Saubere Energie
Start für den Fernwärme-Ausbau in St. Peter im Sulmtal

Hoch die Spaten für den Ausbau des Fernwärmenetzes in St. Peter im Sulmtal. | Foto: Susanne Veronik
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Saubere Energie für die Zukunft - dafür steht das Fernwärme-Projekt im Europadorf St. Peter im Sulmtal gemeinsam mit der GreenEnertree Sulmtal GmbH als Bauherr. Jetzt ist das Projekt gestartet

ST. PETER IM SULMTAL. Ist erst im September der Spatenstich für das nagelneue Rüsthaus in St. Peter im Sulmtal erfolgt, so sind jetzt erneut die Spaten im Europadorf geschwungen worden. Diesmal hat man den Baustart für das Heizhaus und den bereits angelaufenen Ausbau der Fernwärme gefeiert.

"Gerade in Krisenzeiten mit steigenden Öl- und Gaspreisen sowie neuen, effizienteren und umweltschonenderen Heizmöglichkeiten ist es ein Gebot der Stunde, um auf saubere Energie aus der Region umzusteigen", betonte LAbg. Maria Skazel, Bürgermeisterin in St. Peter im Sulmtal. Bgm. Maria Skazel, beim Spatenstich begleitet von Vizebürgermeister Kurt Stefanitsch, sieht eine große Chance im Aufbau eines Fernwärmenetzes im Ortszentrum durch die Green EnerTree Sulmtal GmbH.

„Wir starten als Gemeinde aktiv den Ausstieg aus Gas und Öl. Vor allem die Versorgungssicherheit und die Unabhängigkeit von Gas sind mir ein zentrales Anliegen."
Maria Skazel, Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin in St. Peter im Sulmtal 

Über GreenEnertree Sulmtal 

Johann Wundara jun. und Christian Brauchart sind Geschäftsführer der Green EnerTree Sulmtal GmbH als Bauherren und Partner für dieses zukunftsweisende Projekt. „Als GreenEnertree Sulmtal GmbH setzen wir im Jahr 2023 den Neubau des Fernwärmenetzes in der Gemeinde St. Peter im Sulmtal um und liefern ab März 2024 Fernwärme in die eigenen vier Wände der Bewohnerinnen und Bewohner", ist Johann  Wundara überzeugt und Christian Brauchart ergänzt: "Mit einem Anschluss an das Fernwärmenetz tragen die Menschen in St. Peter künftig dazu bei, die Energiewende vor Ort und in der Region voranzutreiben sowie langfristig die Umwelt zu schützen."

Bis Anfang März in Betrieb

Bereits seit September dieses Jahres ist der Rohrbau für das Fernwärmeprojekt in St. Peter am  Laufen. Das Heizhaus wird voraussichtlich Ende Februar / Anfang März 2024 in Betrieb genommen werden. Dazu haben die Bauherren ein Grundstück als einzig mögliches im Ort von Adolf und Margarethe Strohmaier angekauft. "Dafür sind wir sehr dankbar. Erst mit diesem Grundstück ist das Projekt in seiner Umsetzung möglich", so die Bauherren, die sich außerdem bei Bgm. LAbg. Maria Skazel sowie bei Harald und Andreas Theisl, Geschäftsführer vom Pflegeheim St. Peter im Sulmtal, als größte Abnehmer bedanken. 

Stehen zum neuen Fernwäme-Ausbau in St. Peter im Sulmtal: Die Geschäftsführer der Green EnerTree Sulmtal GmbH Christian Brauchart (l.) und Johann Wundara mit LAbg. Bgm. Maria Skazel, hier im Heizhaus in Pölfing-Brunn. | Foto: Susanne Veronik
  • Stehen zum neuen Fernwäme-Ausbau in St. Peter im Sulmtal: Die Geschäftsführer der Green EnerTree Sulmtal GmbH Christian Brauchart (l.) und Johann Wundara mit LAbg. Bgm. Maria Skazel, hier im Heizhaus in Pölfing-Brunn.
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In der Gemeinde St. Peter im Sulmtal sollen möglichst alle gemeindeeigenen Objekte an das neue Fernwärme-Netzt angeschlossen werden wie, Kindergarten, Mehrzwecksaal, Schule sowie das Gemeindeamt und der Nahversorger mit den darüber liegenden 18 Gemeindewohnungen, die bisher noch mit Gas beheizt werden.

"Die Biomasseheizung produziert mit biologischen, nachwachsenden Rohstoffen eine gesunde Wärme mit hoher Effizienz. Außerdem entsteht so eine hohe Wertschöpfung für der Land- und Forstwirte in der Region bei zugleich konsequenter Reduktion fossiler Treibhausgase zum Schutz unserer Umwelt.“
Maria Skazel, Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin in St. Peter im Sulmtal 

Ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Energieversorgungsvarianten wie Öl oder Gas bleiben bei der Versorgung durch Fernwärme die Übergabestationen sowie Fernwärmezuleitungen im Besitz des Wärmeversorgungsunternehmens und verursachen so für die Kundinnen und Kunden keine Kosten für die Erneuerung, Instandhaltung oder Wartung.

Weitere Vorteile der Fernwärmeversorgung sind der hohe Komfort, der geringe Bedienungsaufwand und der platzsparende Einsatz, da kein zusätzlicher Heizraum für Heizkessel oder Brennstofflager notwendig ist.

Zu den Fakten Fernwärmeausbau St. Peter im Sulmtal:

  • Bauherr: Green EnerTree Sulmtal GmbH
  • Geschäftsführer: Johann Wundara jun. und Christian Brauchart
  • Bauplanung: Ringhofer & Partner GmbH, Gebäudetechnik, Bau und Energieplanung
  • Bauausführende Firmen aus der Region

In Zahlen:

  • Twin-Rohrnetz zur Reduktion der Wärmeverluste: 3.100
  • Anschlussleistung: 1.000 Kilowatt
  • Pufferspeicher: 50.000 Liter
  • Ausbaustufe 1: 40 Objekte
  • CO2-Einsparung: 500 Tonnen pro Jahr
  • Rohstoff: Waldhackgut
  • Investitions-Summe: 2.7 Mio Euro 

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