Ortsreportage
Weitblick für das Europadorf St. Peter im Sulmtal

Hereinspaziert in das neue Bürgerbüro von St. Peter im Sulmtal.
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Maßnahmen auf mehreren Ebenen schaffen Zukunft in St. Peter im Sulmtal.

ST. PETER IM SULMTAL. St. Peter im Sulmtal ist nicht nur Europadorf und erneut schönstes Blumendorf mit fünf Floras, sondern auch Klimabündnisgemeinde. In diesem Sinne ist gegenüber vom Gemeindeamt eine E-Ladestation installiert worden. "Das ist eine Investition in die Zukunft als gemeinsames Projekt in der Region Sulmtal-Koralm", erklärt Bgm. Maria Skazel, die auch die Installation von Photovoltaikanlagen an öffentlichen Gebäuden vorantreiben möchte. Eine weitere zukunftsträchtige Investition ist der Ausbau des Breitband-Internets. Deshalb sind bereits vor zwei Jahren 20 Privathaushalte im Ortsteil Korbin und vorrangig die Firmen Fauth und Sinnitsch angeschlossen worden. "Derzeit werden Volksschule und Kindergarten angebunden, nämlich im Zuge der Baustelle rund um Parkplatzerneuerung bei den Tennisplätzen plus neuer Straßenbeleuchtung und neuem Gehweg. Dazu kommt uns das speziell für öffentliche Gebäude geförderte Projekt ‚Connect‘ sehr entgegen", so Skazel. Im kommenden Jahr stehen die Ortsteile Kerschbaum, Moos und Wieden am Programm für den Breitband-Ausbau. Auch das Bürgerbüro ist inklusive Kinderecke zu einem einladenden Raum gestaltet worden.

Aufbahrungshalle neu

Nach der Sanierung von Kindergarten, Volksschule und dem neu adaptierten Mehrzwecksaal als Großprojekte der letzten Jahre steht nun der Neubau der Aufbahrungshalle auf dem Programm, eine Forderung der letzten fünf Jahre. "Das alte Gebäude ist zwar im Besitz des Ordinariats, aber als ehemaliger Keller extrem feucht. Daher beschäftigen wir uns seit einem Jahr mit diesem Projekt, das das Planungsbüro Rainer Kolar mit seinem Team, wie so viele andere Projekte in der Kommune, im Frühjahr umsetzen wird", so Skazel, die besonders stolz darauf ist, dass die Entwürfe zu diesem kostengünstigen, zweckmäßigen und natürlich barrierefreien Objekt von keinem Geringeren als vom international gefragten Künstler Bruno Wildbach aus Schwanberg stammen.

Ein Entwurf von Bruno Wildbach

"Das Gebäude hat die Form eines liegenden Kreuzes, von dem sich auch unser Pfarrer Franz Ehgartner begeistert zeigt", ist Skazel über den einstimmigen Beschluss im Pfarrgemeinderat froh. Der Betonbau mit einer Nutzfläche von 80 Quadratmetern ist von Schallplatten umgeben, die genau so ausgerichtet sind, dass es keinen Verschnitt gibt. Gebürstete Bretter verleihen schließlich dem Bau, dem noch eine öffentliche Toilette beigefügt werden wird, einen stimmigen Holzeffekt. Eine LED-Beleuchtung wird dem Objekt schließlich ein schwebendes Erscheinungsbild verleihen. Kostenpunkt inklusive Begrünung: 300.000 Euro. "Dabei sind die Bedarfszuweisungen vonseiten des Landes bereits zugesichert", betont die Ortschefin. Der Bau soll zum Jubiläumsfest 775 Jahre Pfarre St. Peter im Sulmtal fertiggestellt sein.

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