Die Stimme von Lady Diana

Ewald Wurzinger und Wolfgang Karnutsch.
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  • Ewald Wurzinger und Wolfgang Karnutsch.
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Schon zu seiner Zeit bei der WOCHE zählte Einfühlungsvermögen zu seinen journalistischen Stärken. Sein unbändiger Drang, den Menschen eine Stimme zu geben, hatte ihn schnell von der Zeitung zum Radio verschlagen. Und jetzt hat sich der ORF-Moderator einen Herzenswunsch erfüllt und ein Denkmalprojekt für sein verstorbenes Idol in Sachen Menschlichkeit und Nächstenliebe ins Leben gerufen – eine Gedächtnisstätte für Lady Diana.
Er ist Journalist, 26 Jahre jung und in Fehring daheim. Nach Stationen bei der WOCHE in Feldbach und seinem Engagement beim Radio Niederösterreich ist er heute für Radio Wien als ORF-Reporter in der Bundeshauptstadt unterwegs. Trotzdem ist er mit seiner Heimat verbunden wie eh und je – und im Herzen mit seinen Vorbildern über alle irdische Grenzen hinweg. On Air ist für ihn nach wie vor Michael Jackson der King of Pop, in seinem Innersten Lady Diana auch 15 Jahre nach ihrem tragischen Tod die Königin der Herzen geblieben. Die Rede ist von Ewald Wurzinger.
Der Journalist wird Lady Diana ein Denkmal schenken. Für die technisch-künstlerische Umsetzung des Projekts hat er Wolfgang Karnutsch ins Boot geholt. Der renommierte Wiener Bildhauer soll eine Büste aus weißem Marmor und eine Gedenktafel anfertigen.
"Mir ist es ein Herzensanliegen, für diese große, unvergessliche Persönlichkeit ein Denkmal für die Ewigkeit zu schaffen. Trotz Macht, Geld und Ruhm hat Diana nie an Menschlichkeit und Bodenständigkeit verloren", schwärmt Wurzinger. Und genau das solle in Zeiten der Wirtschaftskrise viele Menschen zum Nachdenken anregen. "Außerdem soll das Denkmal zu einer Pilgerstätte für die vielen Fans in Österreich werden", ergänzt der erklärte Verehrer. Schon als kleiner Bub habe er Lady Di bewundert – so wie viele andere das auch tun. Österreichs Schauspieler- und Bühnenikone Dagmar Koller etwa ist spätestens seit dem Besuch von Lady Diana in Wien im Frühling 1986 schwer beindruckt: "Eine bezaubernde Persönlichkeit. Einen Menschen mit einer derartig überwältigenden Ausstrahlung habe ich in diesen Kreisen seither nie mehr erlebt." Die Grande Dame des österreichischen Showbiz hatte Lady Diana damals durch Wien begleitet. Nach den unvergesslichen Momenten mit der Prinzessin steht Dagmar Koller ganz oben auf der Liste der Unterstützer des Denkmalprojekts.

Von Fans für Fans

Die Idee ist geboren, die Erlaubnis von der Spencer-Familie eingeholt, ein Bildhauer und prominente Verbündete sind gefunden. Was noch fehlt, ist ein öffentliches Plätzchen für das Gedenkmal irgendwo im Land. "Möglicherweise gibt es im Augarten eine Möglichkeit. Aber wir beschränken uns nicht nur auf Wien." Bei Interesse könne man sich melden, schmunzelt Wurzinger. Das Denkmal "koste" lediglich ein bis zwei Quadratmeter.
Mit einer Spende ist man Teil des Projekts. Ab einem Beitrag von 300 Euro wird sogar der Name auf der Gedenktafel eingraviert. "Das ist auch das Prinzip der Aktion – ein Denkmal von Fans für Fans. Ich freue mich über jede Beteiligung, das zollt Diana Wertschätzung", so Wurzinger. Im Frühsommer soll das Denkmal fertig sein. Sollte über Spenden mehr Geld hereinkommen, als benötigt wird, geht der Überschuss ans Rote Kreuz. "Das wäre auch in Dianas Sinne, da sie sich zu Lebzeiten stark für diese Institution eingesetzt hat." Allein Idealismus und Nächstenliebe sollen profitieren.

Ewald Wurzinger und Wolfgang Karnutsch.
Anhand des Tonmodells wird die Büste angfertigt.

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