Frohnleiten/Stiwoll
Ninja Warrior kämpfen um den Sieg

Bei "Ninja Warrior Austria" ist Kraft, Ausdauer und auch Köpfchen gefragt.
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  • Bei "Ninja Warrior Austria" ist Kraft, Ausdauer und auch Köpfchen gefragt.
  • Foto: Puls 4/Kniepeiss
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Die zweite Staffel der Sport- und Actionshow "Ninja Warrior Austria" startet im Puls4-Hauptabendprogramm. Mit dabei sind auch zwei Kandidaten aus Graz-Umgebung: Unternehmerin Bianca Hirschmugl aus Frohnleiten und Sportwissenschafter Daniel Blümmel aus Stiwoll. 

Geschicklichkeit, Reaktionsschnelligkeit und Ausdauer: Das sind die drei Faktoren, die ein echter Ninja mitbringen muss, um den Parcours bei "Ninja Warrior Austria" überwinden zu können. Und der ist nichts für schwache Nerven: Vom Fünfsprung über Hindernisse in luftigen Höhen bis hin zum "Endgegner", dem Mount Midoriyama, wird den Athleten einiges abverlangt.
Das Format kommt aus Japan, hier heißt das Original "Sasuke". Seit 1997 wurde "Ninja Warrior" in mehr als 165 Ländern ausgestrahlt – weltweit gelang es aber erst 15 Menschen, den Titel zu holen. Zeitdruck, die entscheidende Portion Kraft und vor allem Willensstärke spielen eine entscheidende Rolle. Von über 2.000 Bewerbern haben sich 192 Athleten für die Teilnahme in Österreich qualifiziert. In sechs Ausgaben stellen sie sich dem Hindernisparcours. Dabei geht es aber nicht nur um die Siegerprämie von 44.444 Euro, sondern vor allem darum, sich selbst beweisen zu können, durchzuhalten. "Es wird skurril, es wird lustig, es wird dramatisch. Wir gehen sozusagen alle Gefühlswelten einmal durch, aber der Sport steht dennoch im Fokus", sagen die Moderatoren Dori Bauer, Florian Knöchl und Mario Hochgerner, die alles im Blick haben.

An Grenzen gehen

Hirschmugl ist bereit. Die 29-jährige Frohnleitnerin ist top fit. Fünfmal die Woche trainiert sie, achtet auf ihre Ernährung und auf ihr allgemeines Wohlbefinden – nicht nur privat gibt der Jumping Fitness Instructor sein Wissen weiter, sondern auch als Chefin des Lifestyle Club Graz. "Be more, do more!", lautet das Motto des Unternehmens. Genau deshalb will sich Hirschmugl mit der Teilnahme bei Ninja Warrior beweisen. "Sich selbst herausfordern und an Grenzen gehen", sagt sie, ist das große Ziel. Laufen etwa ist ein zu monotoner Sport für sie, Deepwork, Piloxing, Functional, Calisthenics, oder Crossfit eher ihr Metier. "Deshalb habe ich auch hier den Nervenkitzel gesucht und dabei ganz neue von mir selbst kennengelernt." Zum Beispiel, wie sie ihre eigene Nervosität überwinden kann, wenn, wie bei der Aufnahme, ein Kamerateam jeden überwundenen Meter, jeden Sprung und jede Schweißperle genau mitverfolgt. 
Neben eigenen Trainingseinheiten, bei denen sie speziell Geschick und Kraft in den Händen und Armen fokussierte, etwa beim Bouldern, hat sie sich auch gemeinsam mit einem Team vorbereitet. Darüber hinaus war sie in Deutschland in speziellen Trainingshallen, die auf derartige Parcours vorbereiten können. 

Nur eine einzige Chance

Einer, der den Parcours schon gemeistert hat und erneut antritt, ist der Stiwoller Blümmel. Der Athletikcoach beim Steirischen Tennisverein, der schon bei 24-Stunden-Schwimm- und 24-Stunden-Skitourenwettbewerben dabei war, hat bereits einmal 2017 den Hindernisweg clever gelöst. "Dieses Mal habe ich mich gut zwei, drei Wochen vorbereitet, mit normalem Krafttraining. Ich wusste schon, was auf mich zukommt und wie es abläuft. Deshalb wusste ich auch, wie weit ich mit meinen Fähigkeiten kommen kann", sagt der 31-Jährige und verrät, dass die Kandidaten nur eine einzige Chance haben, in die nächste Runde zu kommen. "Ungefähr eine Stunde, bevor man dran ist, geht man den Parcours durch. Aber nur seitlich entlang. Also ausprobieren kann man ihn vorher nicht."
Besonders wichtig sei nicht nur die Kraft, wie er sagt, "es kommt auf die Psyche an. Ich würde sogar sagen, dass die mentale Vorbereitung entscheidender ist als die körperliche Kraft. Die wird ja bei jeder Station getestet. Aber der Kopf muss von Anfang bis Ende durchhalten." 

Wie sich Blümmel 2017 ins Finale kämpfte, ist hier zu sehen.

Ob die Frohnleitnerin und der Stiwoller den Parcours gemeistert haben und so in die nächste Runde kommen, wo sie sich erneut bis zum Finale den Herausforderungen stellen müssen, können Sie heute Abend und kommend bei "Ninja Warrior Austria" um 20.15 Uhr bei Puls 4 sehen.

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