Pleite fix
Kika/Leiner meldet nach gescheiterter Sanierung Konkurs an

Die Möbelkette Kika/Leiner hat ihren Sanierungsplan zurückgezogen und Konkurs angemeldet.   | Foto: kika/leiner
3Bilder
  • Die Möbelkette Kika/Leiner hat ihren Sanierungsplan zurückgezogen und Konkurs angemeldet.
  • Foto: kika/leiner
  • hochgeladen von Maximilian Karner

Kika/Leiner zieht den Sanierungsplan zurück. Damit ist der Konkurs fix. Von der Insolvenz sind rund 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.

ÖSTERREICH. Die Möbelkette Kika/Leiner hat nach gescheiterter Sanierung Konkurs angemeldet. Dem Unternehmen ist es offenbar nicht gelungen, einen Investor zu finden, der nötig gewesen wäre, um die angebotene Quote von 20 Prozent für Gläubiger binnen zwei Jahren, wie es der Sanierungsplan vorsah, aufzubringen. Wie Insolvenzverwalter Volker Leitner der APA mitteilte, wird nun der vorhandene Warenbestand abverkauft. Von der Insolvenz sind rund 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.

Leiner & kika Möbelhandels GmbH hat am Landesgericht St. Pölten Mitte November zunächst ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, das rund 1.350 Mitarbeiter betrifft. | Foto: aurena.at
  • Leiner & kika Möbelhandels GmbH hat am Landesgericht St. Pölten Mitte November zunächst ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, das rund 1.350 Mitarbeiter betrifft.
  • Foto: aurena.at
  • hochgeladen von Maximilian Karner

Das Unternehmen steckt bereits seit Jahren in einer Krise. Seit 2013 erfolgten drei Eigentümerwechsel, die die Situation nicht stabilisieren konnten. Im Jahr 2023 verkaufte Rene Benkos Signa-Gruppe die Immobilien an die Grazer Supernova und das operative Möbelgeschäft an Handelsmanager Hermann Wieser. Kurz nach diesem Wechsel meldete Kika/Leiner Insolvenz an und musste bereits 23 von 40 Filialen schließen.
Der jetzt eingebrachte Sanierungsplan wurde zurückgezogen, was das endgültige Aus für die traditionsreiche Möbelkette bedeutet.

Konkurrent kaufte kürzlich elf Standorte

Die Supernova-Gruppe unter der Leitung von Frank Albert hat kürzlich elf frühere Kika/Leiner-Standorte der ersten Insolvenz an die SAR Leasing GmbH, eine Tochtergesellschaft der XXXLutz-Gruppe, veräußert. Supernova bestätigte den Verkauf auf Anfrage der APA. Im Zuge des ersten Insolvenzverfahrens von Kika/Leiner wurden Ende Juli 2023 insgesamt 23 von 40 Standorten geschlossen.

Zum Thema:

Kika/Leiner-Restaurants nun auch pleite
Kika/Leiner-Kunden sitzen auf wertlosen Gutscheinen
"Möglicherweise wurden Managementfehler gemacht"
Die Möbelkette Kika/Leiner hat ihren Sanierungsplan zurückgezogen und Konkurs angemeldet.   | Foto: kika/leiner
Leiner & kika Möbelhandels GmbH hat am Landesgericht St. Pölten Mitte November zunächst ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, das rund 1.350 Mitarbeiter betrifft. | Foto: aurena.at
Nun wird der vorhandene Warenbestand abverkauft. | Foto: Alois Huemer

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

W S T St K V B

UP TO DATE BLEIBEN


Aktuelle Nachrichten aus Österreich auf MeinBezirk.at

Neuigkeiten aus deinem Bezirk als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk auf Facebook: MeinBezirk.at/Österrreichweite Nachrichten

MeinBezirk auf Instagram: @meinbezirk.at


Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.