Donau Versicherung sucht 100 neue Mitarbeiter

"Wir stehen für Regionalität", sagt Peter Thirring über die Strategie der Donau Versicherung.
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  • "Wir stehen für Regionalität", sagt Peter Thirring über die Strategie der Donau Versicherung.
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Die Donau Versicherung ist heuer 150 Jahre alt. Was planen Sie zum Jubiläum?
THIRRING: Wir werden im Herbst eine neue Strategie präsentieren. Wir werden dabei klar sagen, wofür wir stehen.

Und wofür steht die Donau?
Das wird Ihnen jetzt hoffentlich gefallen: für Regionalität.

Was heißt das in der Praxis?
Eines vorab: Regionalität heißt jetzt nicht, dass es plötzlich eine Versicherung nur für einen bestimmten Bezirk gibt. Für die Donau heißt Regionalität: Wir wollen, dass für unsere Kunden Angebot und Lösung auch vor Ort stattfinden. Wir sagen nicht nur, dass wir beim Kunden sind, wir sind es tatsächlich. Physisch wie auch mit der Entscheidungskompetenz.

Also auch mit eigenen Niederlassungen vor Ort?
Ja. Und wir werden unsere bundesweit 80 Geschäftsstellen unbedingt aufrechterhalten. Und wir werden unsere neun Landesdirektionen stärken. Es gibt natürlich auch bei uns eine zentrale Steuerung. Aber Entscheidungen werden in hohem Ausmaß regional getroffen.

In Ihren Filialen spreche ich dann auch mit richtigen Menschen und nicht mit irgendwelchen Bildschirmen?
Ja. Wir haben derzeit knapp 1.400 Beschäftigte. Und wir suchen permanent neue Mitarbeiter. Derzeit brauchen wir in ganz Österreich rund 100 Leute. Sowohl für den Innendienst wie für den Außendienst.

Und wie lautet das Anforderungsprofil?
Der Job des Versicherungsvertreters erfordert eine starke Disziplin sowie Affinität zu neuen Technologien. Und natürlich darf man nicht menschenscheu sein.

Also: Wer das hier liest und glaubt, dass er ein guter Versicherungsvertreter ist, kann sich auf der Donau-Homepage bewerben?
Gerne. Aber wie gesagt: Wir setzen ein hohes Maß an Selbstdisziplin voraus. Aber wenn man es bei uns schafft, ist die soziale Reputation eine ziemlich hohe.

Welche Kunden haben Sie mit Ihrer Regionalitätsstrategie besonders im Auge?
Die Klein- und Mittelbetriebe. Da planen wir auch eine Offensive in puncto betrieblicher Altersvorsorge.

Ganz ehrlich: Ist Regionalität bei einer Versicherung vielen Menschen nicht egal?
Es gibt natürlich viele Menschen, denen das nicht so wichtig ist. Es gibt aber auch viele Kunden, die in ihrer Region eine Versicherung zum Anfassen wollen.

Peter Thirring
"Man lässt den Kunden sozusagen sich selbst versichern", sagt Peter Thirring über Online-Versicherungen. (Foto: Arnold Burghardt)

Apropos anfassen: Wie sehen Sie die Digitalisierung?
Man darf durch die Digitalisierung den persönlichen Kontakt zum Kunden nicht aus dem Auge verlieren. Denn nur so kann ich sein Risiko und sein Umfeld seriös einschätzen.

Sind Online-Versicherungen unseriös?
Man lässt den Kunden sozusagen sich selbst versichern. Viele Menschen können ihren Versicherungsbedarf aber nicht richtig erkennen. Das ist kein Vorwurf, sondern normal. Deshalb haben wir ja die Spezialisten dafür.

Aber den Urlaub buchen viel Menschen ja auch online.
Bei Reisen kennt man sich besser aus. Weil man den Urlaubsort vielleicht schon kennt, die Fluglinie, und so weiter. Im schlimmsten Fall sind zwei Wochen Urlaub enttäuschend gelaufen. Wenn sich jemand jedoch online falsch versichert, kann das die Existenz gefährden. Unsere soziale Verantwortung als Versicherung ist es aber, dafür zu sorgen, dass unsere Kunden richtig versichert sind.

Welche Versicherungen boomen momentan?
KFZ- und Eigenheim-Versicherungen. Sehr gut entwickeln sich auch die Krankenversicherungen.

Ist die Lebensversicherung ein alter Hut?
Überhaupt nicht. Wenn man heute für eine Zusatzrente in der Pension ansparen will, dann ist die Lebensversicherung dafür absolut geeignet. Lebensversicherung bedeutet Absicherung und nicht Rendite. Wenn man mehr Risiko haben will, etwa über fondsgebundene Lebensversicherungen, dann geht das natürlich auch. Aber das muss man deutlich unterscheiden.

Die Donau bietet auch eine Krebsversicherung an?
Ja. Das ist eine Risiko-Lebensversicherung. Wir zahlen, sobald eine Krebserkrankung diagnostiziert wird. Gerade dann braucht man ja das Geld. Inkludiert ist auch die Einholung einer zweiten ärztlichen Meinung.

Letzte Frage an Sie als Profi: Sind Sie gut versichert?
Ja.

Redaktion: Wolfgang Unterhuber

Lesen Sie auch:
* Die Donau Versicherung schwört weiter auf Regionalität

Autor:

Wolfgang Unterhuber aus Döbling

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