Über 10.000 im Einsatz
Zahl der Zivildiener im Herbst wieder angestiegen

Am 16. Oktober 2025 präsentierte Bundesministerin Claudia Plakolm (l.) gemeinsam mit dem "Zivildiener des Jahres 2025“ für Wien Alessandro Rodia (r.) die aktuellen Zivildienst-Zahlen. | Foto: Regina Aigner/BKA
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  • Am 16. Oktober 2025 präsentierte Bundesministerin Claudia Plakolm (l.) gemeinsam mit dem "Zivildiener des Jahres 2025“ für Wien Alessandro Rodia (r.) die aktuellen Zivildienst-Zahlen.
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Mit Herbst ist die Zahl der Zivildiener wieder gestiegen, am 1. Oktober waren 10.523 im Einsatz. Die Bedarfsdeckung sank hingegen leicht: auf 87,2 Prozent der geforderten Stellen wurde ein Zivildiener zugewiesen.

ÖSTERREICH. 10.523 Zivildiener waren am 1. Oktober im Einsatz, so die aktuellen Zahlen der quartalsmäßigen Präsentation am Donnerstag. Während die Zahl der Zivildiener im Herbst gestiegen ist, sank die Bedarfsdeckung leicht: Zum Halbjahr lag der Wert noch bei 88,1 Prozent, mittlerweile ist er auch 87,2 Prozent gesunken. Die zuständige Kanzleramtsministerin Claudia Plakolm (ÖVP) erklärte, dass es in der Praxis schwierig sei, hier 100 Prozent zu erreichen. Gründe dafür seien geburtenschwache Jahrgänge und kurzfristige Ausfälle. Zudem würden die rund 1.500 Einrichtungen mit insgesamt etwa 3.000 Einsatzstellen, in denen die Zivildiener arbeiten, ihren Bedarf mittlerweile gezielter in die zweite Jahreshälfte legen. "Das ist auch logisch und wir begrüßen das", so Plakolm. Schließlich seien im Frühjahr viele junge Männer noch in der Schule.

40 Prozent im Rettungsdienst

Die höchste Bedarfsdeckung gibt es mit 91,8 Prozent in Oberösterreich. Salzburg und Kärnten hätten "noch Aufholbedarf". Insgesamt ist das Bild laut Plakolm "sehr stabil", die Versorgung sei gesichert. Mit rund 40 Prozent ist der Rettungsdienst weiterhin das beliebteste Einsatzgebiet, danach folgen 26 Prozent, die ihren Zivildienst in der Sozial- und Behindertenhilfe machen, zwölf Prozent in der Altenbetreuung und neun Prozent in Krankenanstalten. "Der Zivildienst ist und bleibt eine verlässliche und stabile Säule", betonte Plakolm. Zum internationalen Tag der Wiederbelebung hob sie hervor, wie wichtig es sei, in Notsituationen rasch zu handeln. Zivildiener würden eben das können: "Der Zivildienst ist eine der größten Erste-Hilfe-Schulen des Landes." Die Ministerin rief auch die restliche Bevölkerung zu einer Auffrischung ihrer Kenntnisse auf.

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Am 16. Oktober 2025 präsentierte Bundesministerin Claudia Plakolm (l.) gemeinsam mit dem "Zivildiener des Jahres 2025“ für Wien Alessandro Rodia (r.) die aktuellen Zivildienst-Zahlen. | Foto: Regina Aigner/BKA
Das beliebteste Einsatzgebiet ist mit rund 40 Prozent weiterhin der Rettungsdienst. | Foto: Rotes Kreuz
 Zwölf Prozent absolvieren ihren Zivildienst in der Altenbetreuung. | Foto: Peopleimages/PantherMedia
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