Graz-Umgebung
Besondere Ostern im Bezirk

Heuer strengstens verboten: Das Osterfeuer wird, wie viele andere Bräuche auch, dieses Jahr nicht stattfinden können.
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  • Heuer strengstens verboten: Das Osterfeuer wird, wie viele andere Bräuche auch, dieses Jahr nicht stattfinden können.
  • Foto: Pössenbacher
  • hochgeladen von Alois Lipp

Nicht nur im Bezirk wird das kommende Oster-Wochenende ein wenig eigenartig werden.

Es begann eigentlich schon am vergangenen Palmsonntag zum Start in die Karwoche. Die Segnung der Palmzweige, eine lieb gewordene Tradition in unseren Breitengraden, musste allerorts abgesagt werden. Viele Gläubige nahmen die Segnung über das Fernsehen entgegen. Einen anderen Weg ging man im Pflegewohnhaus Fernitz. Dort sorgten Pfarrer Josef Windisch und Seelsorger Otto Feldbaumer für eine Segnung mit Abstand, an der die Bewohner, getrennt durch eine Glasscheibe, teilnehmen konnten.
Besonders anders wird auch das kommende Osterwochenende. Ein beliebter österlicher Höhepunkt in allen Gemeinden im Bezirk ist die jährliche Osterspeisensegnung am Karsamstag. Die sogenannte Fleischweihe wird heuer ebenso ausfallen wie das Osterfeuer, das am Karsamstag-Abend entzündet worden wäre, heuer aber strengstens verboten ist. „Die Landesregierung hat sich dazu auch in Absprache mit dem Landesfeuerwehrverband entschieden, um die Mitglieder der Feuerwehren zu schützen. Jedes Osterfeuer bedeutet ein zusätzliches Brandrisiko, zumal dieser Winter wieder sehr trocken war, und jeder einzelne Einsatz bedeutet für die Feuerwehrmänner und -frauen ein zusätzliches Infektionsrisiko", so Umweltlandesrätin Ursula Lackner. Die Kommunen halten trotz Distanz und fehlender traditioneller Bräuche weiterhin stark zusammen, wie uns auch Wundschuhs Bürgermeisterin Barbara Walch bestätigt. "In Wundschuh präsentiert sich zurzeit ein gewaltiger Zusammenhalt, über den ich sehr froh und auf den ich auch stolz bin. Die Nachbarschaftshilfe funktioniert großartig, und die angebotenen Zustell-Dienste über das Team Wundschuh werden gut angenommen", so die Ortschefin. Zusätzlich wurde im Ort ein Sorgen-Telefon eingerichtet und an jeden Haushalt waschbare und wiederverwendbare Abdeckungen für Mund und Nase verteilt.

Heuer strengstens verboten: Das Osterfeuer wird, wie viele andere Bräuche auch, dieses Jahr nicht stattfinden können.
Wundschuhs Bgm. Barbara Walch setzt auf Zusammenhalt.

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