25.10.2017, 00:01 Uhr

Einbrechern geht es an den Kragen

Bezirkspolizeikommandant Manfred Pfennich und Einbruchspräventionsexperte Abteilungsinspektor Georg Burgstaller (links) starten nun eine Offensive gegen Dämmerungseinbrüche.

Erfolgreiche Jagd auf Dämmerungseinbrecher, Rückgang knapp 50 Prozent. Jetzt startet neue Offensive.

Der November naht, die Sommerzeit endet – mit der früh eintretenden Dunkelheit startet auch die Hochsaison für Dämmerungseinbrüche. “Beginnend mit November werden auch die sogenannten Dämmerungseinbrecher wieder aktiv, wobei die Zeiten von 17 bis 21 Uhr als tatkritische Zeiträume bezeichnet werden können. Zu den Tatorten zählen meist Wohnungen und Wohnhäuser, die gut an Hauptverkehrsrouten angebunden sind und eine rasche Flucht ermöglichen. Es stehen aber auch Siedlungsgebiete mit schwer einsehbaren Grundstücken und ebenerdig gelegene Wohnungen im Fokus der Täter“, bestätigt Abteilungsinspektor Georg Burgstaller, Experte für Kriminalprävention im Bezirkspolizeikommando Graz-Umgebung, dass die Hochsaison für die Dämmerungseinbrecher in diesen Tagen beginnt.

Vermehrte Polizei Präsenz

Wobei die Polizei in Graz-Umgebung es durch vermehrte Präsenz und weitere Maßnahmen geschafft hat, die besagten Delikte gewaltig zu minimieren. “Wir hatten im Jahr 2015 198 Dämmerungseinbrüche in Wohnhäuser zu verzeichnen, im Jahr 2016 waren es nur mehr 103. Auch die Zahl der Einbrüche in Wohnungen ist im Vergleichszeitraum von 19 auf 14 gesunken“, freut sich Bezirkspolizeikommandant Manfred Pfennich über die rückläufigen Zahlen. “Unsere Polizeiarbeit hat sicher dazu beigetragen, diese Zahlen massiv zu senken. Auch in der kommenden Periode werden wir durch gesteigerte Überwachungsmaßnahmen und spezielle Schwerpunkteinsätze versuchen, die Zahl der Einbrüche weiter zu senken“, versichert Pfennich.

Begleitend dazu wird auch heuer großes Augenmerk auf Prävention und den Kontakt mit der Bevölkerung gelegt. Durch eigene, meist einfache Sicherungsmaßnahmen können Einbrecher abgeschreckt werden (siehe Kasten rechts). Eine gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe stellen die Basis dafür dar.
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