66 Einsatzkräfte beübten Heizwerk in Eibiswald

Das Heizwerk der Nahwärme Eibiswald war das Übungsobjekt. | Foto: BFVDL
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EIBISWALD. Um 19 Uhr erfolgte die Alarmierung der sechs Feuerwehren, die von der Einsatzleitung Eibiswald auf zwei Einsatzabschnitte nördlich und südlich des Gebäudes aufgeteilt zur Einsatzstelle gelotst wurden. Das Objekt besteht aus zwei großen Gebäuden, die durch die Saggau getrennt werden, die Verhinderung eines Brandübergriffs zwischen den Gebäudeteilen würde die Einsatzkräfte im Ernstfall daher vor eine große Herausforderung stellen.

Wasserwerfer als Erstmaßnahme

In der Erstphase wurden zwei Wasserwerfer in Betrieb genommen, um so eine mögliche Brandausbreitung zu verhindern. Um die notwendige Wasserversorgung sicher zu stellen wurden Zubringleitungen aus der Saggau mit mehreren Tragkraftspritzen sowie mit Tauchpumpen sowie von einem Hydranten hergestellt. Die Versorgung mit Löschwasser war eines der Hauptaugenmerke dieser Übung, ist diese doch das Um und Auf in einem solchen hoffentlich nie eintretenden Szenario. In weiterer Folge wurden mehrere Strahlrohre in Betrieb genommen, um so eine Brandausbreitung zu verhindern und die im Ernstfall aufgrund des gelagerten Brenngutes sehr hohe Brandintensität zu brechen.
Während des Übungseinsatzes kam die Meldung über drei vermisste Personen im verrauchten Gebäude. Zwei Atemschutztrupps rüsteten sich daher unverzüglich aus und drangen ins Gebäude vor, die Vermissten konnten so rasch aufgefunden und gerettet werden.
Als Übungsbeobachter waren Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Helmut Lanz, Abschnittskommandant ABI Karl Koch, Hannes Gollob und Thomas Krammer von der Nahwärme Eibiswald und nicht zuletzt die neue Eibiswalder Feuerwehrärztin Dr. Sabine Reiterer vor Ort. Die Abschlusskundgebung mit Übungsnachbesprechung fand beim Rüsthaus Eibiswald statt, wo ein Resümee über den Übungsverlauf gezogen wurde.

Von HBI Hans Jürgen Ferlitsch

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