Deutschland geht leer aus
Österreich ist ab nächstem Jahr Mitglied im UNO-Sicherheitsrat

Riesenfreude beim Österreicher-Team über die Wahl in den Weltsicherheitsrat.  | Foto: APA-Images / APA / MICHAEL GRUBER
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  • Riesenfreude beim Österreicher-Team über die Wahl in den Weltsicherheitsrat.
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Österreich sitzt ab nächstem Jahr im UN-Weltsicherheitsrat, Deutschland ist nicht dabei. Das Nachbarland hat bei der Wahl in der UNO-Generalversammlung weit weniger Stimmen bekommen.  

ÖSTERREICH. Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben entschieden: Aus drei Bewerberländern (Deutschland, Portugal und Österreich) mussten sie zwei als nicht-ständige Mitglieder in den UNO-Sicherheitsrat wählen. Bei der geheimen Abstimmung in der UNO-Generalversammlung bekam Österreich 131 Stimmen, nur drei weniger als Portugal. Deutschland ging mit 104 Stimmen leer aus.

Österreich hat den nicht-ständigen Sitz für zwei Jahre inne, nämlich für die Periode 2027/2028. Damit befindet sich das Land schon zum vierten Mal im wichtigsten sicherheitspolitischen Gremium der Welt. Die Regierung spricht von einem starken internationalen Zeichen des Vertrauens.

Alle Staaten vorab kontaktiert

Die Politik hat sich seit Jahren darum bemüht. Allein Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) habe in den vergangenen 15 Monaten persönlich bei Vertretern aus über 150 Ländern um eine Stimme für Österreich geworben. Durch das Engagement von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker und vielen Diplomaten konnten so gut wie alle UN-Mitgliedsstaaten erreicht werden.

Österreich wird seinen Sitz nutzen, um die Reform des UNO-Sicherheitsrats voranzutreiben und seine Schwerpunkte in das Gremium einzubringen: den Schutz von Zivilisten, die Stärkung von Friedensmissionen, die Verteidigung der internationalen Rechtsordnung sowie den Umgang mit Bedrohungen durch neue Technologien, etwa im Zusammenhang mit KI und Desinformation, wie das Außenministerium in einer Aussendung mitteilt.

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Riesenfreude beim Österreicher-Team über die Wahl in den Weltsicherheitsrat.  | Foto: APA-Images / APA / MICHAEL GRUBER
Foto: pixabay / padrinan
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