Pleite fix
Kika/Leiner meldet nach gescheiterter Sanierung Konkurs an
- Die Möbelkette Kika/Leiner hat ihren Sanierungsplan zurückgezogen und Konkurs angemeldet.
- Foto: kika/leiner
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Kika/Leiner zieht den Sanierungsplan zurück. Damit ist der Konkurs fix. Von der Insolvenz sind rund 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.
ÖSTERREICH. Die Möbelkette Kika/Leiner hat nach gescheiterter Sanierung Konkurs angemeldet. Dem Unternehmen ist es offenbar nicht gelungen, einen Investor zu finden, der nötig gewesen wäre, um die angebotene Quote von 20 Prozent für Gläubiger binnen zwei Jahren, wie es der Sanierungsplan vorsah, aufzubringen. Wie Insolvenzverwalter Volker Leitner der APA mitteilte, wird nun der vorhandene Warenbestand abverkauft. Von der Insolvenz sind rund 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.
- Leiner & kika Möbelhandels GmbH hat am Landesgericht St. Pölten Mitte November zunächst ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, das rund 1.350 Mitarbeiter betrifft.
- Foto: aurena.at
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Das Unternehmen steckt bereits seit Jahren in einer Krise. Seit 2013 erfolgten drei Eigentümerwechsel, die die Situation nicht stabilisieren konnten. Im Jahr 2023 verkaufte Rene Benkos Signa-Gruppe die Immobilien an die Grazer Supernova und das operative Möbelgeschäft an Handelsmanager Hermann Wieser. Kurz nach diesem Wechsel meldete Kika/Leiner Insolvenz an und musste bereits 23 von 40 Filialen schließen.
Der jetzt eingebrachte Sanierungsplan wurde zurückgezogen, was das endgültige Aus für die traditionsreiche Möbelkette bedeutet.
Konkurrent kaufte kürzlich elf Standorte
Die Supernova-Gruppe unter der Leitung von Frank Albert hat kürzlich elf frühere Kika/Leiner-Standorte der ersten Insolvenz an die SAR Leasing GmbH, eine Tochtergesellschaft der XXXLutz-Gruppe, veräußert. Supernova bestätigte den Verkauf auf Anfrage der APA. Im Zuge des ersten Insolvenzverfahrens von Kika/Leiner wurden Ende Juli 2023 insgesamt 23 von 40 Standorten geschlossen.
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