Die neue Leiterin der Volksschule St. Stefan ob Stainz

Jutta Nikodem-Eichenhart sieht in einer guten Arbeitsatmosphäre die Basis für den Lernerfolg.
  • Jutta Nikodem-Eichenhart sieht in einer guten Arbeitsatmosphäre die Basis für den Lernerfolg.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Susanne Veronik

ST. STEFAN OB STAINZ. Jutta Nikodem-Eichenhart hat die Volksschule in St. Stefan ob Stainz mit Beginn des Schuljahres als Direktorin übernommen, die einen Großteil ihres Lebens im Ort verbracht hat. Auch das Elternhaus hat sie geprägt, beide Elternteile waren ihr als Lehrer immer Vorbild. Bunt ist teilweise das Berufsbild ihrer Geschwister: Gudrun ist als ausgebildete Schauspielerin Teil des engagierten Musik- und Kabarettensembles „Kernölamazonen“, Heike ist Juristin und Eva setzt die Tradition der Familie wie Jutta als Lehrerin fort. „Ich strebe die bestmögliche Arbeitsatmosphäre für meine Kolleginnen und mich an. Ich sehe den Bildungsstandort St. Stefan vom Kindergarten bis zur NMS als Einheit, für den es zu arbeiten gilt!“ Man spürt in der Schule die positive Stimmung, die Kinder stürmen auf die Direktorin zu - ein gewollt lockeres Miteinander, das Basis für das pädagogische Konzept von Nikodem-Eichenhart ist.

"Es soll uns allen gut gehen"

„Ich betrachte mich als Vermittlerin mit dem obersten Ziel, dass es allen gut geht, damit maximaler Lernerfolg angestrebt werden kann“, so Nikodem-Eichenhart. Die intensive Zusammenarbeit von Kindern, Lehrern und Eltern sieht die Direktorin als wichtige Komponente für den maximalen Bildungserfolg. „Unser Bildungssystem wird oft zu Unrecht kritisiert. Ich bin der Meinung, dass es durch autonome standortbezogene Entscheidungen viele Möglichkeiten gibt, hohe Bildungsziele zu erreichen. Kein Gesetzgeber kann ein System entwickeln, dass für eine Millionenstadt genau so passt wie für eine kleine Landgemeinde!“ Ungeteilte Unterstützung erfährt die Uni-Absolventin (Pädagogik) seitens der Gemeinde, die die Ziele der Schulleiterin vollinhaltlich mitträgt. Die Direktorin bricht zudem eine Lanze für den Lehrberuf, fördert gerade deshalb Disziplinen wie Kopfrechnen, sinnerfassendes Lesen und Schreiben, beschäftigt einen Native-Speaker für den Englischunterricht und bezeichnet diese vermittelten Kenntnisse als „Teil der praktischen Lebensfähigkeit“.

Der Schulalltag in St. Stefan wirkt strukturiert, organisiert und abgestimmt. Die Kolleginnenenteams bereiten den Wochenplan für die einzelnen Schulstufen evident vor, damit auch bei Ausfall einer Lehrerin der Unterricht problemlos weitergeführt werden kann. „Weil jedes Kind anders ist, muss auch das Schulkonzept individuell ausgerichtet sein“, kennt Dir. Nikodem-Eichenhart ihr Anforderungsprofil.

von Franz Krainer

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