Stammtisch mit Minister Kunasek

Günther Kumpitsch, Helmut Krebs, Mario Kunasek, Gerald Deutschmann und Peter Samt beim FPÖ-Stammtisch in Werndorf.
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  • Günther Kumpitsch, Helmut Krebs, Mario Kunasek, Gerald Deutschmann und Peter Samt beim FPÖ-Stammtisch in Werndorf.
  • hochgeladen von Edith Ertl

In Werndorf lud die FPÖ zum ersten Stammtisch unter dem Motto „triff deinen Minister“. Hausherr FP-GR Helmut Krebs begrüßte den Bundesminister für Landesverteidigung Mario Kunasek, BR Peter Samt, NAbg. Günther Kumpitsch, LAbg. Gerald Deutschmann, Patrick Kurat/Bezirksobmann RFJ, Gratkorns Vzbgm. Franz Schlögl sowie zahlreiche Freiheitliche Abordnungen aus dem ganzen Bezirk. Kunasek (42) gab einen Rückblick auf acht Monate schwarz-blaue Bundesregierung bevor er tiefer in sein Ressort blicken ließ.

Der steirische Minister erlernte den Beruf des Kfz Mechanikers, schlug nach der Lehre eine Karriere beim Bundesheer ein, arbeitete als Unteroffizier und engagierte sich als Personalvertreter. Kunasek kennt das Bundesheer von der Basis her und weiß um dessen stiefkindliche Behandlung in den letzten Jahrzehnten. Österreich ist zum Glück von keiner direkten kriegerischen Auseinandersetzung bedroht. Das führte jahrelang zu einem Schrumpfbudget, bis das Heer durch Terrorismus und Flüchtlingsstrom von der Realität eingeholt wurde. Die Baustellen zeigen sich im veralteten Gerät zu Erde und zu Luft. Die Alouette-Hubschrauber sind 51 Jahre alt und ab 2023 endgültig Geschichte, wie einige Panzer, für die es demnächst auch kein Pickerl mehr gibt. 500 PKW und 34 Neue Pandur (Radpanzer) sollen in den nächsten zwei Jahren angeschafft werden, verspricht Kunasek. 2,2 Milliarden Euro plant der Bund heuer für die Landesverteidigung auszugeben. „Es ist nicht einfach, alle Investitionsrückstände der letzten Jahrzehnte aufzuholen“, sagt der Minister. Sein Herz schlägt für das Bundesheer, betont Kunasek. Dennoch liebäugelt er mit der Spitzenposition bei der nächsten Landtagswahl. „Wenn der Tag X kommt, ob früher oder spätestens 2020“, so der Gössendorfer, dann strebe er den Platz des Landeshauptmanns an. Der Wahlkampf scheint eröffnet zu sein.

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