Kampagne „Keine E-ngste mehr“
Minister Hanke will über eine Million E-Autos auf den Straßen
- Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) will mehr E-Autos auf den Straßen sehen.
- Foto: Sade Jerabek/MeinBezirk
- hochgeladen von Christiane Appel
Viele Österreicherinnen und Österreicher stehen der Elektromobilität positiv gegenüber. Und trotzdem schaffen sie sich kein E-Auto an, sondern einen Pkw mit Verbrennungsmotor. Mobilitätsminister Peter Hanke will die Skeptischen mit Daten und Fakten überzeugen.
ÖSTERREICH. „Keine E-ngste mehr“ – So lautet der Slogan der neuen Kampagne pro E-Mobilität, die am Mittwoch, 3. Juni, startet. Die Botschaft soll über alle möglichen Kanäle österreichweit verbreitet werden – angefangen vom Plakat über TV und YouTube bis zu Social Media.
Aktuell (Zahlen vom April 2026) sind über 280.000 E-Pkw zugelassen. Das ist bereits eine hohe Zahl, Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) will sie aber weiter steigern. Am liebsten würde er die Marke von einer Million knacken, wie er im Video sagt.
Der Sozialdemokrat sieht durchaus Potenzial. Eine Umfrage hat ergeben, dass 64 Prozent der Leute, die in den nächsten zwölf Monaten ein Auto anschaffen wollen, eine positive Einstellung zur E-Mobilität haben. Sie zögern aber mit dem tatsächlichen Ankauf aus verschiedenen Gründen.
Die häufigsten Vorbehalte sind laut der Umfrage „hohe Kosten“ (sowohl in der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb), „zu wenige öffentliche Ladepunkte“, „zu lange Ladedauer“ und „zu geringe Reichweite“. Mit der Kampagne will Hanke die Zögerlichen mit Informationen versorgen, um verschiedene Irrtümer aus der Welt zu schaffen.
Evaluierung nach halbem Jahr
Die Kampagne „Keine E-ngste mehr“ soll nach einem halben Jahr evaluiert werden. Konkret soll gemessen werden, welche Meinungen sich wie verändert haben. Auch ob und welches Wissen rund um das Thema in der Bevölkerung gewachsen ist, soll erhoben werden.
Für allfällige Förderungen für Elektromobilität beziehungsweise ihre Fortführung will sich Hanke stark machen – trotz des notwendigen Sparkurses im Doppelbudget 2027/2028. Dass die Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer für E-Autos vor rund einem Jahr gefallen ist, bedauert er.
Der zentrale Werbespot ist schon auf YouTube abrufbar.
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