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Platz zwei für Biobauern in Trahütten beim Agrar-Innovationspreis Vifzack 2020

Stressfreie Schlachtung kommt in Fahrt: Platz zwei für die Tierwohl-Biobauerngruppe in Trahütten.
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  • Stressfreie Schlachtung kommt in Fahrt: Platz zwei für die Tierwohl-Biobauerngruppe in Trahütten.
  • Foto: Kienzer
  • hochgeladen von Susanne Veronik

Agrar-Innovationspreis Vifzack 2020 geht an: Pioniere des federleichten, superschnell wachsenden Paulownia-Holzes. Platz zwei erreichte die weststeirische Biobauerngruppe von der Koralm "stressfrei.at" für ihr Tierwohl-Projekt. Platz drei eroberte die „Pilzfactory“ für ihre Bio-Pilze.

TRAHÜTTEN/GRAZ. Den steirischen Agrarpreis für innovative Landwirtschaft – Vifzack vergibt die Landwirtschaftskammer morgen bei der Vollversammlung zum dritten Mal. Zwölf von einer Fachjury ausgewählte Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich, einem spannenden einmonatigen Online- und Offline-Voting, nachdem sie im Fachmedium Landwirtschaftliche Mitteilungen vorgestellt worden sind. Von den insgesamt 41.262 abgegebenen Stimmen gingen 13.893 (33,6 Prozent) an die Siegergruppe der Plantownia GesbR. 9.112 Stimmen (22 Prozent) erhielt die Biobauerngruppe rund um Alois Kiegerl und Hannes Kienzer. Platz drei mit 9.089 Stimmen geht an die Pilzfactory von Matea Jelavic und Klaus Grübler in St. Andrä im Sausal

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Platz zwei geht an die elfköpfige weststeirische Biobauerngruppe in Trahütten, die sich Tierwohl auf ihre Fahnen heften kann. Seit Mai dieses Jahres dürfen die Landwirte mit ihrem selbstentwickelten Schlachtanhänger am Hof schlachten. Mit Beharrlichkeit und Überzeugung gelang es der Gruppe rund um Alois Kiegerl aus Trahütten dieses österreichweite, vorerst befristete Pilotprojekt auf die Beine zu stellen. "Durch die Schlachtung im Hof bleiben die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung und werden nicht bei hoher Verletzungsgefahr und von Ängsten begleitet auf einen Hänger getrieben", erklärt der Initiator und Vereinsobmann von "stressfrei.st" Alois Kiegerl. „Tierwohl ist uns ein besonders wichtiges Anliegen. Vor allem unseren Abnehmern können wir mit gutem Gewissen vermitteln, dass die Tiere gut leben und möglichst stress- und vor allem schmerzfrei geschlachtet werden“, sagt Mitinitiator Hannes Kienzer und betont: „Unsere Kunden schätzen dies so wie die erstklassige Qualität.“ Morgen zeichnen Präsident Franz Titschenbacher, Vizepräsidentin Maria Pein und Kammerdirektor Werner Brugner die Innovationspreisträger sowie die Kandidaten aus.

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