"Kaum noch genutzt"
Post schafft das kostenlose Ortsabwesenheits-Service ab

Die Österreichische Post hat Anfang des Jahres das kostenlose Ortsabwesenheits-Service abgeschafft.  | Foto: APA-Images / Weingartner-Foto
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  • Die Österreichische Post hat Anfang des Jahres das kostenlose Ortsabwesenheits-Service abgeschafft.
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Die Österreichische Post hat Anfang des Jahres das kostenlose Ortsabwesenheits-Service abgeschafft. Für Menschen, die aufgrund eines Urlaubs, einer Dienstreise oder Spitalaufenthaltes ihre Post längere Zeit nicht annehmen können, gibt es kostenpflichtige Alternativen.

ÖSTERREICH. Wenn man einen längeren Zeitraum im Urlaub, auf Dienstreise oder im Spital war, konnte man bis vor Kurzem das kostenlose Ortsabwesenheits-Service der Österreichischen Post benutzen.

Mit diesem Service konnte man Fristversäumnisse vermeiden, die Post wird nicht zugestellt, sondern gesammelt. Erst wenn man zurück zu Hause war, wurden Briefe, Pakete & Co. zugestellt. Früher hieß es auch „Urlaubsfach“ (kostenlos) oder „Postrückhaltung“.

Wie der „Kurier“ berichtet, wurde vor Kurzem ohne große Ankündigung das kostenlose Ortsabwesenheits-Service abgeschafft. Auf Anfrage bestätigte eine Post-Sprecherin die Meldung.

Post: Option wurde "kaum genutzt"

Bereits Anfang des Jahres – ohne ein konkretes Datum zu nennen – wurde die Ortsabwesenheit in andere Service überführt. Die Option wurde „kaum noch genutzt – gleichzeitig stehen weiterhin gut funktionierende Alternativen zur Verfügung, in denen Kundinnen und Kunden ihre Post auch bei längerer Abwesenheit zuverlässig regeln können.“

Die Option wurde „kaum noch genutzt – gleichzeitig stehen weiterhin gut funktionierende Alternativen zur Verfügung, in denen Kundinnen und Kunden ihre Post auch bei längerer Abwesenheit zuverlässig regeln können.“ | Foto: pixabay / 2541163
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Etwa gibt es die Möglichkeit, ein „Urlaubsfach“ einzurichten, hier wird eingehende Briefpost im ausgewählten Zeitraum eingelagert. Dies kann man für eine Abwesenheit von bis zu neun Wochen in Anspruch nehmen. Die Post kann dann anschließend entweder zugestellt oder in einer Wunsch-Postfiliale oder einem -Postpartner abgeholt werden. Eine Woche kostet 16,90 Euro, neun Wochen 45,90 Euro.

Dann gibt es die Option des Nachsendeauftrags. Damit ist es möglich, die gesamte Post nachsenden zu lassen; innerhalb des Landes gilt das auch für Behördenbriefe. Für Briefe und Päckchen kostet es für einen Zeitraum bis drei Kalendermonate 21,90 Euro.

Und dann gibt es bei längeren Abwesenheiten die Postvollmacht. „Mit dieser kann eine Person des Vertrauens auch Behördenbriefe entgegennehmen, wenn die/der Absenderin/Absender nichts anders verfügt“, erklärt eine Unternehmenssprecherin. Kostenpunkt: 31,80 Euro für zwei Jahre.

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Die Österreichische Post hat Anfang des Jahres das kostenlose Ortsabwesenheits-Service abgeschafft.  | Foto: APA-Images / Weingartner-Foto
Die Option wurde „kaum noch genutzt – gleichzeitig stehen weiterhin gut funktionierende Alternativen zur Verfügung, in denen Kundinnen und Kunden ihre Post auch bei längerer Abwesenheit zuverlässig regeln können.“ | Foto: pixabay / 2541163
Symbolfoto | Foto: franky242/Smarterpix

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