenhorn/HBO
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HBO Max wartet neben bekannten Klassikern auch mit ganz neuen Serien- und Filmproduktionen auf. Von der Medizin-Serie "The Pitt", die nahezu in Echtzeit eine 24-Stunden-Schicht in einer Traumaklinik erzählt, sind zum Österreich-Start die ersten beiden Staffeln verfügbar. Zudem startet für Fantasy-Fans demnächst ein Leckerbissen: "A Knight of the Seven Kingdoms", der neue Ableger aus dem "Game of Thrones"-Universum, ist ab 19. Jänner abrufbar. Weitere neue Serien sind "Heated Rivalry" (6. Februar) und die deutsche Produktion "Banksters" (20. Februar).
Auch Inhalte rund um die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien, die vom 6. bis 22. Februar über die Bühne gehen, wird es beim Streamingdienst zu finden geben, da der Sender Eurosport ebenfalls Teil des Konzerns ist.
So viel kostet ein Abo
Doch was kostet HBO Max eigentlich? Gestartet wird mit drei unterschiedlichen Abo-Modellen. Das günstigste Basis-Abo kostet 5,99 Euro pro Monat und beinhaltet Werbeeinblendungen.
- Inhalte rund um die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien, die vom 6. bis 22. Februar über die Bühne gehen, wird es beim Streamingdienst ebenfalls zu finden geben.
- Foto: APA-Images / AP / Alessandro Trovati
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Wer ohne Werbung streamen und Inhalte auch offline ansehen möchte, kann das Standard-Abo um 11,99 Euro monatlich wählen. Das Premium-Abo ist für 16,99 Euro pro Monat erhältlich und bietet zusätzlich eine höhere Bildqualität in 4K-UHD, mehr gleichzeitige Streams sowie eine erweiterte Download-Funktion. Ein optionales Sportpaket kostet zusätzlich drei Euro pro Monat. Nach einem Jahr ist eine Preisanpassung um jeweils einen Euro vorgesehen. Alle Abos sind monatlich kündbar.
So holt man sich HBO Max
Der Dienst kann über den Browser auf "hbomax.com", über gängige Appstores sowie über Smart-TVs und Streaming-Geräte wie Apple TV, Amazon Fire TV, Google Chromecast oder Roku genutzt werden.
Parallel zum Start in Europa ist auch die Konzernzukunft von Warner Bros. Discovery Thema: Medienberichten zufolge gibt es Übernahmeinteressen unter anderem von Netflix und Paramount. Welche Folgen das langfristig für HBO Max hätte, ist derzeit offen. Ein möglicher Deal würde sich jedenfalls noch über längere Zeit hinziehen.
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