Knapper Sieg für ÖVP im Bezirk

Mit 6.068 Vorzugsstimmen ist Ernst Gödl sicher drinnen.
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Am Wahlabend lag noch die FPÖ im Bezirk Graz-Umgebung hauchdünn vor der ÖVP. Nach Auszählung der Wahlkarten hat sich das Blatt jedoch gewendet. Die ÖVP liegt mit 31,0 Prozent knapp vor der FPÖ, die mit 30,7 Prozent auf Platz zwei kommt. Weit abgeschlagen dahinter rangiert die SPÖ mit 23,8 Prozent.

Hohe Wahlbeteiligung

Trotzdem wird Karin Greiner von der SPÖ in den Nationalrat einziehen. Ebenfalls aus Graz-Umgebung ins Parlament geschafft haben es Günther Kumpitsch (FPÖ) und Ernst Gödl (ÖVP), der sich über 6.068 Vorzugsstimmen (ohne Wahlkarten) freuen darf. "Es ist ein gemeinsamer Erfolg unser vielen Bürgermeister und Gemeindefunktionäre, wir haben diese Bewegung rund um Sebastian Kurz gemeinsam in die Breite getragen", freut sich Gödl über die große Unterstützung. Dass Politik für die Menschen wieder interessanter geworden ist, zeigt die hohe Wahlbeteiligung von 80,7 Prozent. Insgesamt 96.617 Wähler gingen hier in Graz-Umgebung zur Wahl. Nicht ins Parlament einziehen wird, aufgrund der herben Verluste der Grünen, GUs Spitzenkandidatin Julia Ghahramani. Auch Jochen Kotschar von NEOS wird nicht nach Wien gehen. Für die steirischen NEOS zieht Irmgard Griss in den Nationalrat ein. Interessant: Nur drei der 36 Gemeinden, nämlich Frohnleiten, St. Oswald bei Plankenwarth und Haselsdorf-Tobelbad, haben im Bezirk mehrheitlich Rot gewählt. Alle anderen Gemeinden sind türkis-blau gefärbt.

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