11.10.2017, 12:12 Uhr

Junge Leute werden zu Experten

Im Rahmen von PE-REGIO hat man sich diesmal bei Kendrion in Eibiswald getroffen. (Foto: AMS)

Das Netzwerk PE-REGIO hat sich bei Kendrion in Eibiswald getroffen, um den Fokus auf die Jugend zu richten.

Seit 2011 trifft sich die PE-REGIO, um aktuelle Personalthemen praxisnahe zu diskutieren und Lösungsansätze daraus abzuleiten.


Über den Tellerrand geblickt

Wer ist die PE-REGIO? "Entstanden aus einer Idee des AMS Deutschlandsberg und einiger Großbetriebe ist 2011 ein regionales Netzwerk von Personalistinnen und Personalisten aus unterschiedlichen Branchen entstanden, das bereit ist, über den Tellerrand der eigenen Branche zu schauen und neue Ideen aufzugreifen. Somit ist man für zukünftige Themen im HR-Management gut gerüstet", erklärt Michaela Sahin, Leiterin des AMS Deutschlandsberg.
Auf Einladung der Fa. Kendrion mit Sitz in Eibiswald traf sich die PE-REGIO diesmal zum Thema "Wie komme ich zu jungen ausbildungswilligen Menschen, die zu meinem Betrieb passen?“


Junge Leute zu den passenden Ausbildungsstelle

Nach einleitenden Worten und einem leidenschaftlichen Plädoyer von Standortleiter Martin Kollmann für die Begeisterungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diskutierten prominente Vertreter und Vertreterinnen der regionalen Wirtschaft gemeinsam mit AMS-Regionalstellenleiterin Michaela Sahin und ihrem Team sowie mit WKO-Regionalstellen-Obmann Manfred Kainz über diverse Möglichkeiten, um die Lehre aufzuwerten.
Einig ist sich das PE-REGIO-Netzwerk darin, dass die Chancen am Arbeitsmarkt durch eine Lehrausbildung erst in den Köpfen der Eltern und Jugendlichen ankommen müssen. "Das Wort 'Lehrling' hat ausgedient. Wir bilden zukünftige Experten und Expertinnen mit tollen Berufschancen und sehr guten Einkommensmöglichkeiten aus“, betont Manfred Kainz. Aber wie kommen die Betriebe zu interessierten Jugendlichen? “Jeder Betrieb muss sich in erster Linie selber die Frage stellen: 'Was zeichnet mich speziell aus? Was ist mein Angebot für meine zukünftigen Fachkräfte?'“, gibt Kollmann als erste Überlegung vor.

Speed-dating und mehr

Aber auch das AMS kann weiterhelfen: "Neben den Angeboten im Berufsinfozentrum des AMS bieten wir auch 2018 wieder die Möglichkeit eines Speed-datings zwischen Jugendlichen und Betrieben. Dieses Angebot wurde heuer wirklich gut angenommen,“ freut sich AMS-Leiterin Sahin. Erich Urch, Geschäftsführer der Firma Mus Max aus Groß St. Florian bestätigt: "Das ist eine gute Aktion, die mir schon nachhaltig einen Lehrling gebracht hat.“
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.