Leerstand ade
So will Deutschlandsberg ungenutzte Flächen bald wiederbeleben

Der Leerstand ist auch in der Bezirksstadt Deutschlandsberg ein großes Problem.
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  • Der Leerstand ist auch in der Bezirksstadt Deutschlandsberg ein großes Problem.
  • Foto: MeinBezirk/Katrin Löschnig
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Die Stadtgemeinde Deutschlandsberg kämpft so wie auch viele andere Städte mit dem wachsenden Leerstand. Auch im Besitz der Stadt schlummert ungenutztes Potential. Die Grünen haben nun eine Initiative zur Leerstandsmobilisierung gestartet.

DEUTSCHLANDSBERG. Auf Initiative der Grünen wird nun von der Stadtgemeinde Deutschlandsberg an der Umsetzung einer digitalen Leerstandsplattform gearbeitet. Als Vorbild kann hier die Stadtgemeinde Eisenerz dienen, die eine solche Plattform bereits ins Leben gerufen hat.

Ziel ist es ungenutzte Wohn- und Geschäftsflächen sowie leerstehende Objekte im Eigentum der Stadtgemeinde aber auch von privaten Eigentümern systematisch zu erfassen und mittels GIS-Daten transparent zu visualisieren. Die Plattform dient dabei als zeitgemäßes Werkzeug um Angebot und Nachfrage lokal zusammenzuführen und die Belebung des Stadtzentrums sowie der Ortsteile aktiv zu unterstützen.

Zahlreiche Räumlichkeiten in Deutschlandsberg stehen aktuell leer.
  • Zahlreiche Räumlichkeiten in Deutschlandsberg stehen aktuell leer.
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Der Gedanke dahinter

„Wir wollen den Leerstand nicht verwalten, wir wollen ihn mobilisieren“, betont Maria Huber, Gemeinderätin und Bezirkssprecherin der Grünen Deutschlandsberg. Die Reaktivierung bestehender Objekte sei der direkteste Weg, um ohne zusätzliche Bodenversiegelung neue Einnahmen für die Stadtkasse zu generieren und die Infrastruktur effizient auszulasten. Dieser Schritt leiste einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die ökonomischen Nutzen mit ökologischer Vernunft verbindet. Die Umsetzung des Projekts wird aktuell geprüft. Ein Start der Plattform wird für dieses Jahr angestrebt.

Maria Huber setzt sich für die digitale Leerstandsplattform ein.
  • Maria Huber setzt sich für die digitale Leerstandsplattform ein.
  • Foto: Die Grünen Marusa Puhek
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